
Ruppig geht es zu in Sonys neuem „God of War“ – gewohnt ruppig? Tatsächlich ist es so, dass die Serie immer schon eher wenig für Zartbesaitete konzipiert war, und nicht ohne Grund konnten unter-18-Jährige die früheren Ableger genauso wenig erwerben wie die Neuerscheinung. Dennoch hat „Ascension“ nochmals um einen Zahn zugelegt, was die Härte der Kämpfe angeht – und vor allem bei der Menge an sichtbarem Blutes! Das ist natürlich nichts Schlechtes, man muss es nur mögen. Dass die Story gewohnt monumental und archaisch ist, lässt die Heftigkeit als angemessen erscheinen. Denn wenn in der griechischen Götterwelt eine Auseinandersetzung ausgetragen wurde, kam der Verlierer ebenfalls nicht gerade glimpflich davon.
A propos griechische Sagenwelt: Dass der Plot von „God of War: Ascension“ ein weiteres Mal in selbiger angesiedelt ist, dürfte klar sein. Dieses Mal kämpft Kratos gegen die Furien, die wirklich in all ihrer Schrecklichkeit dargestellt werden und insofern erst gar nicht irgendwelche Gedanken von mangelnder politischer Korrektheit aufkommen lassen (Stichwort Gewalt gegen Frauen). Im Vergleich zu früheren Teilen der Serie startet „Ascension“ ein bisschen zurückhaltender los, weil die drei Furien im Vergleich zu den bislang bekämpften Gottheiten nicht ganz mithalten können. Das Spiel holt dann aber auf und liefert getreulich genau die Kämpfe gegen riesengroße Hauptgegner, für die „God of War“ gekannt und geschätzt wird.








