Cam (Filmkritik)

Alice (Madeline Brewer) ist ein Cam-Girl. Soll heißen, sie ist sexy vor der Kamera und anonyme User können mit ihr chatten, Tokens spenden und sie so dazu bringen bestimmte Dinge zu tun. Meistens sexuelle Dinge und vor allem geht es in erster Linie natürlich darum, möglichst viele User möglichst lange hinzuhalten und möglichst viele Tokens zu bekommen. Das führt nämlich dazu, dass man in der Rangliste nach oben steigt und Platz 1 ist quasi das Non-Plus-Ultra mit vielen Features und Benefits für das Cam-Girl.

Der Weg nach oben ist allerdings hart und so lässt sich Alice immer wieder neue Dinge einfallen. Ihre Mutter weiß nichts von ihrem Job. Ihr Bruder schon, aber der findet es okay was sie macht. Ihr Vater ist nicht da.

Und Alice hat auch viel Spaß daran, die (natürlich) Männer bei der Stange zu halten und ihnen permanent die Karotte namens Sex vor die Nase zu halten. Das geht sogar soweit, dass ein paar der Typen ihre Handynummer haben.

Dann passiert jedoch etwas sehr Seltsames. Alice kann sich nicht mehr einloggen in ihren Account. Und trotzdem ist sie online und live. Oder zumindest jemand, der aussieht wie sie und sich bewegt wie sie. Zuerst denkt sie noch, dass es einen EDV-Fehler gibt und die Anbieterfirma einfach alte Beiträge als Lückenfüller abspielt, aber dann stellt sie fest, dass ihre „Online-Ich“ auf Kommentare reagiert und es gibt neuen Content, den sie nicht erstellt hat.

Etwas Unheimliches geht hier vor sich und Alice muss rasch versuchen, herauszufinden was das ist, denn ihr kommt der Verdacht, dass ihr Leben auf dem Spiel stehen könnte …

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Love and Monsters aka Monster Problems (Filmkritik)

Es begann alles damit, dass ein massiver Asteroid auf die Erde zu steuerte, der bei einem Aufprall wohl das Ende der Menschheit bedeutet hätte. Darum machten die Menschen genau das, was sie immer tun, wenn sie bedroht werden: sie schießen auf das Problem. In diesem Fall mit zahlreichen Raketen. Der Asteroid wurde dabei zerstört, doch die auf die Erde zurückfallenden Inhaltsstoffe, führten zu gewaltigen Mutationen bei Kaltblütern.

Sieben Jahre später haben sich die Überlebenden Menschen in Bunkern ein neues Leben geschaffen. Joel (Dylan O’Brien) ist gedanklich noch immer bei seiner Freundin Aimee (Jessica Henwick), die er über Funk in einem anderen Bunker zu seiner riesigen Freude lebendig wieder gefunden hat. Er mag seine Kolonie, doch da er kein Kämpfer ist hat er das Gefühl, nichts für die Gemeinschaft beitragen zu können. Deshalb entschließt er sich dazu, den sieben Tage langen Marsch zu Aimee zu wagen, wobei dabei jeder Schritt sein letzter sein könnte.

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The Field Guide To Evil (Filmkritik)

Jedes Land hat seine Sagen, seine Legenden und seine eigenen Monster. Diese Monster wurden erfunden, um die düstersten Ängste der Menschen zu erklären und um ihnen einen Rahmen zu geben. Sie greifbar zu machen.

„The Field Guide To Evil“ ist eine Anthologie, welche Sagen aus aller Welt sammelt und in verschiedenen Varianten in Kurzfilmen zeigt.

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Fatman (Filmkritik)

Es ist Weihnachten und für Chris aka Santa Claus (Mel Gibson) ist dies im Normalfall die stressigste Zeit des Jahres. Leider sind die Kinder dieses Jahr vom guten Benehmen her auch nicht mehr das, was sie einmal waren und deshalb gibt es weniger Geschenke zu verteilen. Das wiederum fällt auch seinen Partnern bei der Regierung auf, weshalb er nur halb so viel Geld wie sonst für seine Unkosten bekommt.

Widerwillig nimmt er für sich und seine Elfen deshalb einen befristeten Job des Militärs an. Gleichzeitig beschließt ein verzogener junger Mann, der von seinem Geschenk von Chris sehr enttäuscht ist, einen Killer damit zu beauftragen, ihm den Kopf von Santa Claus zu bringen. Dieser Auftragsmörder (Walton Goggins) hat selbst schlechte Erfahrungen mit Santa gemacht als Kind und nimmt diesen außergewöhnlichen Job, nur allzu gerne an…

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A Plague Tale: Innocence (Game-Review)

Das Anwesen von Amicias Eltern wird überfallen und es gibt viele Tote. Sie kommt davon, hat ihren kleinen Bruder im Schlepptau, der eine seltsame Krankheit hat zu deren ihre Mutter Nachforschungen alchemischer Natur anstellte, bevor der Überfall begann. Noch dazu wird das gesamte Land (Frankreich) von einer Rattenplage heimgesucht und die Biester verhalten sich seltsam. Nichts und niemand ist vor ihnen sicher.

Nun machen sich Amicia und ihr Bruder Hugo auf, um einen sicheren Hafen zu finden und lernen sich auf der Reise auch gegenseitig kennen …

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Jiu Jitsu (Filmkritik)

Alle sechs Jahre fliegt ein Komet über unsere Erde. Dann tritt ein als Brax bekanntes Alien durch ein Portal und bekämpft neun Jiu Jitsu Krieger der Ehre wegen, nur um danach wieder für weitere sechs Jahre zu verschwinden. Das geht schon so seit 2000 Jahren und sollten sich keine Krieger finden bzw. diese sich weigern, dann würde Brax seine Wut die gesamte Welt spüren lassen. Eine der aktuellen Kämpfer ist Jake (Alain Moussi).

Doch Jake hat im Kampf sein Gedächtnis verloren und so liegt es an seinen Kumpanen Harrigan (Frank Grillo) und Kueng (Tony Jaa), ihn für die bevorstehenden Herausforderungen fit zu machen. Dann wäre da auch noch ein etwas verrückt wirkender Mann im besten Alter (Nicolas Cage), der viel Erfahrung mit dem Alien zu haben schein und auch das Militär ist sehr interessiert an den Geschehnissen und besonders Myra (Marie Avgeropoulos) ist hartnäckig darin, Jake Antworten zu entlocken.

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X-Men: New Mutants aka The New Mutants (Filmkritik)

Bei einer schrecklichen „Naturkatastrophe“, sterben alle Bewohner eines Reservates bis auf Dani Moonstar (Blu Hunt). Sie erwacht an ein Bett gekettet in einem Gebäude, dass wie ein Krankenhaus wirkt. Dr. Reyes (Alice Braga) besucht sie und offeriert ihr, dass sie eine Mutantin ist und so lange in diesem Institut bleiben muss bis klar ist, dass sie keine Gefahr für sich selbst darstellt.

Dani ist dabei nicht der einzige junge Mutant hier, neben ihr wohnen auch Illyana (Anya Taylor-Joy), Rahne (Maisie Williams), Sam (Charlie Heaton) und Roberto (Henry Zaga) hier und keiner von ihnen hat seinen/ihren Platz in dieser Welt bis jetzt gefunden. Doch wer sind die Vorgesetzten von Dr. Reyes und was führen sie wirklich im Schilde? Und was bewirkt die unheimlichen Erscheinungen, die die fünf Bewohner dieser Einrichtung plötzlich sehen?

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The Endless (Filmkritik)

Aaron (Aaron Moorhead) und Justin (Justin Benson) konnten als Kinder einem Kult entkommen. Jetzt sind beide erwachsen geworden, leben ein „so lala“-Leben und dann taucht ein Video mit einer Botschaft aus genau jenem Kult auf. Vor allem der jüngere Aaron möchte gern nochmals zurückkehren und sich seiner Vergangenheit stellen. Grundsätzlich deshalb, weil er sich nicht richtig erinnern kann, weshalb sie abgehauen sind. Justin weigert sich erst, gibt dann aber nach.

Als sie dann in ihrer alten „Heimat“ ankommen, macht sich Verwunderung breit, denn entgegen den Schilderungen von Justin, der den Kult dämonisiert hat, findet Aaron eine Menge Leute, die alle durch die Bank vor allem eines sind: wahnsinnig nett und zufrieden mit ihrem Leben.

Also stimmt entweder Justins Erzählung nicht oder etwas anderes geht hier vor. Was ein paar Vorkommnisse und seltsame Deja vus erklären würde …

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The Wretched – The Witch Next Door (Filmkritik)

Ben (John-Paul Howard) ist bei seinem Vater Liam (Jamison Jones) gelandet.Gelandet deshalb, weil seine Mutter sich scheiden lassen möchte. Ben verbringt den Sommer bei ihm und macht ein Praktikum in der Schiffswerft, die sein Vater betreut. Dort lernt er auch Mallory (Piper Curda) kennen, die durch ihre pfiffige Art durchaus Bens Interesse weckt.

Dieses Interesse wird auch von der Familie geweckt, die aktuell im Haus nebenan wohnen. Allerdings gilt Bens Interesse weniger der Familie an sich, als den Dingen die da im Haus nebenan vor sich zu gehen scheinen. Denn Nachbarin Abbie (Zarah Mahler) scheint sich von einen Tag auf den anderen seltsam zu verhalten und irgendwie scheint es, also ob immer mehr Kinder vermisst werden. Oder auch nicht vermisst, denn wenn sie weg sind scheinen sich die Eltern nicht mal mehr daran erinnern zu können, dass sie überhaupt Kinder hatten …

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Boogeyman (Filmkritik)

Tim (Barry Watson) muss als Kind mitansehen, wie der „Boogeyman“ (in politisch unkorrekten Zeiten hieß der bei uns früher „Der Schwarze Mann“) seinen Vater in den Kleiderschrank zerrt und er nie wieder gesehen wird. Seine Mutter stürzt daraufhin in eine große Krise, Tim wächst bei seinem Onkel auf. Jahre später ist Tim mehr oder weniger verlobt und führt ein geregeltes Leben, welches nur hin und wieder Erinnerungen an das Trauma aufwirft.

Zumindest bis sein Onkel sich meldet und meint, es wäre an der Zeit seine kranke Mutter zu besuchen und außerdem brauche man ein paar Unterschriften wegen dem Haus, welches nach wie vor offiziell im Besitz der Familie, wenn auch stark heruntergekommen, ist.

Also macht sich Tim auf, um zurückzukehren und dann passiert es. Der „Boogeyman“ ist wieder zurück und scheint nur auf Tim gewartet zu haben …

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