Assassin’s Creed IV: Black Flag (Game-Review)

Die Templer-Firma Abstergo hat einen neuen Plan – immerhin müssen ihre Forschungen über Precurser-DNA und Artefakte ja auch finanziert werden. Also gründen sie eine eigene Firma namens „Abstergo Entertainment“. Diese soll aus den Erinnerungen und den Erfahrungen, welche durch den „Animus“ gefunden werden, Videospiele machen, um damit Geld zu verdienen. Genau das passiert auch. Und um die Erinnerungen auf Tauglichkeit zu testen, wird die DNA von Subject 17 (Desmond Miles) genutzt, um erneut in seiner Vergangenheit zu wühlen.

Dieses Mal tritt Edward Kenway die Hauptrolle an. Der gute Mann war in seiner Heimat ein Säufer, trotzdem verheiratet, aber leider schwer jähzornig und unzufrieden. Deshalb verließ er seine Frau, um in der Karibik als Pirat sein Unwesen zu treiben und reich zu werden. Er will als strahlender Held zurückkehren.

Aber das Piratenleben ist anders und Edward dümpelt dahin. Zumindest bis er zufällig einen Assassinen ermordet, der ein wichtiges Artefakt zu Kontaktleuten bringen soll. Also stülpt sich Edward dessen Kleidung über und überbringt das Ding an Stelle des nun Toten, denn er sieht dies als die große Chance eine ganze Menge Geld für quasi null Aufwand zu ergattern. Leider betritt er damit Kriegsgebiet, denn auch in der Karibik treffen Assassinen und Templer aufeinander und Edward – nun, der steht in der Mitte, obwohl er eigentlich nur eines will: Geld, um sich zur Ruhe setzen zu können.

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King Arthur: Legend of the Sword (Filmkritik)

Arthur (Charlie Hunnam) wuchs in der Gosse von Londinium auf. Groß gezogen wurde er von Prostituierten, die sich um ihn kümmerten. Seine königliche Herkunft hat er verdrängt, bis er eines Tages das legendäre Schwert Excalibur aus einem Stein zieht – was ihn zum König von England erklärt. Doch da hat sein machthungriger Onkel Vortigen (Jude Law) etwas dagegen….

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The White Princess (Serienkritik)

1485: Elizabeth, die Tochter der „White Queen“ (Jodie Comer), muss Henry VII. (Jacob Collins-Levy) heiraten, um den Frieden Englands zu sichern. Zwar wird das Land dadurch vereint, doch bald machen Gerüchte die Runde, dass Elizabeths lange verschollener Bruder Richard noch am Leben ist und plant, den Thron an sich zu reißen…

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Assassin’s Creed: Syndicate (Game-Review)

Und der Plan geht weiter. Da noch immer das „Helix“ draußen ist, das den Templern helfen soll durch spielende Unwissende Artefakte zu finden, hacken die Assassinen erneut die Cloud. Dieses Mal gilt es Rebecca und Shaun zu helfen ein uraltes Artefakt zu finden bevor die Templer es tun – und dieses Mal könnte es wirklich gefährlich werden, wenn sie gewinnen, denn es handelt sich um das Grabtuch von Turin, welches – wie wir alle wissen – auch Tote auferstehen lassen kann.

Also ab in die Vergangenheit – dieses Mal geht es ins London des Viktorianischen Zeitalters und zwar in Gestalt der Zwillinge Evie und Jacob Frye. Die beiden haben es sich zur Aufgabe gemacht London aus dem Griff der Templer zu befreien, denn Obertempler Crawford Starrick hat alle wichtigen Posten und Systeme mit seinen Männern (und Frauen) besetzt.

Jacob will sie einen nach dem anderen ausschalten, was oftmals dazu führt, dass er für London großen Schaden anrichtet etwa indem er den öffentlichen Verkehr lahmlegt. Evie hingegen will das Artefakt finden, was zwischen den beiden zu Spannungen führt, denn anstatt sich auf ihre Mission zu konzentrieren muss sie immer wieder Jacobs Fehler ausbügeln …

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Hacksaw Ridge – Die Entscheidung (Filmkritik)

Desmond Doss (Andrew Garfield) gehört der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten an, ist aber dennoch kein Kriegsdienstverweigerer. Er will wie viele andere Männer im zweiten Weltkrieg für sein Land kämpfen, aber während andere Leben nehmen, will er es als Gefechtsmediziner retten. Wegen seiner Überzeugung weigert er sich daher während seiner Grundausbildung, eine Waffe auch nur anzugreifen, sehr zum Missfallen seines Vorgesetzten Captain Glover (Sam Worthington).

Einige Demütigungen und Tests später, die die Stärke seines Glaubens auf eine harte Probe gestellt haben, wird Doss gemeinsam mit seiner Kompanie zur Schlacht von Okinawa eingeteilt, wo sie eine Klippe namens Hacksaw Ridge erklimmen müssen und die darauf lauernden Japaner besiegen sollen. Im folgenden Kampf werden die Amerikaner vernichtend zurück geschlagen und nur wenige können flüchten. Doss jedoch bleibt zurück und zieht einen Verletzten nach dem anderen, aus der Gefahrenzone…

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Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen (Filmkritik)

1962 umkreist John Glenn (Glen Powell) als erster Amerikaner die Erde in einem Raumschiff. Wem ist das zu verdanken? Neben allerhand weißen Männern arbeiten daran drei schwarze Frauen. Deren Namen kennt kaum jemand, doch ihr Einfluss könnte kaum größer sein: Denn dank der harten Arbeit der NASA-Mathematikerinnen Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe) verläuft Glenns Mission beinahe problemlos….

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13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi (Filmkritik)

Am 11. September 2012, also 11 Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center, wird die amerikanische Botschaft in Bengasi überraschend angegriffen. Obwohl ein eindeutiger Rettungsbefehl ausbleibt, entschließt sich ein Team privater Sicherheitskräfte, das in einer nahegelegenen, privaten CIA-Basis stationiert ist, zu helfen. Die Männer, die früher selbst dem Militär angehört haben, setzen sich in einem 13-stündigen Einsatz für das Leben ihrer Landsleute ein.

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Sherlock: The Abominable Bride (Serienkritik)

Emilia Ricoletti ist unglücklich verheiratet und schießt an ihrerem Hochzeitstag, bekleidet mit ihrem Hochzeitskleid, wild um sich, nur um danach Suizid zu begehen. Doch damit nicht genug. Sie erscheint ihrem Opium-abhängigen Ehemann als Geist und erschießt diesen auf offener Straße. Wie kann das sein? Sherlock Holmes (Benedikt Cumberbatch) glaubt keine Sekunde an eine übernatürliche Erklärung, ganz im Gegensatz zu seinem Kollegen John Watson (Martin Freeman)…

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Uncharted: The Nathan Drake Collection (Game-Review)

Uncharted The Nathan Drake Collection A

Wer glaubt Nathan Drake´s Leben wäre schwer, der soll doch bitte zuerst einmal versuchen, die negativen Aspekte der Uncharted-Trilogie aufzuzählen. Richtig, es gibt nur sehr wenige und diese werden klar durch all die positiven Eindrücke, völlig in die Vergessenheit verdrängt. Als Franchise insgesamt gelten die drei PS3 exklusiven Action-Abenteuer zu den besten Spielen der letzten Jahre und nun dürfen sich – nach liebevoller Behandlung durch die erfahrenen Remake-Spezialisten vom Studio Bluepoint – endlich auch PS4-Besitzer an diesem geballten Fun-Paket erfreuen, bevor nächstes Jahr dann der lang ersehnte vierte Teil erscheint.

„Uncharted: Drake´s Fortune“ ist ja mittlerweile bereits acht Jahre alt, ist aber um einiges besser gealtert, als man vielleicht erwartet hätte. Natürlich glaubt man zu keinem Zeitpunkt, dass dieses Spiel ursprünglich für die PS4 entwickelt wurde. Die aufgebesserten 60 Frames pro Sekunde sorgen jedoch neben einigen überwältigenden Momenten, in denen man einfach nur das Setting geniessen möchte, auch dafür, dass das leicht träge Zielen bei den zahlreichen Schiessereien, nun um einiges leichter von der Hand geht.

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