Batman: Return of the Caped Crusaders (Filmkritik)

Ein ganz normaler Tag in Gotham City. Joker (Jeff Bergman), Pinguin (William Salyers), Riddler (Wally Wingert) und Catwoman (Julie Newmar) haben sich zusammengeschlossen und planen etwas Böses. Zum Glück sind Batman (Adam West) und Robin (Burt Ward) zur Stelle um den Schurken das Handwerk zu legen.

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Jeder mag Batman, weil er nun mal Batman ist. Dennoch gab es im Laufe der Jahre die unterschiedlichsten Interpretationen und irgendwie scheint jeder seinen Batman zu haben. Manche finden Ben Affleck (Batman v Superman) toll, während andere der Meinung sind Christian Bale (The Dark Knight) wäre besser.

Eine Version des dunklen Rächers sticht dabei klar aus der Menge, wegen ihrer Andersartigkeit, heraus und hat nichts desto trotz, auch Jahrzehnte später, ihre treuen Fans. Adam West verkörperte den Helden in den Sechzigerjahren mit einer Menge kitschigen Humors und noch mehr Weisheiten. Lange warteten Fans auf Wests Rückkehr und jetzt ist es endlich so weit.

Da West mittlerweile 88 Jahre alt ist, war es eine gute Idee seine Interpretation von Batman im Zuge eines Animationsfilmes zurückzubringen. Die eigentliche Geschichte beginnt vergleichsweise konventionell. Batmans Widersacher haben sich zusammengeschlossen um einen Replikations-Strahler zu stehlen.

Batman und Robin können die Pläne der Bösen vereiteln – zumindest scheint es so. Dann wird allerdings Batman selbst böse und nutzt die Replikations-Strahler um Gotham zu übernehmen. Zum Glück hat Robin viel von seinem Partner und Mentor gelernt. Am Ende ist dann wieder alles beim Alten und das dynamische Duo muss die Bösewichte stoppen.

Schön ist wie das Flair der TV-Show an dieser Stelle eingefangen wird. Das beginnt mit der schön schrägen Geschichte. Zugegeben hat Batman seinerzeit keine vergleichbaren Abenteuer erlebt und dennoch kommt das Gefühl auf er hätte es, hätte man seinerzeit entsprechende Möglichkeiten gehabt. Batman hat wie immer das passende Gadget mit.

Hier gibt es von der Bat-Zündung der Bat-Rakete über alle möglichen Bat-Sprays alles was man möglicherweise zur Verbrechensbekämpfung braucht und noch vieles mehr. Batman selbst hat immer eine passende Weisheit für jede passende Situation, wobei das, ähnlich wie bei der TV-Show, teilweise schon ein wenig weh tut.

Optisch ist es gelungen den Charme der TV-Show einzufangen. Auch wenn man hier und da an andere Warner Bros Animationsfilme erinnert wird, gibt es genug Elemente die man so bereits einmal gesehen hat. Bei den Sprechern ist es gelungen drei aus der Original-Serie für diesen Film zu engagieren.

Adam West als Batman ist eine Klasse für sich und hat trotz seines mittlerweile hohen Alters nichts von seinem Charme verloren. Dasselbe gilt für Burt Ward als Robin. Irgendwie ist es amüsant, dass Robin (aka der Wunderjunge) von einem Senioren gesprochen wird, vor allem, da man es doch an der Stimme hört.

Julie Newmar als Catwoman ist ebenfalls toll und hat seit damals nichts von ihrem Talent verloren. Was die restlichen Sprecher betrifft hat man scheinbar versucht, solche zu finden die den Original-Schauspielern ähnlich klingen. Dieses Experiment ist glücklicherweise gut gegangen.

Alles in allem ist „Batman: Return of the Caped Crusaders“ eine gelungene Fortsetzung der Adam West-Serie. Die Welt ist genauso schön schräg wie die Geschichte und die Charaktere. Aus diesem Grund ist der Film eine hundertprozentige Empfehlung für diejenigen, die die Serie gut fanden.

Der Film „Batman: Return of the Caped Crusaders“ bekommt 8/10 das Böse stoppende Empfehlungspunkte.


Ein Gedanke zu „Batman: Return of the Caped Crusaders (Filmkritik)

  1. Der Film hat wirklich alles, was die 60er Jahre so einmalig gemacht hat und treibt den Wahnsinn, der dort herrschte, meiner Meinung nach sogar noch eine Stufe weiter. Eine liebevolle Hommage voller origineller Ideen. Extrem unterhaltsam und irre witzig, dürfte dieses Teil das Herz eines jeden Fans höher schlagen lassen. Super ist auch, dass im Original die Darsteller von Batman, Robin und Catwoman ihren Zeichentrick-Charakteren die Stimmen leihen. Und jetzt mal unter uns Männern: bin ich der einzige, der die Zeichentrick-Catwoman fast in ihrem engen Outfit fast so heiß fand, wie Anne Hathaway in THE DARK KNIGHT RISES? 😉

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