Sega hat „Captain America“ ursprünglich zeitgleich mit „Thor: God of Thunder“ angekündigt. Die Vermutung läge daher nahe, dass die Qualität dieser beiden Titel ähnlich wäre. Erfreulicher Weise ist das aber nicht der Fall. Denn wo „Thor“ eher enttäuschte, ist „Captain America“ eine Überraschung im positiven Sinne. In der kurzen Zeit, die seit der Veröffentlichung vergangen ist, haben wir den patriotischen Schildträger bereits sehr schätzen gelernt.
Die 3D-Unterstützung des Spiels beschränkt sich nicht nur auf solche Fernseher, die eigens für diese Funktion ausgerüstet wurden. Stattdessen eignet sich jedes TV-Gerät, das Full-HD beherrscht. Der Spieler setzt sich dann einfach eine Rot/Cyan-färbige Brille auf und aktiviert im Menü von „Captain America“ den entsprechenden 3D-Modus. Obwohl das Spiel auch 3D-Technologien für 400-Hertz-Fernseher, Shutterbrillen usw. mitbringt, ist es schön, dass mit dem Zweifarbmodus ein breites Publikum die Chance hat, stereoskop zu zocken.