Rest Stop 2: Don’t Look Back (Filmkritik)

Tom Hilts will seine freie Woche vom Militär nutzen um seinen vor einem Jahr verschwundenen Bruder Jess und dessen Freundin Nicole (beide waren die Hauptcharaktere des ersten Teils von Rest Stop) zu suchen. Gemeinsam mit seiner Freundin Marilyn und seinem besten Freund Jared begibt er sich auf den alten Highway, auf dem die beiden Vermissten das letzte Mal lebendig gesehen wurden.

Die gemeinsame Reise der drei Suchenden verläuft jedoch nicht lange ohne Probleme, Jared wird beinahe überfahren, Marilyn sieht plötzlich Geister und Tom wird zu allem Überfluss auch noch von einem scheinbar verrücktem Truckfahrer entführt. Die Grenzen zwischen Realität und Geisterwelt sind längst schon verschwommen und eine sofortige Flucht scheint die einzige Chance zu überleben. Doch wie soll man weglaufen, wenn man nie weiß, ob was man sieht auch wirklich real ist?

Halloween Movie Ereignis Monat die zweite, und leider nicht viel besser als Day of the Dead, aber nun mal zu den Fakten.
Für Kenner des ersten Teils gibt es ein nettes Wiedersehen mit der irren, gottgläubigen Familie, über deren Hintergrundgeschichte man mehr erfährt, genau so wie über den geheimnisvollen Truckfahrer, der gerne Menschen einfängt und mit allerlei verschiedenen Werkzeugen quält.

Von den „Bösen“, die ja eigentlich nur gutes tun und uns arme Sünder nur retten wollen indem sie uns bestrafen, lebt dieser Film dann auch.Alle Schaupieler sind durchwegs unbekannt, die drei Hauptdarsteller spielen jedoch nicht schlecht, aber interessant ist eigentlich niemand, was bei einem Film bei dem man um das Überleben der Personen fürchten sollte, da dadurch Spannung enstehen würde, nicht gerade hilfreich ist.

Tom ist das Abziehbild eines Helden inklusive Aufstieg im Militär, gutem Aussehen und hübscher Freundin. Marilyn ist einfach unsympathisch weil arrogant und blöd und Jared ist ein Paradeloser, der durch seine Klischeehaftigkeit meine Aufmerksamkeit nicht wirklich fesseln konnte.

Wegen der kranken Hinterwälderstimmung und der ansatzweisen geisterhaften Paranoia wird man aber einmalig ganz gut und anspruchslos unterhalten, vergisst das gesehene aber auch wieder ziemlich schnell.

Empfehlenswert auch für Freunde der Augenentfernung mittels Zange und der freundlichen Massage der Beine mittels einer Bohrmaschine.

Ein kleines Zitat noch am Schluss:
„Oh wow, you finally get layed and the chick is dead!“

Rest Stop 2: Don’t Look Back bekommt von mir 4,5/10 geisterhafte Empfehlungspunkte


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