Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock – The Search for Spock (Filmkritik)

Spocks (Leonard Nimoy) sterbliche Überreste wurden im All beigesetzt und landen auf dem Planeten der durch das Genesis-Projekt entstanden ist. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass Spock seinen Geist auf Dr. McCoy (DeForest Kelley) übertragen hat. Nun ist es an Admiral Kirk (William Shatner) McCoy und Spocks Körper nach Vulkan zu bringen. Leider ist der Planet Genesis Sperrgebiet und die Enterprise wurde außer Dienst genommen.

Star Trek 3 The Search for Spock

Nach dem Erfolg von „Star Trek 2: Der Zorn des Khan“ nahm man zeitnahe die Arbeit an einer Fortsetzung auf. Nicholas Meyer wollte an dieser Stelle nicht mehr die Regie übernehmen, da das Ende des zweiten Teiles ohne seine Zustimmung verändert worden war. Ihn sollte Leonard Nimoy ersetzen, der begeistert von der Idee war „seine“ Rolle wieder zu spielen.

Der Film beginnt dort wo der Vorteil aufgehört hat und fasst, nur für alle Fälle, die wichtigsten Geschehnisse noch einmal zusammen. Als die Enterprise wieder zu Hause ist gibt es gleich mehrere schlechte Nachrichten. Die Enterprise soll eingemottet und Scotty auf ein neues Schiff versetzt werden. Zudem verhält sich Pille aka Dr. McCoy in letzter Zeit merkwürdig.

Kirk bekommt Besuch von Spocks Vater Sarek, der ihn bittet Spocks Körper nach Vulkan zu bringen. Die beiden stellen fest, dass Spock vor seinem Ableben seinen Körper in McCoy übertragen hat. Kirk, der von Schuldgefühlen geplagt ist, beschließt sich den Befehlen der Sternenflotte zu widersetzten, kapert mit seiner Crew die Enterprise und macht sich auf nach Genesis.

Dieser Film verbindet die Geschichte von „Star Trek 2“ und „Star Trek 4“ und schafft es dabei gerade einmal so, mehr wie nur ein Lückenfüller zu sein. Das macht aus ihm keinen schlechten Film und dennoch sind die Mehrzahl der Star-Trek-Filme scheinbar irgendwie besser. Dabei kann die Nummer Drei vor allem in einem Bereich glänzen: bei den Charakteren.

Das Spock und Kirk eine starke Freundschaft verbindet wurde am Ende von Teil zwei noch einmal deutlich unterstrichen. Auch wenn Spock hier nur am Rande zu sehen ist, merkt man deutlich, dass dessen Schicksal Kirk selbst nach seinem Ableben noch am Herzen liegt. Shatner gibt als Kirk wieder einmal alles, auch wenn er es am Ende nicht lassen kann Klingonen in einem Show-Kampf in den Hintern zu treten.

DeForest Kelley als Pille zeigt sich hier vergleichsweise wandlungsfähig und übernimmt die eine oder andere Verhaltensweise von Spock. Amüsant ist übrigens, wie lange Kirk und Co brauchen um zu realisieren, was hinter den neuen Macken des Sternenflottenarztes steckt. Man holt also Pille aus seiner Zelle, kapert die Enterprise und macht sich auf nach Genesis, nur um festzustellen, dass ein neuer Feind bereits wartet.

Christopher Lloyd (Zurück in die Zukunft) als klingonischer Kommandant Kruge macht seine Sache zwar nicht schlecht und verleiht seiner Rolle ein gewisses Etwas, er kann aber dennoch nicht mit Khan aus dem Vorteil mithalten. Dennoch ist Kruge ein passabler Widersacher für Kirk, der ihn dann letzten Endes doch überlistet.

Die Action hält sich dieses Mal in Grenzen, wobei sich die Geschichte, wie bereits erwähnt, in erster Linie um die Besatzung der Enterprise dreht. Die Zerstörung der Enterprise ist dann ein Moment, der gut gemacht ist und eine gewisse emotionale Schwere auslöst.

Zitat:
Kirk: My God, Bones. What have I done?
Pille: What you had to do. What you always do. Turn death into a fighting chance to live.

Alles in allem ist „Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock“ ein Film der seinen Vorgänger mit seinem Nachfolger verbindet und gleichzeitig gute Charakterarbeit leistet.

Der Film „Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock“ bekommt daher auch 7,5/10 Empfehlungspunkte.


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