Churchill (Filmkritik)

Winston Churchill (Brian Cox) soll eine Rede halten vor der Nation. Der D-Day ist ein paar Tage entfernt und der Plan, den die allierten Kräfte entwickelt haben – die Stürmung der Normandie- scheint ihm zu simpel. Er hält es für ein Selbstmordkommando.

Aber die anderen lassen ihn links liegen. Sie danken ihm für die Meinung, aber das war es dann auch schon. Und Churchill kann mit Zurückweisung nicht gut umgehen. Außerdem hat er eine ähnliche Vorgehensweise im ersten Weltkrieg selbst miterlebt und die Bilder, die er gesehen hat, suchen ihn im Schlaf immer noch heim.

Von seiner Frau entfremdet und mit sich selbst im Unreinen, verliert er sich in Wut und Ärger. Ein Gemütszustand, der auch auf die Nation übergreift …

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I, Tonya (Filmkritik)

Tonya Harding (Margot Robbie) wächst in armen Verhältnissen auf und wird von ihrer Mutter, so würde man das wohl heutzutage nennen, psychisch missbraucht. Vor allem aber wird sie physisch trainiert, denn Tonya kann etwas sehr gut: Eislaufen. Trotz ihrer ärmlichen Herkunft schafft sie es durch harte Arbeit bis (fast) ganz nach oben zu kommen. Das Problem stellt eher die Tatsache dar, dass ihre Mitläuferinnen und selbst die Jurorinnen es gar nicht gern sehen, wenn jemand aus armen Verhältnissen in diese Gefilde vorstößt. Tonya, mittlerweile nicht nur von ihrer Mutter, sondern später auch von ihrem Ehemann misshandelt, tut das, was sie tun kann: Sie packt die Ellbogen aus und versucht auf diese Weise ihren Weg zu machen. Und das wird später dazu führen, dass sie eine Klage am Hals hat, weil sie ein Attentat auf eine Mitbewerberin in Auftrag gegeben hat.

Die Frage bleibt: Hat sie das wirklich oder dachte nur jemand, dass er ihr damit einen Gefallen tut?

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Outlaw King (Filmkritik)

Im Jahre 1304, müssen sich Robert Bruce (Chris Pine) und sämtliche andere schottischen Nobelleute, König Edward dem Ersten von England (Stephen Dillane) geschlagen geben. Der König verheiratet Robert mit seiner Patentochter Elizabeth de Burgh (Florence Pugh) und gemeinsam mit seinem Vater verlässt er Schottland.

Zwei Jahre später – kurz nach dem Tod seines Vaters – zahlt Robert gerade seine Steuerschulden ab, als er bei einem wütenden Aufstand auf Grund der Ermordung des Widerstandskämpfers William Wallace bemerkt, dass der Kampfgeist gegen die sie unterdrückenden Engländer weiterhin ungebrochen ist. In ihm wächst der Plan, eine Revolution zu starten.

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BlackKklansman (Filmkritik)

Ron Stallworth ist Polizist. Der erste Schwarze in seiner Truppe. Umgeben von Weißen beschließt er, nachdem er eine Anzeige des Ku Klux Klan in einer Zeitung sieht, sich dort einzuschmuggeln und die Kerle als Terroristen hochgehen zu lassen.

Problem: Er ist schwarz. Aber seine Kollegen nicht. Also übernimmt Flip Zimmermann seine Rolle bei den persönlichen Treffen, während Ron am Telefon weiterhin Ron bleibt.

Gerade rechtzeitig, denn tatsächlich planen die „echten Weißen und wahren Bürger Amerikas“ einen Anschlag. Denn zu dieser Zeit ist Kwame Ture auf Reisen und er fordert seine schwarzen Mitbürger auf, endlich für ihre Rechte einzutreten. Ein paar Studenten in der Stadt springen darauf an und das passt dem KKK natürlich gar nicht.

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Professor Marsten and the Wonder Woman (Filmkritik)

Dr. William Marston (Luke Evans) ist Professor an der Harvard-Universität, wo er an der Entwicklung eines Lügendetektors arbeitet. Dabei helfen ihm zwei Frauen: seine Frau Elizabeth (Rebecca Hall) und seine Assistentin Olive Byrne (Bella Heathcote), mit der sowohl er als auch Elizabeth eine Liebesbeziehung führen. Nebenbei ersinnt er das Konzept für einen Comic, der schließlich als Wonder Woman bekannt werden würde…

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Kill the Messenger (Filmkritik)

Gary Webb (Jeremy Renner) ist ein Journalist bei den San Jose Mercury News. Er bekommt einen Hinweis, dass die CIA in Drogengeschäfte verwickelt ist, die in Lateinamerika ihren Anfang nahmen. Webb beginnt zu ermitteln und versucht Anhand zahlreicher Dokumente zu belegen, dass die CIA in den 1980ern nicaraguanische Contra-Rebellen stärkte, indem sie ihnen beim Kokainschmuggel half. Daraufhin schreibt er die Artikelserie „Dark Alliance“ um auf diesen Skandal aufmerksam zu machen….

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Ip Man 3 (Filmkritik)

Ruhe ist eingekehrt und Ip Man (Donnie Yen) hat einen zweiten Sohn bekommen. Dieser besucht die Schule, verursacht aber immer wieder einmal Ärger. Vor allem mit dem Sohn von Cheung Tin-chi (Jin Zhang) hat er immer wieder leichte Probleme, während die beiden Väter vor allem eines wollen: In Ruhe Wing Chun trainieren und an andere weitergeben.

Dumm nur, dass sich ein in der Gegend ansässiger Mafia-Boss namens Frank (Mike Tyson) darauf versteift hat, das Grundstück auf welchem die Schule steht zu kaufen und die Besitzer mit allen Mitteln dazu überreden zu wollen. Die Polizei ist unterbesetzt und nach einem Brandanschlag halten Ip Man und seine Schüler Wache.

Was widerrum negative Auswirkungen auf seine Ehe hat, denn seine Frau (Lynn Hung) trägt ein Geheimnis mit sich herum. Und es geht ihr immer schlechter …

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Die versunkene Stadt Z – The Lost City of Z (Filmkritik)

Der Offizier Percy Fawcett (Charlie Hunnam) soll für die britische Regierung die Grenze zwischen Bolivien und Brasilien vermessen, als er auf Hinweise einer uralten und unbekannten Zivilisation stößt. Er versucht im Laufe der kommenden Jahre, später auch mit Hilfe seines Sohnes Jack (Tom Holland), die versunkene Stadt zu finden die er Z nennt.

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Ip Man 2 (Filmkritik)

Da hat es Ip Man (Donnie Yen) mit seinem Sohn und seiner schwangeren Frau Cheung Wing Sing (Lynn Hung) also nach Hong-Kong verschlagen. Dort erholt er sich von den Strapazen des Krieges, der kurz davor von China (so klingt zumindest die Aussage am Ende des ersten Teils) gewonnen wurde und er will eine Wing-Chun Schule eröffnen.

Nur leider juckt das keinen, denn in Hong Kong ist Ip Man ein Niemand. Eines Tages verirrt sich dann doch ein Schüler in seine Schule und langsam nimmt die Sache Fahrt auf. Zumindest bist ein mächtiger Gegner auftaucht und ihm die Regeln des unter der Besatzung von Briten leidenden Hong-Kong erklärt: Erst wenn er alle Meister in der Stadt besiegt darf er selbst eine Schule eröffnen …

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