Resident Evil: Degeneration (Filmkritik)

Die Handlung beginnt sieben Jahre nach dem ersten Ausbruch des T- Virus aus der Umbrella Corporation. Racoon City wurde durch einen von der Regierung angeordneten Atomschlag vernichtet und die Ausbreitung des Virus gestoppt. Eine Antibioterrorismus Einheit wurde als Konsequenz der Katastrophe gegründet. Alles scheint wieder in Ordnung zu kommen, wäre da nicht die pharmazeutische Firma „WilPharma“, die angeblich illegale Menschenversuche im Zuge ihrer Forschungen durchführen.

Auf einem Flughafen in der kleinen Stadt, in der sich der Hauptsitz von WilPharma befindet, kommt es schließlich zu einem plötzlichen Angriff von infizierten Menschen. Wie konnte es dazu kommen? Ist der T- Virus nicht vernichtet? Steckt ein Anschlag von Terroristen dahinter? Gibt es ein Gegenmittel? Leon S. Kennedy und Claire Redfield bleibt nicht viel Zeit um das Rätsel zu lösen und ein weiteres Unglück zu verhindern.

Resident-Evil-Degeneration

Resident Evil: Degeneration ist eine rein computeranimierte Filmfortsetzung der sehr beliebten Spieleserie. Verzichtet wurde auf bekannte Schauspieler als Synchronsprecher, auch hinter der Kamera saß ein bei uns unbekannter Japaner. Der Film wurde produziert von Capcom, die auch für die Produktion der Spiele verantwortlich waren. Das alles ergibt einen Film für Fans, aber auch ich – als einer der nur ansatzweise die 4 Computerspielteile der Resident Evil Serie angespielt hat – konnte der Handlung ohne Probleme folgen.

Sicherlich, die Story ist Nebensache und die Animationen (vor allem die Gesichter) hat man schon des öfteren besser gesehen. Erfreulich ist jedoch, dass die alten Gamern sicherlich bekannten Figuren des Leon S. Kennedy und der Claire Redfield (war auch im dritten Kinofilm dabei) vertreten sind. Außerdem bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, einige Effekte sehen echt nett aus, ein paar Actionsequenzen sind herrlich cool und der mir wohl bekannte japanische Kitschfaktor hält sich (meistens) dezent im Hintergrund.

Mit den drei Kinofilmen hat dieser Beitrag der Evil Serie nichts zu tun, wie schon anfangs erwähnt werden wohl Fans der Spiele hier die meiste Freude haben, obwohl auch Zombiefans auf ihre Kosten kommen werden.Dem Fan von (un)nötiger Gewalt sei hier noch gesagt, dass dies wohl der am wenigsten blutrünstige Beitrag zur Resident Evil Franchise ist.

Am Ende noch ein kleiner, bezeichnender Dialog der beiden bekannten Hauptcharaktere:
Leon S. Kennedy: „Try not to get killed“ .
Claire Redfield: „Okay..Ditto“!

Resident Evil: Degeneration bekommt von mir 6,5/10 virulente Empfehlungspunkte


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