Day of the Dead (Filmkritik)

In einem kleinen Städtchen in Colorado wird unter der Aufsicht des Militärs eine Quarantäneübung durchgeführt. Zur selben Zeit häufen sich „zufällig“ die Fälle einer starken Grippe und das heimische Krankenhaus ist bald überfüllt.

Als die fürs Militär arbeitende Sarah Bowman (Mena Survari) ihre Mutter ins Spital bringen will, eskaliert die Lage plötzlich. Die infizierten Menschen verwandeln sich in übermenschlich starke und auch schnelle Zombies, die über die gesunden Leute herfallen und sie aufressen. Für Sarah wird es nun eng, ihr bleibt nicht viel Zeit sich, ihren Bruder und mögliche andere Überlebende in Sicherheit zu bringen.

Nun ist es also endlich soweit, die Halloween Zeit hat begonnen und die werten Leser dieses Blogs können sich innerhalb dieses Monats an all den schönen Horrorfilmen erfreuen, die ich in die Finger bzw. vor die Augen bekomme. Nun also los zur eigentlichen Filmkritik.
Day of the Dead ist eine Art Remake des Klassikers von George A. Romero, wobei man sich nur sehr frei an die Vorlage hält.

Es gibt ja Regeln im Zombiegenre und Regeln sind ja bekanntlich da um gebrochen zu werden, aber bitte doch nicht so. Die Gesichter der Untoten in diesem Film verwandeln sich nach ihrem Ableben in hässliche Fratzen, nicht nur die Augen werden, weiß wei es in anderen Genreproduktionen der Fall ist. Ok, das lass ich noch durchgehen.

Rennen diese Dinger aber dann auch noch so schnell wie die Wutinfizierten in 28 Tage später und krabbeln in schneller MTV Musicvideoästhetik über Decken bzw. Wände, dann stört das die Stimmung schon gewaltig. Ein stärkerer Zombie kann hier sogar Kugeln aus einem Maschinengewehr ausweichen!

Die teilweise schlechten CGI Blutspritzer und die sich auflösenden, brennenden Zombies, helfen auch nicht gerade sich so richtig zu gruseln. Die Schauspieler mit Ausnahme von Mena Survari, die ich hier leider aber fehlbesetzt finde, sind mittel bis schlecht, passen daher ins Gesamtbild des Films.

Nach all der Kritik kann ich nur noch sagen das Day of the Dead handwerklich gut gemacht ist und manchmal auch ansatzweise eine spannende Stimmung erzeugen kann, der Versuch die Regeln des Spiels zu erweitern gelingt jedoch leider überhaupt nicht.
Insgesamt eben einer der schlechtesten Vertreter dieses Horrorsubgenres des Zombiefilms.

Day of the Dead bekommt von mir 4/10 verschenkte Empfehlungspunkte.


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