Oldies but Goldies: Bernard und Bianca (Filmkritik)

Die kleine Penny wird von der schrecklichen Madame Medusa aus dem Waisenhaus entführt, um für sie in einem abgelegenen Sumpf einen großen Diamanten zu suchen. Penny kann aber einen Hilferuf in Form einer Flaschenpost absetzen und diese erreicht die „internationale Rettungsgesellschaft“ die aus allerlei Kleintieren besteht und deren Mitglied Ungarn sich sofort zur Rettungsaktion meldet – und zwar in Form des umwerfenden Fräulein Biancas. Und diese sucht sich Hausmeister Bernard als ihren Begleiter aus. Die beiden streifen durchs Waisenhaus, fliehen vor Krokodilen, bekommen Unterstützung von einer Stubenkatze und legen sich letztlich noch mit Madame Medusa und ihren Riesenkrokodilen an, denn wenn ein Kind um Hilfe ruft – dann ist die „internationale Rettungsgesellschaft“ zur Stelle um zu helfen!

bernard und bianca

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Cars 3: Evolution (Filmkritik)

Rennauto-Star Lightning McQueen (Owen Wilson) ist es gewohnt, die meisten seiner Rennen zu gewinnen. Doch eines Tages rast plötzlich ein Neuling namens Jackson Storm an ihm vorbei und stiehlt ihm somit den Sieg. Dieser Erfolg sollte jedoch nur der erste von vielen sein und deshalb verabschieden sich immer mehr von Lightning´s Freunden in den Ruhestand. Nur er selbst nicht, was ihm einen der schlimmsten Unfälle seiner Karriere einbringt.

Nach Monaten in der Versenkung denkt der ehemalige Star daran, sich wieder in einem Rennen der Konkurrenz zu stellen. Um schneller zu sein als die jüngeren Autos, bekommt Lightning mit Sterling (Nathan Fillion) einen neuen Manager und mit Cruz (Cristela Alonzo) eine Trainerin, die ihn mit den neuesten Techniken unterstützt. Ob das der richtige Weg ist und welche Veränderungen nötig sind, werden seine Zukunft bestimmen.

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Acts of Violence (2017 Filmkritik)

Deklan (Cole Hauser) ist Kriegsvertrag, der unter seinen Erfahrungen leidet und nicht wieder in seinen Alltag zurück findet. Deshalb verlaufen auch die Besuche bei seinen Brüdern Brandon (Shawn Ashmore) und Roman (Ashton Holmes) und deren Frauen, nicht immer harmonisch. Als jedoch Mia (Melissa Bolona) – die Verlobte von Roman – entführt wird, ist er sofort zur Stelle.

Der verantwortliche Menschenhändler ist dem zuständigen Detective Avery (Bruce Willis) schon lange ein Dorn im Auge, doch sind ihm auf Grund eines Deals von seinen Vorgesetzten die Hände gebunden. Dies gilt jedoch nicht für Deklan, der sich seine beiden Brüder schnappt und auf eigene Faust beginnt, nach den Tätern zu suchen…

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Der Geist und die Dunkelheit (Filmkritik)

Col. John Henry Patterson (Val Kilmer) bekommt einen relativ einfachen Auftrag: Er soll nach Afrika und dort einen Brückenbau beschleunigen. Die Zeit dafür: 3 Monate. Warum? Weil er genau das macht: Brücken bauen. Außerdem wollte er schon ewig nach Afrika. Seine Frau ist allerdings schwanger – da kommt ihm der zeitliche Druck eh gerade recht um wieder rechtzeitig zuhause sein zu müssen.

Und anfangs läuft alles nach Plan. Bis ein Löwe ein paar Menschen tötet. Patterson kümmert sich darum und erschießt ihn. Das hat aber nach einer anfänglichen Euphorie zur Folge, dass kurz darauf zwei weitere Löwen auftauchen. Und diese beiden benehmen sich nicht einfach wie Löwen. Diese jagen Menschen. Und zwar sehr gezielt. Also muss Patterson sich Hilfe holen bei Charles Remington (Michael Douglas), einem renommierten Jäger, der noch alles umgelegt hat, auf das er es abgesehen hatte …

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Dragon Quest Heroes 2 (Game-Review)

Vor 1000 Jahren gab es einen großen Krieg. Die Brüder Fractos und Unos haben sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen und die gesamte Welt zerbrach in sieben Reiche. Diese sieben Reichen sollten für immer in Frieden leben, auf das nicht nochmals solch ein Krieg über die Welt hereinbreche.

Aber es kommt natürlich anders: Unsere Heldin besucht ihren Cousin in Harba, der dort auf Auslandssemester studiert und sich zum Schwertkämpfer ausbilden lässt. Just als die beiden sich treffen wird Harba aber von Dunisia angegriffen. An der Spitze der Armee steht ihr alter Freund: Prinz Cesar.

Irgendetwas ist passiert, denn ohne Grund würde Cesar niemals angreifen. Aber bevor man dieses Mysterium lösen kann muss erst einmal die fremde Stadt vor der landeseigenen Armee gerettet werden.

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12 Years A Slave (Filmkritik)

Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) ist schwarz. Und er ist Musiker. Und er lebt im Norden der USA, dort ist er ein freier Mann. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und verkehrt in eher höheren Kreisen. Als er ein lukratives Angebot von zwei Künstlern annimmt hat das jedoch schlimme Folgen.

Solomon erwacht und ist in Ketten. Als er seine Freilassung verlangt wird er zusammengeschlagen, ausgepeitscht und gedmütigt. Er wird als Sklave behandelt und an den bestbietenden Herren verkauft.

Die nächsten 12 Jahre wird Solomon wie ein Stück Vieh immer wieder die Besitzer wechseln, da er nun im Süden der USA lebt und kein Kontakt zu seiner Heimat möglich ist. Keine Möglichkeit zu beweisen, dass er nicht ist, wie die anderen. Zu beweisen, dass ER kein Skalve ist. Erst durch ein kleines Wunder gelingt ihm das Entkommen …

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Stan Against Evil – Staffel 1 (Serienkritik)

Stan Miller (John C. McGinley) war jahrelang Sheriff. Der einzige Sheriff in der Stadt, der nicht aufgrund eines angeblichen Fluchs im Dienst verstorben ist. Zumindest ist er bis zu dem Tag Sheriff an dem seine Frau verstirbt und er auf ihrem Begräbnis eine alte Dame verprügelt. Ab in die (Zwangs-)Pension.

Mit seiner Tochter Denise (Deborah Baker Jr.), die nicht die hellste Glühbirne im Laden ist, will er nicht besonders viel zu tun haben und dann taucht auch noch seine Nachfolgerin Evie (Janet Varney) auf. Richtig – eine Frau. Das gefällt dem alten Grantler nun mal überhaupt nicht.

Zu allem Überfluss stellt sich dann noch heraus, dass Stan nur deshalb so lange überlebt hat, weil seine Frau ihn all die Jahre vor dem Fluch beschützt und Dämonen gejagt hat. Nun, da sie fort ist, haben die Dämonen keinen Gegenspieler mehr und Stan muss sich wohl oder übel mit Evie zusammentun, denn die beiden sind die einzigen Sheriffs, die den Fluch – bis jetzt – überlebt haben.

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Ferdinand der Stier (Filmkritik)

Ferdinand (John Cena) ist nicht wie die anderen Stiere. Er mag nicht kämpfen, er mag lieber an Blumen schnuppern. Dummerweise ist für die anderen Bullen das Leben ein einziger Wettstreit, wer denn nun ausgewählt wird, um in der Arena kämpfen zu dürfen, denn – so glauben sie – wer den Matador besiegt wird wirklich frei sein.

Unterstützt von der Ziege Lupe (Kate McKinnon) und den Igeln Una (Gina Rodriguez), Dos (Daveed Diggs) und Cuatro (Gabriel Iglesias) (wir sprechen nicht über Trés!) versucht er das beste aus seiner Situation zu machen und vielleicht, mit ganz viel Glück, braucht niemand in die Arena und vielleicht versteht sogar sein alter Rivale Valiente (Bobby Canavale), dass es nicht immer um Konkurrenzkampf gehen muss …

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Oldies but Goldies: V For Vendetta (Filmkritik)

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist Britannien keine Demokratie mehr. Die Bevölkerung wird von der Regierung unterdrückt, ausgebeutet und im Zaum gehalten. Der Militärapperat ist streng. Das Vertrauen in die Mitbürger wird durch Spitzeldienste (auch Geheimpolizei genannt) außer Kraft gesetzt und die von der Regierung kontrollierten Medien manipulieren die Bürger wo es geht.

In dieser Zeit stolpert die beim Nachrichtensender arbeitende Evey (Natalie Portman) eines nachts in die Hände eben dieser Geheimpolizei und wird just von einem unter dem Namen „V“ (Hugo Weaving) bekannten Terroristen gerettet. Fortan sind die Leben des eine (Guy Fawkes-)Maske tragenden V und Evey eng verknüpft, denn „V“ will nichts weniger als die Herrschaft über das Land der Bevölkerung zurückgeben, wofür er auch vor Mord und Terroranschlägen nicht zurückschreckt …

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BvS: Dawn Of Justice – Ultimate Edition (Filmkritik)

Superman (Henry Cavill) wird verehrt und gleichzeitig gefürchtet. Die Tatsache, dass er ein gottähnliches Wesen ist, welches niemand auf der Erde stoppen könnte, ist Grund genug für viele ihn zu hassen.

Das gilt auch für einen resignierten und deprimierten Bruce Wayne, der seinen Frust darüber, wie wenig er in seinem Leben tatsächlich die Welt besser gemacht hat, in seine zweite Identität Batman legt. Nachdem Einsperren nichts bringt, entledigt er sich seinen Widersachern mittlerweile endgültig – die Leuten sollen Angst davor haben etwas Böses zu tun.

Da kommt ihm dieser neue Kerl namens Superman gerade richtig – vor allem, da im Zweikampf des Kryptoniers die halbe Stadt zu Bruch ging und Hunderte ums Leben kamen. Darunter auch Freunde und Angestellte von Bruce Wayne. Dieser macht es sich nun zur Aufgabe, den Mann aus Stahl zur Strecke zu bringen, denn das wäre wohl das größte Symbol von allen für die Schurken der Welt – Hütet auch vor Batman, denn nicht mal „Götter“ können gegen seinen Zorn bestehen.

Das ist auch der Plan von Lex Luthor, der allerdings andere Gründe dafür hat. Denn Lex ist Atheist und die Existenz eines Wesen, welches wie ein Gott verehrt wird – das geht gar nicht. Das beleidigt seinen Intellekt, seine Person, seine Stellung als oberste Instanz im Universum und dieses Wesen muss zu Fall gebracht werden. Es muss bewiesen werden, dass dieses „Ding“ kein Gott ist.

Und dazu ist Lex jedes Mittel Recht. Eines davon könnte auf den Namen „Batman“ hören, der für seinen Hass ohnehin eine Richtung braucht. Aber auch Superman bzw. Clarke Kent sieht sich in Nöten, denn die Aufmerksamkeit und die Heldengeschichten, die ihm nachgesagt werden – er weiß nicht, ob er immerzu das Vorbild sein kann, das die Welt in ihm sehen will.

Als dann ein gewisser „Batman“ damit beginnt Menschen zu foltern und mit Brandzeichen zu markieren, da hat Superman eine Aufgabe gefunden, der er sich gewachsen fühlt und mit der er beweisen will, dass er auch als Clarke Kent Gutes tun kann. Wenn man ihn nur machen lassen würde. Aber Gerechtigkeit interessiert niemand in seiner Zeitung. Schlagzeilen und Auflagenstärke sind wichtiger. Also steigt auch Supermans Frust. Und so kommt es, wie es kommt muss …

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