Drive (Filmkritik)

Der Film handelt von einem namenlosen Driver (Ryan Gosling) der neben seiner Tätigkeit als Stuntfahrer, nachts seine Dienste als Fluchtfahrer anbietet. Er bietet seine Dienste anonym und jedem nur einmal an und das auch nur für ein Zeitfenster von 5 Minuten – anschließend sind seine Fahrgäste auf sich gestellt. Mit dieser Methode, und auch weil der den Polizeifunk abhört, schafft er es immer wieder erfolgreich vor der Polizei zu flüchten.

Obwohl er auf Grund seiner Tätigkeit eher ein Einzelgänger ist, hilft er seiner Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und ihrem Sohn, nachdem das Auto der beiden einen Motorschaden hatte. Die beiden verbringen Zeit miteinander und kommen sich näher – nur leider wird Irenes Ehemann Standard aus dem Gefängnis entlassen, der noch dazu der Mafia Schutzgeld schuldet. Um der Familie zu helfen rauben der Driver und Standard ein Pfandhaus aus. Beim Überfall stirbt aber nicht nur Irenes Ehemann, sonder es stellt sich auch heraus, dass die Beute der Mafia gehört. Die hat weniger Interesse an dem Geld, sondern will lieber alle Beteiligten tot sehen.

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Schwerter des Königs: Zwei Welten – In the Name of the King 2: Two Worlds (Filmkritik)

Granger (Dolph Lundgren) ist ein einsamer Mann. Wenn er nicht gerade Kinder in Kampfsporttechniken unterrichtet, trauert der Ex-Special Forces Soldat seinen verstorbenen Kameraden nach. Als plötzlich vermummte Männer in seinem Haus auftauchen und ihn umbringen wollen, wird er jedoch ziemlich unsanft aus seiner Lethargie gerissen. Nach der Beseitigung einiger Feinde, steht plötzlich eine Zauberin vor ihm, die ihn durch ein Portal in eine andere Welt transportiert.

Dort angekommen wird Granger vor den König (Lochlyn Munro) geführt der ihm hocherfreut erklärt, dass er der Auserwählte ist, der laut Prophezeiung das Volk dieser Welt von einer schrecklichen Tyrannin befreien wird. Nach anfänglichem Zögern und ein paar weiteren Angriffen auf seine Person, willigt Granger schließlich ein, in das Lager des Feindes einzudringen. Neben ein paar fähigen Rittern begleitet ihn auch die Heilerin Manhatten (Natassia Malthe) auf seiner Mission, was zwar neuen Schwung in sein Liebesleben bringt jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass Granger eigentlich keine Ahnung hat, wie er in diese ganze Sache hineingeraten ist und wieder herauskommen soll.

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Verblendung – The Girl with the Dragon Tattoo (Filmkritik)

Journalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig) ist nachdem sich Quellen zu einem Zeitungsartikel als unwahr herausstellten, in der Öffentlichkeit in Ungnade gefallen. Nichts desto trotz engagiert ihn der Industrielle Henrik Vanger (Christopher Plummer) um die Wahrheit über das Verschwinden seiner Nichte Harriet Vanger heraus zufinden.

Was sich als nicht ganz leicht heraus stellen solle, da das Ganze schon mehr als 40 Jahre her ist. Blomkvist reist für seine Nachforschungen auf den Familiensitz der Vangers, denn Henrik Vanger vermutet, dass Harriet von einem Familienmitglied ermordet wurde. Natürlich engagiert Henrik Mikael erst, nachdem er diesen von einer Sicherheitsfirma auf Herz und Nieren überprüfen hat lassen. So schnüffelt die unkonventionelle Ermittlerin Lisbeth Salander (Rooney Mara) in Mikaels Leben herum und schon bald hilft sie Mikael bei seinen Ermittlungen.

Verblendung Film

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Tage des Verrats – The Ides of March (Filmkritik)

Der junge, ambitionierte Politaktivist Stephen Myers (Ryan Gosling) arbeitet für den aufstrebenden Präsidentschaftskandidaten Mike Morris (George Clooney). Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Durch eine Intrige der gegnerischen Wahlkampfseite, wird er von Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) als stellvertretender Wahlkampfleiter für Morris gefeuert. Doch Stephen denkt gar nicht daran, sich einfach so zu ergeben und zieht sein Ass aus dem Ärmel – einen potentiellen, von ihm vertuschten Skandal…

The Ides of March Film Ryan Gosling

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Trespass (Filmkritik)

Für Sarah Miller (Nicole Kidman) ist das von ihr entworfene neue Zuhause ein einziger riesiger Käfig. Ihre Tochter Avery (Liana Liberato) entwickelt sich immer weiter weg von ihr und ihr Mann Kyle (Nicolas Cage), ist sowieso ständig nur unterwegs und beschäftigt damit, noch mehr Geld für seine Familie zu beschaffen. Sarah wird jedoch ziemlich abrupt aus ihren Depressionen gerissen, als plötzlich vier bewaffnete Einbrecher durch die Türe marschieren und die Familie Miller als Geisel nehmen.

Eine Nacht voller Schrecken beginnt. Nicht nur dass sich die Gangster verdächtig gut auskennen in dem Haus, auch über Kyles Geld- und Diamantengeschäfte scheinen sie gut informiert zu sein. Während sich die Lage immer weiter zuspitzt kommen auch Geheimnisse ans Tageslicht, die Sarah und Kyle lieber weiterhin vor einander verborgen hätten. Der finale Kampf ums Geld und/oder das Leben hat somit begonnen!

Trespass Film

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Anonymus (Filmkritik)

Edward de Vere (Rhys Ivans) ist ein Edelmann und nicht nur das – er ist der wahre Schreiber hinter den Werken Shakespeares (Rafe Spell). In der Zeit des Puritanismus, in der die Poesie und das Theater und alle schönen Künste verpönt sind und das Schreiben für Adelige absolut tabu war, litt de Vere wahre Qualen. Wie sollte er seine Stücke – unter ihnen die epische Liebesgeschichte „Romeo und Julia“ – jemals der Öffentlichkeit präsentieren können? So kommt er auf die Idee, jemand anderes dafür zu bezahlen, sich als der Schreiber seiner Stücke auszugeben – Shakespeare. Der ist seines Zeichens eigentlich Schauspieler, aber gegen die entsprechende Bezahlung ist der mehr als Willens den Beruf zu wechseln. Gleichzeitig ist die Zukunft Englands in Gefahr, denn die alternde Queen Elisabeth (Vanessa Redgrave), steht auf einem sehr wackeligen Thron.

Anonymus

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Puncture – David gegen Goliath (Filmkritik)

Der aufstrebende und sehr talentierte Anwalt Mike Weiss (Chris Evans) ist alles Andere als konventionell. Trotz des nicht ganz alltäglichen Anwalts und seiner, sagen wir mal „Besonderheiten“, kommt die Kanzlei gut über die Runden. Dies liegt vor allem an Weiss‘ Partner und Freund Paul Danziger (Mark Kassen), der versucht die Zügel straff in der Hand zu halten, aber keine Ahnung von dem Drogenproblem seines Freundes und Kanzleipartners hat.

Das Leben der beiden Anwälte ändert sich jedoch rapide, als sich die junge Krankenschwester Vicky (Vinessa Shaw) an sie wendet. Vicky hat sich an ihrem Arbeitsplatz – in einer Klinik – an einer kontaminierten Nadel gestochen und sich dadurch mit HIV infiziert. Als sich Weiss und Danziger eingehender mit dem Fall beschäftigen, kommen sie langsam einem großen Skandal auf die Spur. Nun läuft alles auf einen Kampf David gegen Goliath hinaus, denn unsere Hauptprotagonisten legen sich nun mit den Anwaltsmassen der gegnerischen Pharmaunternehmen an.

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The Son of No One (Filmkritik)

Im Jahre 1986 war ein Kind namens Jonathan White für zwei Morden verantwortlich. Da es sich eigentlich um Notwehr gehandelt hat und die beiden Opfer Verbrecher waren, lässt Detective Charles Stanford (Al Pacino) Beweise verschwinden, um dem Jungen seine Zukunft nicht zu zerstören. 2002 ist der nunmehr erwachsene Jonathan (Channing Tatum) ein Polizist geworden und wird in die Nachbarschaft versetzt, in der er aufgewachsen ist.

Während sein Captain Mathers (Ray Liotta) damit kämpft, die Straßen von sämtlichen Abschaum der Gesellschaft zu befreien, wird Jonathan in kürzester Zeit von seiner Vergangenheit eingeholt. Die Reporterin Loren Bridges (Juliette Binoche) bekommt nämlich anonyme Briefe, die immer mehr Details über die beiden ungeklärten Morde aus dem Jahr 1986 preisgeben. Bald ist nicht nur Jonathans Karriere kurz davor zerstört zu werden, auch die restliche Polizei muss sich den möglichen Konsequenzen stellen, sollte der Fall wieder aufgedeckt werden. Eine schnelle Lösung muss her, was wohl oder übel unweigerlich zu noch mehr Toten und noch mehr Geheimnissen führen wird.

The Son of No One Film Al Pacino Ray Liotta

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Faces in the Crowd (Filmkritik)

Anna (Milla Jovovich) lebt ein sorgenfreies Leben. In ihrem Job als Lehrerin ist sie eine der Besten, mit ihren Freundinnen macht sie regelmäßig Edelbars unsicher und zu Hause wartet eine teure Wohnung inklusive ihrem erfolgreichen Freund Bryce (Michael Shanks) auf sie. Als sie jedoch nach einer durchfeierten Nacht auf dem Heimweg Zeuge eines Mordes wird und nach dem anschließenden Kampf mit dem Täter selbst nur knapp mit ihrem Leben davonkommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.

Durch eine Kopfverletzung leidet sie an der sogenannten „Gesichtsblindheit“, das heißt sie kann Gesichter nicht in ihrem Gedächtnis speichern bzw. wiedererkennen. Sogar ihr Vater wird für sie auf diese Weise zu einer fremden Person. Während der Killer weitermordet kann Anna dem Polizisten Kerrest (Julian McMahon) in keiner Weise helfen da – obwohl sie bei der Tat sein Gesicht gesehen hat -sie ja nicht mal erkennen würde, wenn der Täter direkt neben ihr stehen würde. Wie kann Anna den Mörder stoppen, der ihre hilflose Situation kennt und sich so ohne Risiko entdeckt zu werden, immer wieder an öffentlichen Orten in ihre unmittelbare Nähe begibt?

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