Isolation (Filmkritik)

Eine ganz normale Geburt eines seiner Kühe sollte es werden.
Mit einem kleinen Haken vielleicht, da er Geld dafür erhalten hatte, seine Farm zur Verfügung zu stellen für Tests an dieser bestimmten Kuh. Nur ein Forscher und Dan´s Exfreundin die Tierärztin durften davon wissen.

Doch Dan hätte lieber genauer nachfragen sollen welche Tests an dieser Kuh vorgenommen wurden. Denn als die schwangere Kuh ein scheinbar gesundes Kalb gebärt, gehen die Probleme richtig los.
Die grosse Gefahr geht dabei nicht vom Kalb selbst aus, sondern von dem was in ihm steckt.

Isolation ist ein in Irland gedrehter kleiner Horrorfilm, der es ohne grosse Schauspielnamen, teuere Effekten oder Megabudget schafft, eine schön unheimliche Grundsituation zu erzeugen und den Zuseher einenhalb Stunden an den Bildschirm zu fesseln. Man fühlt sich als Zuschauer selbst mehr als einmal wirklich ziemlich isoliert auf diesem kleinen Bauernhof, die reduzierte Musik und die fast nur in der Nacht spielende Handlung tragen natürlich ihren Teil dazu bei.

Ohne zuviel zu verraten kann ich nur sagen, dass das bzw. die Wesen die aus dem Kalb kommen es trotz des leicht lächerlichen Eindrucks, den sie bei erster Betrachtung hinterlassen, es im weiteren Verlauf des Filmes schaffen, echten Grusel zu erzeugen.
Obwohl man sie nicht gerade oft zu Gesicht bekommt (oder vielleicht gerade deswegen wirken sie bedrohlicher).

Die Schauspieler machen ihre Sache gut, der Regisseur hält die Spannung aufrecht, obwohl sich der Höhepunkt des Filmes nicht wirklich wie einer anfühlt. Am Ende gibt es dann sogar noch einen kleinen gemeinen wenn auch nicht ganz unerwarteten Schlussgag.
Die toll gemachte unheimliche Grundstimmung von Isolation ist es dann auch, die den Film sehenswert macht und die im Gedächtnis bleibt.

Am Ende noch ein kleines Zitat zum Thema Bewegungsfreiheit:
Dan: „Ich darf diese Farm nie mehr verlassen!“

Isolation bekommt von mir 6/10 klaustrophobische Empfehlungspunkte.


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