Savaged (Filmkritik)

Für die gehörlose Zoe (Amanda Adrienne) geht ein Traum in Erfüllung, sie fährt alleine auf einen Road Trip quer durch die mexikanische Wüste, um mit ihrem Freund zusammen zu ziehen. Als sie jedoch Zeugin einer Menschenjagd auf Indianer wird, die Trey (Rodney Rowland) und seine Freunde veranstalten, fällt auch sie den Killern in die Hände und wird nach einigen Misshandlungen, schließlich zum Sterben in der Wüste vergraben.

Dort findet sie ein alter Indianer-Schamane, der mittels eines mysteriösen Rituals, Zoe´s Seele wieder mit ihrem Körper vereinen will. Ihre Rachegedanken führen aber dazu, dass sich auch ein zweiter Geist in ihrem Körper einnistet, nämlich der eines gefürchteten Apache-Anführers. Zoe hat zwar nicht viel Zeit, bis ihr geschundener Körper der Belastung nicht mehr standhalten kann, doch sie wird ihre zweite Chance nutzen und jeden einzelnen ihrer Peiniger würdig für deren Taten bestrafen.

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Eden Lake (Filmkritik)

Jenny (Kelly Reilly) und Steve (Michael Fassbender) sind ein glückliches Pärchen. So glücklich, dass Steve seiner Angebeteten einen Heiratsantrag machen will. Die beiden fahren auf einen kleinen Campingurlaub an den See. Leider wird die Idylle von einer Gruppe Jugendlicher gestört und während einer Auseinandersetzung geraten die Dinge außer Kontrolle. Ein Messer wird gezückt und plötzlich geht es um Leben und Tod …

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Bad Milo (Filmkritik)

Duncan (Ken Marino) hat derzeit kein schönes Leben. Sein Boss ist ein Arsch, sein neuer Kollege ein Idiot, seine Mutter hat einen neuen Freund und obwohl er glücklich mit seiner Frau Sarah (Gillian Jacobs) verheiratet ist, will es nicht mit dem Nachwuchs klappen. Alles scheint sich auf die Verdauung zu schlagen, aber als schließlich Menschen zu sterben beginnen, die Duncan normalerweise das Leben schwer machen muss der feststellen, dass in seinem Darm ein Dämon zu Hause ist, den er später Milo nennt.

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Static – Bewegungslos (Filmkritik)

Nach dem Tod des eigenen Kindes, kann das Leben der zurückbleibenden Eltern nie mehr so sein, wie es einmal war. Jeder verarbeitet die Ereignisse auf seine Weise. Der erfolgreiche Buchautor Jonathan Dade (Milo Ventimiglia) nutzt die Ruhe seines ländlich abgelegenen Hauses und stürzt sich in die Arbeit an einem neuen Buch. Seine Frau Addie (Sarah Shahi) hingegen fristet ihr Dasein im vegetierenden Zustand, ständig zurück blickend und unter dem Einfluss von Tabletten und Alkohol.

Als eines Nachts plötzlich eine Dame namens Rachel (Sara Paxton) an die Türe klopft und behauptet, dass sie von Männern mit Gasmasken verfolgt wird, endet die Lethargie der beiden trauernden Eheleute jedoch ziemlich abrupt. Doch was genau wollen diese maskierten Eindringlinge eigentlich von der nächtlichen Besucherin oder hat ihr Erscheinen vielleicht doch mehr mit der Familie Dade zur tun, als ihnen lieb ist?

Static

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Helix – Staffel 1 (Serienkritik)

Ein Forschungsteam des „Centers for Disease Control and Prevention“ rund um Dr. Farragut (Billy Campbell), wird in eine Forschungseinrichtung in der Arktis gerufen, um den Ausbruch einer möglichen Seuche zu untersuchen.

Schnell muss man feststellen, dass ein Virus unbekannter Herkunft alle Infizierten in zombieartige Wesen verwandelt, die nach dem Fleisch ihrer Mitmenschen dürsten. Schnell kommt die Frage nach der Herkunft der Seuche auf und was der Leiter der Einrichtung, Dr. Hatake (Hiroyuki Sanada), zu verbergen versucht.

Helix

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Knights of Badassdom (Filmkritik)

Joe (Ryan Kwanten) wurde gerade von seiner Freundin Beth (Margarita Levieva) verlassen. Seine Freunde Eric (Steve Zahn) und Hung (Peter Dinklage) haben die perfekte Idee um ihn aufzuheitern und verschleppen ihn zu einem Live-Action-Role-Playing-Event (kurz LARP). Damit Joe überhaupt teilnehmen darf, führt Eric ein Ritual durch, bei dem er jedoch aus Versehen einen Dämonen beschwört. Diesen Dämon gilt es nun zu bekämpfen, denn der er hat dummerweise Appetit auf Menschenfleisch.

KNIGHTS OF BADASSDOM

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Best of Worst Case: Killer Pterosaurus (Filmkritik)

In türkischen Wäldern liegt ein schlafender Vulkan. In diesem haben auf wundersame Weise Sauriereier die Jahrhunderte überlebt und plötzlich schlüpfen sie – Flugsaurier (Pterodactyls) werden geboren und machen sich auf die Suche nach Nahrung.

Forscher Michael Lovecraft macht sich mit ein paar seiner StudentInnen auf den Weg, um Fossilien zu erforschen. Finanziert wird das ganze vom Vater der Studentin Angie, die mit der Begleitung Kate (auch Studentin, Exfreundin des Professors) ein Problem hat.

Zeitgleich befindet sich noch ein amerikanisches Militärkommando unter der Leitung von Capt. Bergen in der Gegend, denn ein gefährlicher Terrorist soll lebend gefangen genommen werden.

Wenn da nicht bald Welten zusammenprallen werden.

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The Frankenstein Theory (Filmkritik)

Jonathan Venkenheim hat ein Problem. Seine Karriere ist am Ende und er wird von seinen wissenschaftlichen Kollegen ausgelacht. Der Grund dafür ist eine Theorie, die er aufgrund seiner Familiengeschichte aufgestellt hat. Denn Venkenheim ist ein direkter Nachfahre von Viktor Frankenstein, der das Frankenstein Monster erschaffen hat. Und Venkenheim glaubt, dass dies keine Legende ist, sondern die Wahrheit.

Also heuert Jonathan eine Gruppe von Dokumentarfilmern an, damit diese eine Dokumenation über ihn drehen. Sie brechen auf in die Kälte des Nordens, denn dort – so ist Venkenheim überzeugt – ist die Kreatur zu finden, die beweist, dass die Legende mehr ist als nur eine Geschichte.

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Come Out And Play – Kinder des Todes (Filmkritik)

Beth (Vinessa Shaw) und Francis (Ebon Moss-Bachrach) sind ein Ehepaar. Glücklich verheiratet und auch endlich mit einem Kind gesegnet. Die beiden machen also eine Urlaubsreise in die Karibik und möchten dabei eine nette Insel besuchen.

Nach ein wenig hin und her schaffen sie es auch und als sie die Insel betreten, stellen sie fest, dass sie beinahe menschenleer ist. Nur Kinder sind anzutreffen. Keine Personen, die irgendwie älter als siebzehn sind.

Den beiden kommt das nicht komisch vor und sie fahren auch nicht gleich wieder, nein: Stattdessen quartieren sie sich ohne zu fragen (wen denn?) in einem Hotel ein, stehlen aus dem Supermarkt Essen (ist ja auch niemand da, bei dem/der man zahlen kann), und tun sonst noch einiges, was jeder Normalsterbliche auch tun würde … oder?

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Castlevania: Lords of Shadow 2 (Game-Review)

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Der Erfolg des ersten, allerorts gelobten „Castlevania: Lords of Shadow“ war so groß, dass man fast zwangsläufig mit einem Nachfolger rechnen musste bzw. durfte. Die Fans hatten sich vom Erstling nicht sonderlich viel erwartet – und wurden von optischer Opulenz genauso positiv überrascht wie von der dicht gewobenen und höchst komplexen Story. Die Referenzen auf die bisherige Castlevania-Saga waren mit Bedacht eingearbeitet worden. Romantiker kamen ebenso auf ihre Kosten wie diejenigen, die das Dunkle, Abseitige lieben. Ein Erfolgsrezept, mit Bravour umgesetzt, doch lässt es sich beim zweiten Teil wiederholen?

„Castlevania: Lords of Shadow 2“ versucht, mehr zu sein als eine schlichte Kopie des Vorgängers. Die Handlung setzt dort an, wo wir die Welt rund um Dracula und seinen Sohn verlassen haben. Zwangsläufig findet man sich die meiste Zeit mehr oder weniger in der Gegenwart wieder, sprich in einer modernen Großstadt. Für die Gesamtatmosphäre ist das nicht ideal. Obwohl der Löwenanteil der Szenerien weiterhin ziemlich großartig aussieht, läuft das Setting dem etwas morbiden Grundgefühl der traditionellen Castlevania-Konventionen entgegen.

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