„Arac Attack“ aka „Eight Legged Freaks“ (Filmkritik)

Chris McCormick (David Arquette) kehrt in seine Heimat zurück. Dort trifft er auf seine alte Jugendliebe Samantha (Kari Wuhrer), die mittlerweile Sheriff ist. Ihr Sohn Mike (Scott Terra) ist ein kleiner Nerd, der immer wieder den Dorfirren auf dessen Spinnenfarm besucht. Dann passiert es: Chemikalien gelangen ins Wasser und Menschen verschwinden. Mike entdeckt es sofort und schlägt Alarm, aber niemand glaubt ihm. Bis auch Ashley (Scarlett Johansson), Sams Tochter, attackiert wird von – Riesenspinnen.

Das war mal wieder eine Wohltat. Eine kleine witzig-spritzige Monsterkomödie, bei der alle Zutaten stimmen und die sich an alle Regeln hält. Man weiß wer überlebt, man weiß, wer stirbt und trotzdem bleibt es spannend und irre, denn die Monsterspinnen sind einfach cool. Und das sage ich als einer, der Spinnen nicht besonders mag. Nun ja, ehrlich gesagt: Mittlerweile habe ich kein Problem mehr mit ihnen, aber früher …. hui. Arachnophobie, sag ich nur. Und trotzdem hat mir „Arac Attack“, wie „Eight Legged Freaks“ bei un heißt, schon damals gefallen.

David Arquette, bekannt als Sheriff Dewey aus den „Scream„-Filmen, spielt seine Rolle gut und hat sichtlich Spaß an dem nicht sehr ernst gemeinten Film. Kari Wuhrer („Beastmaster 2“, „Do It For Uncle Manny“) als Sheriff Sam ist das Herz der Geschichte und alleinerziehende Mutter – man versteht sehr rasch, warum Chris sie mag.

Scarlett Johansson (Black Widow in allen Marvel-Filmen) hat eine kleine Rolle, aber hey – Fans freut es sicher, sie mal in jung zu sehen. Hat sich nicht groß verändert die gute Frau. Und Mike – der ist zwar ein kleiner Besserwisser, aber er wirkt sympathisch und ehrlich liebenswert.

Regisseur und Drehbuchautor Ellory Elkayem hat nach diesem Film zwei „Return Of The Living Dead“-Filme gedreht, nämlich „Rave To The Grave“ und „Necropolis“. Bei „Eight Legged Freaks“ geht man auf Nummer sicher und kommt damit durch. Vermutlich auch deshalb, weil es einfach mittlerweile wirklich wenig Monsterfilme mit hohem Budget gibt. Zombiefilme? Ja. Horrorfilme? Ja. Aber richtig altmodische „Creature Features“? Leider nicht. Nicht mal das „Godzilla„-Remake geht als solches durch.

Wer also mal wieder hirnlos Spaß haben will mit coolen Monstern, coolen Szenen und einem vorhersehbaren, aber absolut passenden Drehbuch, der oder die sollte sich den Film auf jeden Fall mal ansehen. Die Spinnen (inklusive der comichaften Geräusche, die sie machen) sind einfach super geworden. Und nein, die sehen in klein nicht so aus. Zitat der Macher: „Als wir die Riesentarantel designt haben, haben wir zuerst einfach eine normale Tarantel vergrößert. Die sah in dieser Größe aber aus wie ein Teddybär, also haben wir ihr ein Monster-Uplifting verpasst.“

Das Abspannlied „Incy Wincy Spider“ ist übrigens ein Ohrwurm und der perfekte Song um die Stimmung des Films einzufangen und abzurunden. Der Film wurde übrigens von Roland Emmerich („Independence Day„, „2012“ und gefühlte Millionen anderer Katastrophenfilme) produziert.

„Arac Attack“ bekommt 7,5 von 10 möglichen, sich auf die Formel verlassende und mit den Spinnen gewinnende, Punkte.


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