War (Filmkritik)

FBI Special Agent Jack Crawford (gepielt von Jason Statham) verliert seinen Partner, dessen Frau und dessen Kind durch den Auftragsmord der Yakuza. Von diesem Moment an widmet Jack sein leben nur mehr der Jagd nach dem berüchtigten und unaufhaltsamen Profikiller Rogue (gespielt von Jet Li), der für die Durchführung der Morde verantwortlich war.

Nach jahrelanger Verfolgung scheint Jack seinen Widersacher endlich in die Enge getrieben zu haben, während dieser seine eigenen Pläne zu verfolgen scheint.
Rogue spielt geschickt die zwei größten Familien der japanischen Yakuza und der chinesischen Triaden gegeneinander aus, die sich auf Grund von Racheaktionen immer weiter gegenseitig dezimieren.

Hippe Musik, schnelle Schnitte, blutige Action und schöne Frauen, Actionfilmfan, was willst du mehr? Nun zum Beispiel einen charismatischen Hauptdarsteller wie Jason Statham, der sich zwar meistens selber spielt, dies aber mittlerweile so perfektioniert hat, dass es immer wieder Spass macht ihn zu beobachten wenn er die bösen Jungs anschreit, verprügelt oder einfach gleich erschießt.

Ihm als Kontrahenten Jet Li gegenüberzustellen, ist ein weiterer Pluspunkt für den Film.
Li ist als kultivierter, Anzüge tragender, wenig sprechender Killer das genaue Gegenteil von Statham. Das Eintauchen in die für uns fremde, asiatische Kultur gibt den teilweise brutalen Actionszenen eine zusätzliche eigene Intensität.

War ist ein moderner, in Videoclipästhetik gehaltener Film, mit zahlreichen Kämpfen, Schießereien und Verfolgungsjagden. Hohe Filmkunst ist das nicht, aber ein spannender Abend zum Hirn abschalten mit hohem Unterhaltungsfaktor ist garantiert.

Und für alle die glauben auf die Größe kommt es nicht an ein Zitat aus War:
„Ha, aber meine Waffe ist größer als deine!“

War bekommt von mir 7/10 überstylte, verprügelnde Empfehlungspunkte.


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