Die Hobbit-Trilogie – Extended Edition (Filmkritik)

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„In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.“ Dieser Hobbit (Martin Freeman) heißt Bilbo Beutlin und will eigentlich nur seine Ruhe. Als eines Tages der Zauberer Gandalf, der Graue (Ian McKellen) vor ihm steht ist er leicht verwundert ob der Störung. Als dann kurz darauf noch eine Menge Zwerge antanzen und sich für die Gastfreundschaft bedanken ist er nicht mehr nur verwundert, sondern sogar verwirrt. Es dauert nicht lange und der kleine, freundliche Hobbit macht sich auf die Reise seines Lebens, um den Zwergen rund um ihren Anführer und Königssohn Thorin (Richard Armitage) zu helfen ihre Heimatstadt (in einem Berg) names Erebor von dem Drachen Smaug (Benedict Cumberbatch) zurück zu erobern. Aber der Weg dahin ist voller Gefahren und – wie wir alle wissen – auch jener Zeitpunkt, zu welchem Bilbo einer seltsamen Kreatur namens Gollum (Andy Serkis) einen magischen Ring abnimmt, der seinen Träger unsichtbar macht …

  • Allgemein
  • Eine unerwartete Reise
  • Smaugs Einöde
  • Die Schlacht der Fünf Heere


  • Das dünne (Kinder-)Buch „Der Hobbit“ von J. R. R. Tolkien ist nach dem großen Erfolg von „Der Herr der Ringe“ ebenfalls verfilmt worden. Und zwar erneut von Peter Jackson, der anfangs eigentlich gar nicht wollte, um Vergleiche mit eben jenen Filmen zu vermeiden. War „Der Herr der Ringe“ noch ein ziemlicher Schmöker, der als unverfilmbar galt, so hat Jackson allen Ungläubigen bewiesen, dass NICHTS unverfilmbar ist und seine Filme „The Fellowship Of The Ring„, „The Two Towers„, sowie „The Return Of The King“ sind Meilensteine des Kinos geworden.

    Um es vorweg zu nehmen: Ich bin ein Riesenfan und habe alle drei Teile in den „Extended-Versionen“ bereits mehrmals gesehen.

    Die „Extended-Versionen“?

    Sind das diese überlangen Filme, die aus den 3-Stunden-Filmmonstern nochmals teilweise eine halbe Stunde mehr dranhängen? Ja, genau die. Warum? Weil sie einfach besser, stimmiger und epischer sind. Ganz einfach.

    Was für den „Herr der Ringe“ gut genug war, muss ja wohl auf für „Der Hobbit“ funktionieren, nicht wahr?

    Also macht man drei Filme daraus, bringt Originalversionen ins Kino und liefert jedes Jahr an Weihnachten eine „Extended Version“ nach. Ist ja ganz klar. Künstler lieben Symmetrie (hab ich gehört).

    Mit dem Unterschied, dass „Der Hobbit“ eben kein dicker Schmöcker ist, sondern ein relativ kleines Buch. Sicher, es steckt viel Handlung drin, die Tolkien nur mit einigen Nebensätzen erwähnt, aber dennoch. Auch gibt es im Buch eigentlich noch keine Verbindung mit „Herr der Ringe“.

    Keine Ahnung, ob Tolkien schon wusste, dass er „Der Herr der Ringe“ schreiben würde, aber im Hobbit merkt man von dem ganzen düsteren Kriegsszenario (noch) nichts. Es ist vielmehr ein Märchen, in dem ein kleiner Mann auszieht, erwachsen wird und wieder nach Hause kommt, nachdem er etwas über sich und die große, weite Welt gelernt hat.

    Die Filme wurden mit gemischten Gefühlen aufgenommen – kamen aber in Summe eigentlich recht gut an. Konkrete Kritiken zu den Spielfilm-Versionen (aka Kino-Versionen) zu „Eine unerwartete Reise„, „Smaugs Einöde“ und „Die Schlacht der Fünf Heere“ findet ihr auf diesem Blog von meiner Kollegin Zinderella verfasst.

    Was meiner Meinung nach für alle drei „Hobbit“-Filme gilt und zwar in beiden Fassungen: Die Musik ist nicht annähernd so genial wie in den „Herr der Ringe“-Filmen. Ich meine damit nicht die Nummern im Abspann (die sind super), sondern die Musik während des Films. Könnt ihr eines der Themen (von „The Misty Mountains Cold“ abgesehen) nachpfeifen, das ihr nicht bereits aus „Herr der Ringe“ kanntet? Dachte ich mir. Ich auch nicht.

    Gesamtfazit für die Box:
    Da die ersten beiden Teile wirklich von den neuen Szenen profitieren kann man sich das Teil ruhig zulegen. Stellt euch aber darauf ein, dass Teil 3 nur mit neuen (ziemlich peinlichen und streckenweise extrem brutalen) Schlachtszenen erweitert wurde.

    (Die Bilder der einzelnen Filme stellen übrigens sehr gut meine Emotion zum jeweiligen Film dar:
    Teil 1: „Yeah, auf ins Abenteuer!“, Teil 2: „Ui, jetzt wirds düster und ernst.“ Und Teil 3: „Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!“.)



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    Der Hobbit: Eine unerwartete Reise – The Hobbit: An Unexpected Journey

    Der erste Teil erzählt die Geschichte von Bilbo und wie es dazu kam, dass er mit einer Horde von rüpelhaften, aber ehrvollen Zwergen aufbricht, um eine gefährliche Reise auf sich zu nehmen. Der Weg führt unter anderem nach Bruchtal, wo Elrond lebt, in Goblin-Tunnel und viele Gefahren stellen sich der Bande in den Weg – allen voran der Ork „Azog“, der eigentlich in einer Schlacht von Thorin Eichenschild besiegt und für tot befunden worden war.

    Der erste Teil hat mir damals im Kino viel Spaß gemacht. Vor allem deshalb, weil das Buch meiner Meinung nach von der Atmosphäre her sehr gut umgesetzt wurde. „Eine unerwartete Reise“ ist ein Märchen. Bunt, übertrieben, witzig, mit Slapstick und ein paar Gesangsnummern. Wobei – im Kino war es glaube ich nur eine, nämlich der mittlerweile als „Zwerge-Song“ bekannte „The Misty Mountains Cold“. Ich hatte nach dem Film eigentlich nicht das Bedürfnis mehr davon zu sehen. Er war zwar super, aber mir hat in der Handlung nichts gefehlt. Die „Extended“ war bei mir eher eine Prinzipsache.

    Allerdings – und das ist das Tolle daran – die erweiterten Szenen machen den Film tatsächlich noch besser. Märchenhafter und – was ich nicht erwartet hatte – die neuen Szenen geben ein paar Mitgliedern der Zwergengruppe mehr Profil.

    So kann man Kili (Aiden Turner) dabei beobachten wie er in Bruchtal (Rivendell) ein Auge auf die Elben-Frauen wirft, nur um von seinen Kollegen darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass es sich um einen Elben-Mann handelt. Außerdem gibt es mehr Gesangseinlagen (ja, all ihr Meckerer – die sind auch in den Büchern, das gehört dazu, wir sind hier in einem Märchen), zum Beispiel gibt Bofur ein Ständchen, während er dabei auf dem Tisch tanzt. Auch das Treffen zwischen Saruman (Christpher Lee, der Peter Jackson – bezogen auf den kurzen Streit der beiden bei der Veröffentlichung zu „Die Rückkehr des Königs“ – vor der Kinopremiere fragte, ob er denn noch im fertig Film zu finden sei), Galadriel (Cate Blanchett), Elrond (Hugo Weaving) und Gandalf dauert länger und hat mehr Substanz.

    Das ändert freilich nichts daran, dass die Effekte zu sehr nach Effekten aussehen, der Goblin-König grottig und die Flucht danach sehr peinlich sind. Das wird aber gerade in der „Extended-Edition“ vom Gefühl des Zusammenhalts, der „Familie“ und gerade der Wandlung von Thorin Eichenschild, der Bilbo anfangs nicht leiden kann, bis er ihn am Ende umarmt, gut ausgeglichen. Und Martin Freeman spielt ohnehin grenzgenial.

    Die längere Fassung von „Eine Unerwartete Reise“ ist klar der bessere Film, macht wirklich Spaß und dauert anstatt der 170 nun 182 Minuten. Also um vier Minuten länger als die Kinofassung von „Die Gefährten„.

    Warum man diese Szenen dann schneiden musste ist mir schleierhaft, denn die paar Minuten länger hätten wir wohl alle im Kino ausgehalten. Wir haben uns schließlich auch „Die Gefährten“ vor Jahren im Kino angesehen und unser Sitzfleisch hat es überlebt.

    Meine Erklärung: Geldmacherei. Schade. Aber immerhin machen die Szenen den Film besser. Ist ja auch schon was.

    Fazit: Der erste Teil von „Der Hobbit“ wird mit der „Extended Version“ noch märchenhafter und in meinen Augen tatsächlich besser. Das sind 9,5 von 10 möglichen Punkten.


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    Der Hobbit: Smaugs Einöde – The Hobbit: The Desolation Of Smaug

    Im zweiten Teil geht die Reise weiter, führt nach „Lake Town“, führt Tauriel (eine weibliche Elfin und scheinbar die einzige Elbin, die kämpfen kann – dargestellt von Evangeline Lily) ein, bringt Legolas ins Geschehen (der im Buch nicht vorkommt), stellt Bard den Bogenschützen vor und generell eine ganze Latte an anderen Charakteren. So auch Thranduil, den König der Waldelben, Beren, einen Gestaltwandler und noch viele andere – allen voran natürlich endlich Smaug, den Drachen, der vor Jahren Erebor eingenommen und die Zwerge vertrieben hat.

    Ja, was haben wir alle auf diesen Film gewartet. Dass er dann gleich nochmals um 10 Minuten kürzer war als der Vorgänger war halbwegs zu verkraften, dass die Action allerdings ziemlich lang gezogen war, in Punkto Handlung nicht viel passiert – außer, dass die Rasselbande zum Berg kommt und Smaug aufweckt – und die Effekte (von Smaug abgesehen) alle immer noch nach Effekten aussehen war da schon ärgerlicher.

    Vor allem hat die Atmosphäre des Films den Weg von Märchen hin zum Kriegsfilm eingeschlagen. Fängt der Film noch herrlich märchenhaft an, so wird er spätestens ab der der Flucht in den Fässern immer düsterer. Was ja auch stimmig ist – Smaug ist halt kein neter Zeitgenosse und das Leid und die Armut, die über Laketown liegen sind auch nichts zu lachen. Vor allem ist es wichtig für die Handlung, dass die Aussicht auf den Wiederaufbau der Stadt und den Reichtum, den Thorin verspricht die Leute von Laketown (trotz der Warnungen von Bard) dazu bringen, Thorin zu helfen. Es ist vor allem wichtig für den letzten Teil.

    Das ist das große Problem von „Smaugs Einöde“. Er gibt im Laufe der Handlung viele Versprechen und Jackson löst kein einziges davon wirklich ein. Das war in der „Original-Version“ so und das ist auch in der „Extended-Version“ so. Kein Handlungsstrang wird beendet. KEINER.

    Selten hat sich (von „The Matrix Reloaded“ abgesehen) ein zweiter Teil so sehr wie ein zweiter Teil angefühlt. Wie es richtig geht hat George Lucas mit „The Empire Strikes Back“ bewiesen, der zumindest ein paar der Handlungsstränge beendet hat. Ebenso Jackson selbst hat mit „The Two Towers“ bewiesen, dass er Mittelteile besser hinbekommt.

    Hier ist die „Extended Version“ definitv eine Verbesserung. Definitiv. Allein die Szenen im Mirkwood – bevor die Spinnen auftauchen – sind grandios und zeigen deutlich wie dieser Wald und sein „Gift“ funktionieren. Ich fand es wirklich super gemacht und vor allem Martin Freeman kann hier meiner Meinung nach wirklich auftrumpfen.

    Was ebenfalls weit besser gelingt als in der Kino-Version ist die „Nebenhandlung“ um den „Necromancer“ bzw. das Vorbereiten auf „Der Herr der Ringe“. So gibt es weit mehr Szenen, welche diesen Handlungsstrang weitertreiben und viel mehr Hintergrund bieten, was dem Film sehr gut tut, da er sich dadurch weit mehr wie Teil einer „größeren“ Geschichte anfühlt als davor. Mit den neuen Szenen fügt er sich tatsächlich in die große Geschichte von „Der Herr der Ringe“ ein.

    Warum? Weil Gandalf auf Thorins Vater trifft (der für tot gehalten wird) und erfährt, dass Azog ihn gefangen nahm, weil dieser einen der Ringe der Macht besessen hat. Auch, dass es sich um eine Falle für Gandalf handelt, da ja dieser auch einen Ring der Macht am Finger trägt kommt wirklich verständlich rüber. Die Vorbereitungen für den „Ringkrieg“ kommen hier sehr klar zum Tragen und der Film wirkt um Längen „epischer“.

    Mein Highlight ist und bleibt dennoch weiterhin klar Martin Freeman, der mittlerweile bemerkt (als er das komische Monster bei den Spinnen tötet, weil dieses den Ring bedroht und er sich dann bewusst wird, was er eben getan hat und warum), dass der Ring ihm nicht gut tut. Seine Mimik und Gestik, generell seine ganze liebenswürdige Ausstrahlung tragen den Film. Und seine Konfrontation mit Smaug ist ebenfalls ein Hammer.

    Dass die Brutalität ab diesem Teil drastisch zunimmt (Köpfen scheint salonfähig geworden zu sein, denn der Film ist ab 12 Jahren frei gegeben. Ehrlich: Ich verstehe es nicht) und es offenbar total in Ordnung ist brutale Szene mit schlechten Slapstick-Witzen zu versehen, ist ein anderes Thema. Fand ich nicht lustig und werde ich nie lustig finden.

    Fazit: Auch hier ist die „Extended Version“ klar der bessere Film, da hier fix und glaubwürdig der Zusammenhang zum „Herr der Ringe“ eingefügt wird, ohne so überhastet und nebenbei zu „passieren“ wie in der Kinoversion. In der neuen Version bekommt er 8,5 von 10 möglichen Punkten von mir.


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    Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere – The Hobbit: The Battle Of The Five Armies

    Smaug verwüstet Lake-Town. Bard killt Smaug. Thorin wird wahnsinnig. Die Menschen wollen Gold. Die Elben wollen Gold. Die Zwerge wollen Gold. Die Orks wollen alle töten. Die Adler retten (wieder) alle. Punkt.

    Das ist die Handlung vom dritten und letzten Hobbit-Teil. Was ein Meisterwerk hätte werden können, wurde in der Kinoversion in den Sand gesetzt. Selten einen Film gesehen bei dem man so sehr gemerkt hat, dass Teile fehlen. Da tauchen Reittiere (Ziegen) auf und niemand weiß, wo die herkommen. Da sind die ganzen zwei Vorgänger lang Warge die böse Tiere, welche immer eine Bedrohung darstellen und dann sind die quasi nicht mehr vorhanden und so weiter und so fort. Dann ist die (45minütige) Schlacht vorbei – in welcher man auf Charaktere völlig vergisst – und der Film hört auf. „Hey, Thorin ist tot. Schade. Ich geh jetz heim.“ Und das war es. Danke auch.

    Wie man merkt bin ich immer noch sauer auf die Art und Weise, wie mit uns Kinogängern hier verfahren wurde. Die Kinoversion ist gerade mal 144 Minuten lang und dennoch musste man so an dem Film herumschneiden, dass man sogar als Halbblinde/r bemerkt, dass da einfach Teile fehlen? Das muss ja wohl nicht sein.

    Ich weiß, ich weiß, das war bei „Die Rückkehr des Königs“ auch der Fall (Gandalfs Stab? Was ist damit passiert), aber der hat im Kino auch 200 Minuten gedauert, das war und ist immer noch eine halbwegs große Menge an Sitzfleisch. Aber 144 Minuten – das ist ja wohl nicht euer ernst.

    Was mich abgesehen von dieser Geldmacherei direkt am Film stört sind die peinlichen Szenen in der Schlacht; die peinliche Liebesgeschichte („Why does it hurt so much?“ – „Because it was real!“); die noch peinlicheren Comic-Relief-Momente während der Schlacht; Und die übertriebene (und noch dazu schlecht gemachte) Superheldenpower von Legolas (Stichwort: einstürzender Brückenlauf).

    Ganz zu schweigen davon, dass man in „Smaugs Einöde“ Tauriel als toughe Kämpferin etabliert, die ihre Frau stehen kann und sich von niemanden retten lassen muss (eher im Gegenteil), nur um sie in diesem Teil gleich zwei(!) Mal, ich wiederhole: 2 Mal(!), von einem Mann retten zu lassen. Warum, werter Hr. Jackson, Fr. Boyens und Fr. Walsh, schreibt man eine starke Frauenfigur in einen Film, nur um sie dann erst recht wieder als hilfloses Wesen von unseren Superhelden retten zu lassen? Finde ich sinnfrei und ärgert mich ebenfalls immer noch.

    Diese „Extended-Edition“ ist der Grund, warum ich mir die Box gekauft habe. Wenn ich schon einen Film sehen will, dann will ich den ganzen Film sehen und ich hatte gehofft, dass die längere Version meine Enttäuschung schmälern und den Film doch tatsächlich besser machen würde.

    Fehlanzeige. Der Film dauert zwar um zwanzig Minuten länger (164 Minuten Laufzeit), aber das macht ihn immer noch zum kürzesten Film des gesamten Franchise (erneut: WARUM kürzen fürs Kino?) und wohl auch zur größten Enttäuschung.

    Was für Charaktermomente hätte genutzt werden können wird für billige Kampfszenen und schlechte Witze genutzt. Wenn man einzelne Momente in einer großen Schlacht, in denen die einzelnen Zwerge der Truppe gezeigt werden, als Charaktermomente bezeichnet, dann hat der Film viel davon. Es wird erklärt wo die Warge hin- und wo die Ziegen herkommen, aber jetzt wo ich es gesehen habe, weiß ich, dass ich es nicht sehen wollte.

    Auch der Beginn der Schlacht – als Zwerge noch gegen Elben kämpfen – ist jetzt dabei und die Zwerge haben ein paar coole Tricks drauf, aber dennoch, die Sache bleibt peinlich und wird immer peinlicher (drastische Schlachtbilder, peinlicher Slapstick während der Schlacht. Grundsätzlich ist die ganze Schlacht inszeniert als wäre sie lustig, obwohl extrem brutale Sachen passieren. Da kann ich nur den Kopf schütteln). Ich kann gar nicht sagen, wie enttäuscht ich von diesem Teil bin.

    Zum Glück gibt es das Bonusmaterial auf den Blu-Rays, denn dort gibt Peter Jackson relativ offen zu, dass es ursprünglich zwei Filme hätten werden sollen, nicht drei. Was erklärt, warum die letzten beiden so kurz sind und gerade der letzte sich so gestreckt anfühlt – WEIL SIE ES SIND.

    Sie hatten noch nicht einmal ein fertiges Drehbuch als sie den dritten Teil drehten. Ja, genau so habe ich mir das auch vorgestellt. Wer hat das veranlasst? Das Produktionsstudio, das Hr. Jackson übrigens nicht einmal den finalen Schnitt der Kinoversion von „Die Schlacht der Fünf Heere“ überlassen hat. Idioten. Echt jetzt. Wobei … wenn ich mir die „Extended“ ansehen, von der behauptet wird, sie käme ver Vision von Jackson am nächsten … ich hätte ihm den „final cut“ vermutlich auch nicht gelassen.

    Fazit: Die Zeit nicht wert. Eine einzige schöne Szene ist dabei: Thorins Begräbnis und Dains Krönung. Guckt sie euch auf YouTube an. Den Rest könnt ihr euch schenken. Die Extend-Version ist noch enttäuschender als die Kino-Version. Leider reicht das gerade mal für 6,5 von 10 möglichen Punkten.



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