Jesus Henry Christ (Filmkritik)

Henry (Jason Spevack)  hat es nicht leicht mit seiner alleinerziehenden Mutter Patricia (Toni Colette). Immerhin ist er hyperintelligent und eigentlich ein Genie. Dafür, dass seine Mutter die letzte Überlebende einer Problemfamilie ist (ihre gesamte Familie hat es geschafft sich einer nach dem anderen auf verschiedenste Arten selbst aus dem Leben zu katapultieren), kann ja wohl er nichts. Und immerin – sein Opa (Frank Moore) lebt ja noch. Was ihm aber bei genauerer Betrachtung zu schaffen macht: Er kennt seinen Vater nicht. Das nervt. Also will Henry das ändern und macht sich auf die Suche nach seinem Vater, da er sich sicher ist, dass seine Mutter ihm etwas verschweigt.

Auf der anderen Seite ist da Audrey (Samantha Weinstein), Tochter eines Vortragenden an der Uni, der es sich bei ihrer Geburt zur Aufgabe gemacht hat, sein Kind ohne Geschlechterrollen großzuziehen und darüber ein Buch geschrieben hat – was zu einer „leichten“ Verhaltensstörung bei Audrey geführt hat, der es überhaupt nicht passt, dass alle Welt über ihre verkorkste Kindheit lesen kann. Immerhin ist sie ein Kind und kein Experiment. Und Audreys Vater tut es auch leid, was er getan hat, aber der arme Mann ist dermaßen auf Beruhigungsmitteln, dass er eigentlich froh sein kann, wenn sich bei ihm emotional überhaupt noch etwas bewegt. Was wohl passiert, wenn diese Welten aufeinanderprallen?

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Rubinrot (Filmkritik)

Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich) ist ein völlig normal wirkender sechzehnjähriger Teenie, doch ihre Familie birgt seit Generationen ein Geheimnis: Ein Zeitreise-Gen wird in der Verwandtschaft vererbt. Da alle Welt annimmt, dass Gwens Cousine Charlotte (Laura Berlin) das Gen in sich trägt, dreht sich innerhalb der Familie alles nur um sie. Eines Tages findet sich jedoch Gwendolyn urplötzlich im London der letzten Jahrhundertwende wieder und ihr wird klar, dass sie es ist, der das Gen weitervererbt wurde und sie nun durch die Zeit reisen kann, nicht Charlotte. Auch wenn Gwendolyn davon nicht begeistert ist, macht sie sich mit Charlottes arrogantem Freund Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner) auf, das Geheimnis ihrer Familiengeschichte und die Mysterien um den sagenumwobenen roten Rubin zu lüften.

Rubinrot

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The Carrie Diaries (Serienkritik)

1984 – die 16-jährige Carrie (AnnaSophia Robb) träumt davon, in New York erfolgreich zu werden. Doch noch ist sie eine unsichere High School-Schülerin, die nach dem Tod ihrer Mutter, neben ihrem Vater Tom (Matt Letscher) zusätzlich auch noch für ihre jüngere Schwester Dorrit (Stefania Owen) verantwortlich ist. Für Rückhalt und Ablenkung sorgen ihre Freunde Maggie (Ellen Wong), Mouse (Katie Findlay) und Walt Brendan Dooling. Als zu Beginn des Schuljahres Mädchenschwarm Sebastian Kydd (Austin Butler) auf ihre Schule wechselt, kommt Carrie schon mal ins Schwärmen. Doch erst als sie mit einem Praktikum in einer Kanzlei die Chance erhält in Manhattan zu arbeiten, weiß sie, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Durch einen Zufall trifft Carrie dort auf die unkonventionelle Larissa Loughlin (Freema Agyeman), die sie in eine Welt einführt, von der Carrie nur zu träumen gewagt hatte.

The Carrie Diaries TV Show

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Les Misérables (Filmkritik)

Sträfling Jean Valjean (Hugh Jackman) sitzt seit beinahe 20 Jahren im Gefängnis, weil er einen Laib Brot für seine hungernde Familie stahl. Als er auf Bewährung freigelassen wird, hat er nicht wirklich die Chance ein neues, unbeschwertes Leben zu beginnen, denn der unerbitterliche Inspektor Javert (Russell Crowe) wartet nur auf einen Fehltritt Valjeans und lauert auf eine Chance, diesen wieder ins Gefängnis zu stecken. Um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, taucht der ehemalige Sträfling unter und nimmt eine neue Identität an. Doch Javert ist weiterhin hinter ihm her. Und während sich Valjean um die in ärmlichen Verhältnissen lebende Fantine (Anne Hathaway) annimmt, kommt es auf den Straßen Frankreichs zu einer Revolution…

Les-Misérables

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Silver Linings Playbook (Filmkritik)

Pat Solitano (Bradley Cooper) ist ein depressiver Enddreißiger der, nachdem ihn seine Frau zu deren Hochzeitssong mit einem anderen Mann betrogen hat, in eine tiefe Lebenskrise stürzt und so muss er nach seiner Entlassung aus der psychiatrischen Anstalt, wieder bei seiner Mutter (Jacki Weaver) und seinem Vater (Robert de Niro) einziehen. Auf der Suche nach seiner Ex-Frau trifft Pat auf Tiffany (Jennifer Lawrence), die nach dem Tod ihres Mannes selbst psychische Probleme hat und die beiden treffen eine Vereinbarung: Sie unterstützt ihn bei seinem Vorhaben seine Frau zurückzuerobern, der er sich wegen einer einstweiligen Verfügung nicht nähern darf, und dafür muss er Tiffany einen Gefallen tun – er muss ihr Partner bei einem Tanz-Wettbewerb sein. Anfangs scheint das ganze Unternehmen der beiden gegensätzlichen Menschen zum Scheitern verurteilt, doch dann entsteht zwischen ihnen eine unerwartete Verbindung und sie entdecken ihren eigenen Silberstreifen am Horizont.

Silver Linings Playbook Film Cast

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Blue Eyed Butcher (Filmkritik)

Susan Wright (Sara Paxton) hat offensichtlich alles, wundervolle Kinder, einen liebenden Mann (Justin Bruening, primär bekannt aus Serien), ein Haus – der Traum vom großen Glück. Und trotzdem gibt es da diesen einen Abend, der alles auf den Kopf stellt.

Es ist der Abend, an dem Susan Wright ihren Mann mit 193 Messerstichen ans Bett gebunden ermordet. Vor Gericht zeigt sich dann die ganze Wahrheit hinter der Fassade des amerikanischen Traums.

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The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 2 (Filmkritik)

Bella (Kristen Stewart) ist endlich ein Vampir. Nachdem sie mit Edward Cullen (Robert Pattinson) den Mann ihrer Träume geheiratet hat, wurde sie in ihren Flitterwochen schwanger und bekam nach einer beängstigend beschleunigten Schwangerschaft eine Tochter namens Renesmee (Mackenzie Foy). Durch ein Missverständnis denken die Volturi und deren Anführer Aro (Michael Sheen) das Renesmee ein unsterbliches Kind ist. Ein Vergehen das mit dem Tod geahnt wird. Nun müssen sich die Cullens auf einen Angriff der Volturi vorbereiten, auch indem sie Verbündete von allen Enden der Erde zusammentrommeln…

The Twilight Saga Breaking Dawn Part 2

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Wasser für die Elefanten – Water for Elephants (Filmkritik)

Anfang der 30er Jahre ist Jacob Jankowski (Robert Pattinson) ein junger Student der Veterinärmedizin als er durch einen Schicksalsschlag seine beiden Eltern verliert. Da er jetzt vor dem Nichts steht, beschließt er sein Studium abzubrechen und landet durch Zufall im Zug des Zirkus der Benzini Brüder. Von da an arbeitet er als Tierarzt für den ebenso charismatischen wie unberechenbaren Zirkusdirektor August Rosenbluth (Christoph Waltz) und verliebt sich in seine Frau und Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon).

Water for Elephants Film

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Zum Ausziehen verführt – Failure To Launch (Filmkritik)

Tripp (Matthew McConaughey) ist 35 Jahre alt, Single und wohnt noch zu Hause. Dort hat er Eltern die ihn lieben, ein großes Zimmer und eine Mutter, die seine Wäsche wäscht. Da seine Eltern keine Ahnung haben wie sie ihren Sohn aus dem Haus bekommen sollen, engagieren sie Paula (Sarah Jessica Parker), um ihm ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Das stellt sich jedoch schwieriger heraus als erwartet.

Failure To Launch Film Matthew McConaughey Sarah Jessica Parker

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Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen (Filmkritik)

Andie Anderson (Kate Hudson) arbeitet als Kolumnistin bei einem trendigen Lifestyle-Magazin und eigentlich ist es ihr Wunsch über die wichtigen Dinge im Leben wie Wirtschaft oder Politik zu schreiben. Sie erklärt sich jedoch bereit einen Artikel darüber zu schreiben wie man als Frau einen Mann aus seinem Leben vertreibt – innerhalb von 10 Tagen

Benjamin Berry (Matthew McConaughey) arbeitet für eine Werbeagentur. Um einen Auftrag zu bekommen wettet er mit seinem Chef und zwei Kolleginnen er könne jede Frau dazu bringen sich in ihn zu verlieben. Wie das Schicksal so will treffen die beiden aufeinander.

How to Lose a Guy in 10 Days Film Kate Hudson Matthew McConaughey

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