Batman Unlimited: Mechs vs. Mutants (Filmkritik)

Eigentlich will Mr. Freeze (Oded Fehr) nur in Ruhe gelassen werden. Dabei hetzt er unerwünschten Besuchern schon einmal seine zu Monstern mutierten Tiere auf den Hals. Freeze lässt sich allerdings vom Pinguin (Dana Snyder) dazu überreden, Gotham zu übernehmen. Der verwandelt daraufhin Killer Croc (John DiMaggio) und Chemo in riesige Monster. Doch auch der Pinguin hat einen Plan und mit Bane (Carlos Alazraqui) und Clayface (Dave B. Mitchell) auch die passenden Handlanger.

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Nachdem uns dieses Jahr bereits „Batman: Bad Blood“ und „Batman: The Killing Joke“ beschert hat, die beide auf ein erwachseneres Publikum ausgelegt waren, darf es an dieser Stelle wieder einmal etwas für die Kinder sein. Der Film „Batman Unlimited: Mechs vs. Mutants“ ist, nach „Animal Instincts“ und „Monster Mayhem“ der bereits dritte Batman Unlimited-Film.

Man beginnt mit einer kurzen Vorschau bevorstehender Ereignisse und zeigt kurz wie ein übergroßer Killer Croc gegen Batman und seinen ebenso großen Mechsuit kämpft. Nach dem Vorspann springt man in der Zeit zurück und die Geschichte beginnt dort wo sie beginnen sollte: am Anfang. Damien Wayne aka Robin versucht, nachdem er in eine Falle des Jokers gelaufen ist, alles über Batmans Bösewichte zu lernen.

Zeitgleich ist dem Pinguin, der zur Zeit im eisigen Versteck von Mr. Freeze zu Hause ist, langweilig. Aber auch Freeze selbst ist mit der Situation nicht unbedingt zufrieden. Das hängt allerdings vor allem damit zusammen, dass Arbeiter einer nahegelegenen Bohrinsel nicht nur seine Ruhe stören, sondern auch sein Monster besiegen konnten, mit dem er sie eigentlich in die Flucht schlagen wollte.

Also ist es Zeit für einen neuen Plan. Der Pinguin überredet Freeze ein paar Schurken zu befreien und verwendet ihre besonderen Merkmale um eine Art Serum zu kreieren. In Folge dessen werden zuerst Killer Croc und Chemo riesengroß. Zum Glück haben sowohl Batman als auch Green Arrow ihren eigenen Riesenroboter. Dann gibt es auch noch den Pinguin, der natürlich nichts Gutes im Schilde führt.

Wenn der überdimensionale Killer Croc erst nach einer halben Stunde auftaucht, wobei der gesamte Film gerade einmal 75 Minuten lang ist, versteht man auch, warum die Vorschau am Anfang notwendig war. Das was dann folgt lässt darauf schließen, dass der eine oder andere für den Film Verantwortliche „Pacific Rim“ gesehen hat.

Wenn riesige Bösewichte gegen Helden in ebenso großen Roboteranzügen kämpfen, ist das cool mit anzusehen. Während es vor allem bei „Monster Mayhem“ klar war, dass das Ziel des Films darin bestand möglichst viel Spielzeug zu verkaufen, ist es hier zumindest eine Spur weniger offensichtlich. Dennoch kommt auch Batman an dieser Stelle nicht ohne seine Spielsachen aus.

Neben Batmans Jäger (Pasific Rim Fans wissen was ich meine) sticht hier vor allem das neue Batmobil heraus, das nicht nur cool, sondern auch vielseitig ist. Neben Batman selbst, bekommen vor allem Green Arrow (dank eigenem Riesenroboter) und Robin (dank Batmobil) einige coole Momente. Ebenfalls sehr unterhaltsam ist Buzz als Pinguins Sidekick/Hench-bird.

Alles in allem ist „Batman Unlimited: Mechs vs. Mutants“ ein Film der sich vergleichsweise viel Zeit nimmt bis tatsächlich etwas passiert. Dann allerdings geht es bis zum Schluss rund und es macht Spaß dabei zuzusehen. Die Sprecher machen ihre Sache wie immer sehr gut.

Der Film „Batman Unlimited: Mechs vs. Mutants“ bekommt 7,5/10 große böse Jungs bekämpfende Empfehlungspunkte.


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