Für Strategie-Fans ist „RUSE“ eine selten spannende Angelegenheit: Die im zweiten Weltkrieg angesiedelte, vielschichtige Handlung punktet gerade deshalb, weil das Spiel zu jedem Zeitpunkt bedienbar bleibt. Die große Hürde, eine (ausreichend) einfache Steuerung zu entwerfen, ist den Machern von „RUSE“ zu 100 Prozent gelungen.
Während das tolle Steuerungskonzept naturgemäß im Hintergrund bleibt, hält der Plot offensichtlichere Raffinessen bereit. Er ist nicht nur ausgereift, sondern verzichtet auch auf allzu klischeehaftes Militär-Verhalten. Plattitüden wie die Härte der Männer zu loben oder dergleichen, bleiben außen vor.