Fortress – Die Festung (Filmkritik)

In einer dystopischen Version des Jahres 2017, versuchen John Brennick (Christopher Lambert) und seine Frau Karen (Loryn Locklin) über die amerikanische Grenze nach Kanada zu gelangen. Es herrscht eine strikte „ein Kind“ Politik, aber weil sie ihr erstes Kind bei der Geburt verloren haben, sind sie das Risiko einer zweiten Schwangerschaft eingegangen.

Doch sie werden enttarnt und so bleibt John zurück, um seiner Frau die Flucht zu ermöglichen. Er wird zu 31 Jahren in der Festung verurteilt, einem Hochsicherheitsgefängnis, dass die Insassen mit Sonden ausstattet, die bei Ungehorsam Schmerzen zufügen oder bei Bedarf auch zum Tod führen können. All das hält John jedoch nicht davon ab, das Unmögliche zu planen, nämlich seine Flucht…

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I, Tonya (Filmkritik)

Tonya Harding (Margot Robbie) wächst in armen Verhältnissen auf und wird von ihrer Mutter, so würde man das wohl heutzutage nennen, psychisch missbraucht. Vor allem aber wird sie physisch trainiert, denn Tonya kann etwas sehr gut: Eislaufen. Trotz ihrer ärmlichen Herkunft schafft sie es durch harte Arbeit bis (fast) ganz nach oben zu kommen. Das Problem stellt eher die Tatsache dar, dass ihre Mitläuferinnen und selbst die Jurorinnen es gar nicht gern sehen, wenn jemand aus armen Verhältnissen in diese Gefilde vorstößt. Tonya, mittlerweile nicht nur von ihrer Mutter, sondern später auch von ihrem Ehemann misshandelt, tut das, was sie tun kann: Sie packt die Ellbogen aus und versucht auf diese Weise ihren Weg zu machen. Und das wird später dazu führen, dass sie eine Klage am Hals hat, weil sie ein Attentat auf eine Mitbewerberin in Auftrag gegeben hat.

Die Frage bleibt: Hat sie das wirklich oder dachte nur jemand, dass er ihr damit einen Gefallen tut?

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Outlaw King (Filmkritik)

Im Jahre 1304, müssen sich Robert Bruce (Chris Pine) und sämtliche andere schottischen Nobelleute, König Edward dem Ersten von England (Stephen Dillane) geschlagen geben. Der König verheiratet Robert mit seiner Patentochter Elizabeth de Burgh (Florence Pugh) und gemeinsam mit seinem Vater verlässt er Schottland.

Zwei Jahre später – kurz nach dem Tod seines Vaters – zahlt Robert gerade seine Steuerschulden ab, als er bei einem wütenden Aufstand auf Grund der Ermordung des Widerstandskämpfers William Wallace bemerkt, dass der Kampfgeist gegen die sie unterdrückenden Engländer weiterhin ungebrochen ist. In ihm wächst der Plan, eine Revolution zu starten.

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Little Sister (Filmkritik)

Die junge Nonne Colleen (Addison Timlin) kehrt für ein paar Tage in ihr Zuhause zurück. Den Kontakt mit ihren Eltern hatte sie abgebrochen und es kostet sie sichtlich Überwindung. Grund dafür ist ihr Bruder (Keith Poulson), der aus dem Krieg mit schweren Verletzungen/Verbrennungen zurückgekommen ist, die ihn entstellt haben und der sein Leben seitdem nur noch in seinem Zimmer verbringt.

Colleen kehrt also zurück und will ihrem Bruder helfen. Ihr Zimmer ist noch immer gleich. Schwarz ausgemalt und voller Gothic Rock Poster. Rasch erkennt sie, dass sie – um Zugang zu ihrem Bruder zu bekommen – wieder in ihre alte Rolle zurückfallen muss.

Währenddessen kämpft die Verlobte ihres Bruders nicht mit dessen Entstellung, sondern mit seinem Umgang damit …

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The Perfection (Filmkritik)

Charlotte (Allison Williams) war früher ein gefeiertes und hoch begabtes Talent, was das Spielen auf dem Violoncello betrifft. Doch als sich der Gesundheitszustand ihrer Mutter rapide verschlechterte, gab sie das Alles um, um für sie da zu sein. Als ihre Mutter Jahre später verstirbt, sucht sie wieder den Kontakt zu ihrem früheren Lehr-Meister Anton (Steven Weber).

Der hat mit Lizzie (Logan Browning) eine neue Dame an die weltweite Spitze der besten Cello-Spielerinnen geführt. Die beiden jungen Damen freunden sich schnell an und werden kurz darauf sogar ein Liebespaar. Ein gemeinsamer Urlaubstrip verändert jedoch die Lebenssituation von einer der beiden Frauen drastisch, was zu einigen dramatischen Eskalationen im gemeinsamen Umfeld führt.

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Resident Evil Vendetta (Filmkritik)

Glenn Arias (John DeMita) hat eine Rechnung offen, die er zu begleichen plant. Und zwar indem der Waffenhändler seine neuen Mutationen auf New York loslässt, denn immerhin hat der mit den Vereinigten Staaten eine Rechnung offen. Chris Redfield (Kevin Dorman) soll währenddessen eine Kollegin, die undercover ging und mit der plötzlich der Kontakt abbrach, ausfindig machen.

Wie zu erwarten geht alles schief was schief gehen kann und plötzlich braucht er die Hilfe von Rebecca Chambers (Erin Cahill), die er aus seinen alten Tagen in Racoon City kennt, und auch die von Leon S. Kennedy (Matthew Mercer), denn das neue Virus ähnelt dem „Las Plagas“. Und damit hat Leon am meisten Erfahrung …

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The End Of The F***ing World (Serienkritik)

Teenager James (Alex Lawther) hält sich für einen Soziopathen und er träumt eigentlich nur davon einmal einen Menschen umzubringen. Seine Schulkollegin Alyssa (Jessica Barden) wird ohnehin – genauso wie er – von allen für verrückt gehalten. Ihre Mutter interessiert sich nicht wirklich für sie und ihr Stiefvater will sie weiterhaben.

Zum Glück für James findet sie ihn niedlich (und seltsam) und wählt ihn als ihren Freund aus. Durch eine Kette unglücklicher Umstände finden sie die beiden gemeinsam auf einem Roadtrip – auf der Flucht vor der Polizei und auf dem Weg zu Alyssas richtigem Vater. Von dem sie nicht weiß, ob sich überhaupt noch an sie erinnern kann.

Und dann ist da noch das Messer, welches James bei sich trägt, denn er hat immer noch vor Alyssa umzubringen, er ist sich nur noch nicht ganz sicher, wann und wo …

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The Commuter (Filmkritik)

Michael (Liam Neeson) ist ein Ex-Cop, der seit zehn Jahren als Versicherungsvertreter arbeitet, bis heute zumindest, denn gerade wurde er gekündigt. Das passiert ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, an dem es bereits Schwierigkeiten mit der Finanzierung der weiteren Ausbildung seines Sohnes gibt. Nach ein paar schnellen Bieren mit seinem Ex-Partner Alex (Patrick Wilson), nimmt er wie jeden Tag den gleichen Zug nach Hause.

Dort spricht ihn eine ihm unbekannte Dame namens Joanna (Vera Farmiga) an, die ihm nach einem kurzen Gespräch, ein verlockendes Angebot macht: er kann sich versteckt in einer Zug-Toilette, 25 Tausend Dollar nehmen (und weitere 75 sollen folgen), wenn er einen bestimmten, sich in diesem Zug befindenden Gast mit Gepäck ausfindig macht, der nicht zu den regulären Fahrern gehört und ihm einen GPS-Tracker ansteckt…

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Avengers: Endgame (Filmkritik)

Nachdem Thanos (Josh Brolin) die Hälfte allen Lebens im Universum ausgelöscht hat, sind die hinterbliebenen Avengers am Boden. Sie haben es nicht verhindern können. Sie sind zum allerersten Mal in über zehn Jahren gescheitert. Grandios gescheitert.

Zeit, sich die Wunden zu lecken und versuchen mit der Niederlage und den daraus resultierenden Konsequenzen umzugehen. Das ist allerdings nicht so leicht, denn während die einen sich ein neues Leben aufbauen leiden die anderen still weiter vor sich hin.

Bis sich die Chance – eine kleine, fast nicht realistische Chance – auftut, um vielleicht doch etwas zu unternehmen und alles ungeschehen zu machen.

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Triple Threat (Filmkritik)

Als die Frau von Jaka (Iko Uwais) bei einem Angriff auf sein Dorf stirbt, spürt er die beiden Fährtensucher auf, die die Soldaten in die Gegend geführt haben. Er findet sie, ist zwar verletzt aber legt sich in seiner Wut dennoch mit Long Fei (Tiger Chen) an. Er verliert, jedoch verschonen ihn Fei und sein Kumpel Payu (Tony Jaa), denn sie wurden selbst herein gelegt und konnten gerade noch entkommen.

Gemeinsam suchen sie nach den Verantwortlichen und finden schließlich die Söldner-Truppe rund um Anführer Collins (Scott Adkins) und seine rechte Hand Devereaux (Michael Jai White). Die sind jedoch gerade dabei, die gegen die Mafia vorgehende Wohltäterin Xian (Celina Jade) zu eliminieren und auf einmal geht es für die drei Männer um mehr als nur reine Rache. Aber hat das Jaka auch jemand gesagt, oder verfolgt er weiterhin nur seine eigenen Ziele?

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