No Country for Old Men (Filmkritik)

Llewelyn Moss ist eigentlich auf der Jagd, als er auf die Überbleibsel einer geplatzten Geldübergabe trifft. Er findet aber nicht nur eine Menge Leichen, sondern eine größere Menge Heroin und eine noch größere Menge Bargeld. Als er in der Nacht wieder kommt entdeckt man ihn. Nicht nur dass die Drogendealer über das Kennzeichen bald herausgefunden haben um wen es sich da handelt, nein im Geld ist auch noch ein Peilsender platziert. Das führt dazu dass ihm zu allem Überfluss auch noch der Killer Chirgurh auf den Fersen ist, der auf seinem Weg auch noch ein paar Unbeteiligte ins Jenseits befördert.

Obwohl das neuste Meisterwerk der Coen Brüder ohne Hintergrundmusik auskommt, ist der Film fast immer stimmig. Der Film kommt mit relativ wenigen Gewaltszenen aus, die dann aber hart und realistisch wirken. Llewelyn Moss (Josh Brolin) ist von Anfang an sympathisch, stirbt für meinen Geschmack fast ein wenig zu früh, da durch seinen Tod die Spannung ein wenig leidet.

Der Killer Anton Chigurh (Javier Bardem) macht seine Sache so gut dass man ihm auf keinem Fall im Dunklen begegnen möchte. Einerseits ist er ein Psychopath der schon mal den einen oder anderen Unbeteiligten ins Jenseits schickt, andererseits vermittelt er den Eindruck dass er genau weiß was er da tut.

Eine der besten Szenen ist wie er als Ablenkungsmanöver ein Auto sprengt um aus einer Apotheke Verbandszeug zu klauen um anschließend eine Fleischwunde selbst zu behandeln. Tommy Lee Jones alias Ed Tom Bell hat eine für die Geschichte eher unbedeutende Rolle, dennoch spielt er den verbitterten Sheriff der eigentlich seinen Job an den Nagel hängen will, gewohnt gut.

Von mir bekommt der Film 8/10 stilechte Empfehlungspunkte.


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