Taking Lives (Filmkritik)

FBI Agentin Illeana Scott (Angelina Jolie) wird nach Kanada gerufen, um dort bei der Suche nach einem Serienkiller zu helfen. Besagter Serienkiller tötet anscheinend mit einem bestimmten Motiv – er will sich das Leben des von ihm Ermordeten aneignen. Dazu wird er zu dieser Person. Er nimmt den Namen an, zahlt Steuern und arbeitet auch im mehr oder weniger gleichen Job. Seine blutige Spur kann bis in seine Jugend verfolgt werden, wo er seinen ersten Mord beging. Bei ihrer Suche stößt sie auf den Kunsthändler Costa (Ethan Hawke) der augenscheinlich zum nächsten Opfer des Verrückten werden soll.

08/15 Psycho Thriller beschreibt die Sache am Besten. Nicht wirklich neues. Profiler sucht Bösen, ist ihm auf der Spur und wird dann in die Sache verwickelt, als der Böse die ganze Sache zu etwas persönlichem macht. Einzig die Beweggründe des Mörders waren meinem Wissen nach ein Novum. Töten weil einem das eigene Leben zu fad ist – kranke Idee. Aber so Gestörte soll es ja geben. Was bei diesem Film am Ende im Gedanken bleibt ist: Komisch!!!

Soweit zur Story, nun zu den Charakteren. Angelina Jolie als Illeana schafft es zwar zu überzeugen, sonderlich sympathisch ist sie einem aber nicht. Sie schafft es nicht wirklich ihrem Charakter Leben einzuhauchen, was vielleicht auch daran liegt, dass wir im Film nichts über den Menschen (zumindest nicht viel) sondern fast ausschließlich über den Profiler sehen.

Achtung – in dieser Zeile SPOILER!!!! Ethan Hawke macht seine Sache ganz gut und passt auch in die Rolle als „netter“ Serienkiller. ENDE

Ethan Hawke hat man schon in besseren Rollen gesehen. Kiefer Sutherland hatte leider nur eine Winz-Rolle. Aber in den paar Minuten wo er auf der Leinwand war, überzeugte er voll. Man konnte teilweise echt den Wahnsinn in seinen Augen aufleuchten sehen.

Und was lernen wir aus diesem Film: Der Köder stirbt immer!!!

Der Film bekommt 5 von 10 Punkte.


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