Drive (Filmkritik)

Der Film handelt von einem namenlosen Driver (Ryan Gosling) der neben seiner Tätigkeit als Stuntfahrer, nachts seine Dienste als Fluchtfahrer anbietet. Er bietet seine Dienste anonym und jedem nur einmal an und das auch nur für ein Zeitfenster von 5 Minuten – anschließend sind seine Fahrgäste auf sich gestellt. Mit dieser Methode, und auch weil der den Polizeifunk abhört, schafft er es immer wieder erfolgreich vor der Polizei zu flüchten.

Obwohl er auf Grund seiner Tätigkeit eher ein Einzelgänger ist, hilft er seiner Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und ihrem Sohn, nachdem das Auto der beiden einen Motorschaden hatte. Die beiden verbringen Zeit miteinander und kommen sich näher – nur leider wird Irenes Ehemann Standard aus dem Gefängnis entlassen, der noch dazu der Mafia Schutzgeld schuldet. Um der Familie zu helfen rauben der Driver und Standard ein Pfandhaus aus. Beim Überfall stirbt aber nicht nur Irenes Ehemann, sonder es stellt sich auch heraus, dass die Beute der Mafia gehört. Die hat weniger Interesse an dem Geld, sondern will lieber alle Beteiligten tot sehen.

Drive

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Super 8 (Filmkritik)

Wir schreiben das Jahr 1979. Eine Gruppe von Teenagern dreht gemeinsam im kleinen Städtchen Lillian auf ihrer Super-8-Kamera einen Zombiefilm. Währnd ihrer Dreharbeiten werden sie Zeugen eines Zugunglücks, bei dem sie allesamt nur knapp mit dem Leben davonkommen. Kurze Zeit später wimmelt es nur so von Soldaten der US Air Force, die vorerst nur die Unfallstelle untersuchen, doch sich auch bald in der Stadt ausbreiten.

In Lillian geschehen mittlerweile seltsame Dinge. Elektrische Geräte werden haufenweise gestohlen, Menschen verschwinden spurlos und die ständigen Stromschwankungen rauben den Stadtbewohnern zusätzlich die letzten Nerven. Hilfssheriff Jackson Lamb (Kyle Chandler) ist sich sicher, dass all diese Ereignisse mit der geheimen Zugfracht zu tun haben, doch das Militär kann und will nichts verraten. Hilft das Filmmaterial der jungen Leute bei der Aufkärung, was genau der Zug geladen hatte?

Super 8 Film Cast Drawing

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Toy Story (Filmkritik)

Wenn keiner hin sieht werden Spielzeuge lebendig. Im Kinderzimmer von Andy hat der Cowboy Woody (Tom Hanks) das Sagen, da der dessen Lieblingsspielzeug ist. Kurz bevor Andy umzieht, schenkt ihm seine Mutter den Space Ranger „Buzz Lightyear“ (Tim Allen), worüber Woody gar nicht glücklich ist, denn Buzz ist mit allerhand Extras ausgestattet und drauf und dran Andys neuer Liebling zu werden. Als Woody versucht Buzz in eine Ecke des Kinderzimmers zu stoßen, kommt es zu einem Unfall und Buzz landet im Garten. Von den anderen Spielzeugen geächtet versucht Woody Buzz zurückzubringen, was sich aber als schwierig herausstellt.

Toy Story Film

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Best Of Worst Case: Dinocroc (Filmkritik)

Irgendein Forschungslabor, irgenwo in Amerika. Die DNA von einem Dino wird mit Krokodilen gekreuzt. Klarerweise entkommt diese Kreatur und verschwindet in der Kanalisation der nächstgelegenen Ortschaft. Zeitgleich versucht die hübsche, ortsansässige Hundefängerin Diane Harper (Jane Longenecker) ihrem Exfreund Tom (Matt Borlenghi) den entlaufenen Hund seines kleinen Bruders zu finden, und kommen sich dabei wieder näher.

Allerdings stossen sie bei ihrer Suche auf Dr. Campbell (Bruce Weitz) , der im Auftrag des Labors versucht das Tier zu jagen und zu erlegen. Es kommt wie es kommen muss: Das Tier wird größer, gefährlicher und immer mehr Menschen fallen ihm zum Opfer. Also wird Krokodiljäger Syndey (Costas Mandylor, richtig – aus SAW III – VII bekannt) angeheurt. Gemeinsam machen sie sich auf, die Bestie aufzuhalten, während das Labor versucht die ganze Sache zu vertuschen …

Dinocroc
(Der „Dinocroc“ wird entdeckt. Oder besser: Er/Es entdeckt ein neues Opfer.)

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Assassin’s Creed II (Game Review)

Assassins-Creed-II-1

Nach den Ereignissen in „Assassin’s Creed“ ist die Lage angespannt. Abstergo (die Templer), die Desmond Miles entführt haben, wurden (Spoiler!) am Ende von Teil 1 überfallen und Desmond entdeckt, dass er ein paar der Fähigkeiten seines Ahnen Altair „geerbt“ hat. An seiner Zellenwand befinden sich seltsame Symbole. Eine Nachricht der Assassinen. Desmond wird befreit und an einen sicheren Ort gebracht. Dort wird er von Assassinen bewacht und erneut in einen weiteren Animus gesteckt.

Dieses Mal erlebt Desmond die Geschichte eines weiteren Vorfahren. Und zwar die des jungen Weiberhelden Ezio Auditore da Firenze, zur Zeit der Renaissance. Dessen Leben ist einfach, fröhlich und nur die gegnerische Familie Pazzi sorgt für ein paar Störungen. Letzten Endes passiert allerdings etwas Schlimmes: Ezios Familie wird Oopfer von Verrat Betrug. Nur wenige überleben.

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Person of Interest (Serienkritik)

John Reese (Jim Caviezel), ein ehemaliger CIA Agent, hat sich nach dem Tod seiner Freundin selbst auf- und dem Alkohol hingegeben. Eines Tages begegnet er dem mysteriösen Mr. Finch (Michael Emerson), der Reese engagiert um Menschen zu helfen, deren Leben bedroht ist und seinem Leben eine neue Perspektive gibt.

Person-of-Interest

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Best Of Worst Case: Sharktopus (Filmkritik)

Die Forschungseinrichtung „Blue Water“ hat die DNA eines Haifisches und eines Oktopus gekreuzt, um den namensgebenden „Sharktopus“ zu erzeugen. Und das Tier hat Potential: Da es einen Kontrollchip um den Kopf geschnallt(!) hat, kann das Militär – die Forscherin Nicole (Sara Malakul Lane) und ihr Vater Nathan (Eric Roberts) – das Tier kontrollieren. Aber bei einer Vorführung für den Geldgeber kommt es zu einem Zwischenfall: Das Kontrollteil bricht und Sharktopus ist frei. Und was macht eine gentechnisch erzeugte Lebensform, die mächtig sauer ist und endlich frei? Richtig: Sie stürzt sich aufs Buffet. Die letzte und einzige Hoffnung darauf das Biest zu stoppen ist Andy Flynn (Kerem Busin). Aber dieser arbeitet nicht mehr für Blue Water: Seitdem sie ihm seine Gehaltserhöhung nicht genehmigt haben(!) lebt er in Partyhotels und trinkt Tequila mit schönen Frauen. Aber die Pflicht ruft, also kehrt er zurück. Vor allem, weil er jetzt DOCH seine Gehaltserhöhung bekommt(!).

Sharktopus
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Bunraku (Filmkritik)

Schon seit Anbeginn der Zeit brechen immer wieder Streit und Krieg zwischen den Menschen aus und die Wege sich gegenseitig zu töten, wurden im Laufe der Jahre immer zahlreicher. Nach einer kriegsbedingten, globalen Katastrophe entscheiden die übriggebliebenen Regierungen, alle Schusswaffen zu verbieten und die Polizei nur mehr mit Schwertern auszustatten. Der Friede hält jedoch nur für kurze Zeit, denn Gangsterbosse schwingen sich mit brutaler Gewalt schnell an die Spitze der Macht. So auch Nicola (Ron Perlman), der der mächtigste Mann östlich vom Atlantik ist.

Als ein mysteriöser Fremder (Josh Hartnett) in die Stadt kommt und sich mit einem Samurai (Gackt) verbündet, scheint Nicolas unangefochtene Machtstellung zum ersten Mal ernsthaft in Gefahr zu sein. Gemeinsam mit einem Barkeeper (Woody Harrelson), der wie alle Beteiligten noch eine Rechnung mit Nicola offen hat, schmieden die Männer einen Plan, wie sie gegen ihren gemeinsamen Feind vorgehen können.

Bunraku

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300 (Filmkritik)

Gott-König Xerxes (Rodrigo Santoro) hat seine Truppen mobilisiert und marschiert mit seiner riesigen Armee nach Griechenland. Da es König Leonidas (Gerard Butler) verwehrt wird, mit seinen Truppen in den Krieg zu ziehen, versucht er mit nur 300 Männern die feindlichen Männer an einem schmalen Engpass aufzuhalten. Obwohl zahlenmäßig in der Unterzahl, zerschmettern sie ihren Feind, um so unsterblich zu werden.

300

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Captain America (Game-Review)

Captain-America-Game-1

Sega hat „Captain America“ ursprünglich zeitgleich mit „Thor: God of Thunder“ angekündigt. Die Vermutung läge daher nahe, dass die Qualität dieser beiden Titel ähnlich wäre. Erfreulicher Weise ist das aber nicht der Fall. Denn wo „Thor“ eher enttäuschte, ist „Captain America“ eine Überraschung im positiven Sinne. In der kurzen Zeit, die seit der Veröffentlichung vergangen ist, haben wir den patriotischen Schildträger bereits sehr schätzen gelernt.

Die 3D-Unterstützung des Spiels beschränkt sich nicht nur auf solche Fernseher, die eigens für diese Funktion ausgerüstet wurden. Stattdessen eignet sich jedes TV-Gerät, das Full-HD beherrscht. Der Spieler setzt sich dann einfach eine Rot/Cyan-färbige Brille auf und aktiviert im Menü von „Captain America“ den entsprechenden 3D-Modus. Obwohl das Spiel auch 3D-Technologien für 400-Hertz-Fernseher, Shutterbrillen usw. mitbringt, ist es schön, dass mit dem Zweifarbmodus ein breites Publikum die Chance hat, stereoskop zu zocken.

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