Wolf Hollow (Filmkritik)

Alex (Christina Krakowski) und ihre „Freunde“ wollen einen Film drehen. Dazu bringt Ray (Noah J. Welter) sie zurück in seine Heimatstadt, weil seinem Bruder dort Land gehört und dieser das Geld vom Dreh gut brauchen kann. Leider bringt das alte Themen auf den Tisch, denn Ray hat seine Familie damals verlassen und die hat das nicht gut weggesteckt.

Dazu kommt, dass überlegt wird – von Seiten der Stadt – das Gebiet mehr oder weniger gegen den Willen der Familie zu verkaufen, weil eben Geldschulden vorliegen, und außerdem ist dort etwas Schreckliches passiert.

Es kommt wie es kommen muss: Die Spannungen werden zu viel, jemand biegt im Kopf falsch ab und dann gibt es Tote. Es gibt nur noch ein Ziel: Entkommen. Was die Spannungen im Drehteam jetzt auch nicht zwingend weniger macht, denn da herrscht von Anfang an schon ein Machtkampf zwischen Produzentin und Regie …

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Please Don’t Feed the Children (Filmkritik)

Nach einem viralen Ausbruch, der den Großteil der erwachsenen Bevölkerung das Leben gekostet hat oder sie als Zombie ähnliche Kreaturen zurück gelassen hat, sind Kinder für die Überlebenden zu Feindbildern geworden. Da sie nicht betroffen sind, müssen sie Schuld sein, ganz klar.

Waise Mary (Zoe Colletti) versucht gerade über die Grenze an einen angeblich sichern Ort zu gelangen, als sie auf eine Gruppe von Jugendlichen trifft. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse, einer von ihnen wird angeschossen und sie sind nun gemeinsam auf der Flucht. Bei einem einsamen Farmhaus suchen die Verzweifelten Unterschlupf, wo ihnen Clara (Michelle Dockery) nach kurzem Zögern die Türe öffnet…

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28 Years Later (Filmkritik)

Es ist 28 Jahre her, dass die Seuche ausbrach und fast alle Menschen in rasende Bestien verwandelt hat, die übereinander hergefallen sind. England … war tot. Zumindest hatte es so den Anschein. Das Leben findet immer einen Weg und auch hier sind Menschen Menschen geblieben. Es ist eine Insel, die das „Glück“ hat, dass nur bei Ebbe ein Weg zu ihr führt und dieser kann gut verteidigt werden. Das Leben dort ist zwar wieder in mittelalterlichere Gefilde gerutscht, aber immer noch relativ modern.

Der Tatsache, dass es das draußen Mutierte gibt und zwar mittlerweile in vielen Varianten – inklusive so genannter Alphas, die stärker, mächtiger und böser sind als normale Bestien und diese sogar befehligen können – wird insofern Rechnung getragen, als das alle Jugendlichen in einem gewissen Alter ein Ritual durchführen müssen: Sie müssen mit ihrem Vater aufs Festland und dort eine Weile überleben, damit sie zum Mann werden.

Spike (Alfie Williams) ist so ein Junge. Und sein Vater Jamie (Aaron Taylor-Johnson) macht sich mit ihm auf die Reise. Dabei lassen sie Spikes Mutter Isla (Jodie Comer) zurück. Die übrigens schwer krank ist, mit Aussetzern und Aggressionsanfällen zu kämpfen hat und von der niemand weiß, wie man ihr helfen kann.

Aber auf seinem „Ausflug“ entdeckt Spike ein Feuer in der Ferne und sein Vater erklärt ihm, dass das der verrückte Dokter Nelson (Ralph Fiennes) ist, der dort hausiert. Als Spike das Wort „Doktor“ hört kann er nicht umhin daran zu denken, dass dieser vielleicht seiner Mutter helfen könnte …

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Clown in a Cornfield (Filmkritik)

Eine mittlerweile ziemlich verlassen erscheinende Stadt im mittleren Westen, in der ein Clown namens Frendo, das Symbol vergangener Erfolge darstellt. Ausgerechnet hier hin muss Quinn (Katie Douglas) gemeinsam mit ihrem Vater Dr. Glenn Maybrook (Aaron Abrams) ziehen, da er nach dem Tod von Quinns Mutter, hier einen neuen Job angenommen hat.

Nachdem sie sich mit ein paar gleichaltrigen Mitschülern angefreundet hat merkt sie schon bald, dass die jungen Leute hier von der älteren Bevölkerung, eher als Störenfriede und Feindbilder betrachtet werden. Als kurz darauf als Frendo verkleidete Menschen anfangen, Jugendliche zu töten, wird Quinn schnell klar, dass Langeweile zu haben, in dieser Stadt nicht ihr größtes Problem werden wird…

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Body Snatchers – Die Körperfresser (1993 Filmkritik)

Marti (Gabrielle Anwar) hat sich in ihrem Leben schon mal mehr auf ihren Alltag in der näheren Zukunft gefreut, immerhin ist sie gerade wegen der Arbeit ihres Vaters, mit ihrem kleinen Bruder auf dem Weg in eine abgelegene Militärbasis in Alabama. Von Stiefmutter Carol (Meg Tilly), ist sie auch nicht gerade der größte Fan.

Als sie in Jenn (Christine Elise) eine Freundin findet und mit Tim (Billy Wirth) einen jungen Mann, der ihr nicht nur äußerlich gefällt, scheint es mit ihrer Laune bergauf zu gehen. Sich auf der Basis vermehrende Aliens, die exakte Kopien von Menschen erzeugen, lösen die Hoffnung auf eine gute Zeit, jedoch schnell wieder in Luft auf…

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The Bayou aka Gator Creek (2025 Filmkritik)

Irgendwo in den Sümpfen Amerikas gibt es ein verstecktes Drogenlabor, welches gestürmt und hochgenommen wird. Dabei tritt die Droge aus und sickert in den Sumpf. Das bringt die Alligatoren dort dazu, zu mutieren und bissiger und gefährlicher zu werden als zuvor. Sie greifen auch bevorzugt Menschen an. Dazu kommt, dass Alligatoren-Eier unter anderem dadurch einen hohen Preis am Schwarzmarkt erhalten.

Just zu dieser Zeit fährt Kyle (Athena Strates) mit ihrer Freundin Alice (Madalena Aragão) und zwei weiteren „Freunden“ in die Sümpfe um die Asche ihres toten Bruders zu verstreuen. Um Geld zu sparen wird ein unregistrierter Charterflug genommen, der – genau – abstürzt. Und zwar mitten in diese Sümpfe.

Da es keine Hoffnung auf eine Rettungsmannschaft gibt, wird versucht zu Fuß von der Absturzstelle wegzukommen und sicheres Terrain zu erreichen, als dann jemand der Meinung ist, es wäre eine gute Idee ein paar Alligatoreneier mitzunehmen, denn immerhin muss man ja irgendwie schauen, dass man zu Geld kommt, wenn man wieder Zuhause ist …

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Dangerous Animals (Filmkritik)

Zephyr (Hassie Harrison) ist ein Freigeist, der die Welt bereist. Gerade befindet sie sich in Australien, wo sie einfach nur surfen und ihr Leben genießen möchte. Deshalb verschwindet sie auch in aller Frühe nach einer Nacht mit Moses (Josh Heuston), denn Bindungen weicht sie gerne aus.

Tucker (Jai Courtney) ist der Captain eines Bootes, dass für Touristen Hai-Tauchgänge in Käfigen anbietet. Seine wahre Berufung im Leben ist aus seiner Sicht jedoch eine ganz andere, weswegen er aktuell gerade Zephyr betäubt und auf sein Boot gebracht hat…

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It Feeds (Filmkritik)

Cynthia (Ashley Greene) ist nach außen hin eine gewöhnliche Psychotherapeutin. Ihr engerer Kreis weiß jedoch, dass sie eine spezielle Gabe hat. Sie kann nämlich in den Geist der Menschen einsteigen und so gewisse Traumata an Ort und Stelle heilen.

Ihr Tochter Ellie (Ellie O’Brien) ist ihre Stütze und Assistentin, was das Aussuchen von Patienten betrifft. Als ein Mädchen unerwartet an ihre Türe trommelt und von einem Wesen erzählt, dass sie verfolgt, wird diese junge Dame zwar von ihrem Vater ohne den Wunsch nach Hilfe abgeholt, doch Ellie will die Sache nicht auf sich ruhen lassen…

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Downrange (Filmkritik)

Todd (Rod Hernandez) und seine Freundin bilden eine Fahrgemeinschaft mit ein paar Leuten und plötzlich haben sie eine Reifenpanne. Jung und fröhlich ist das kein Problem. Man scherzt, man plant, man überlegt wegen einer Werkstatt (schwer, weil mitten im Nirgendwo und kein guter Empfang am Mobiltelefon) und entscheidet sich, einfach mit dem Reserverad weiterzufahren, welches jedoch schon halbwegs abgenutzt ist. Kann das jemand wechseln? Naja, alles keine Profis, aber wird schon werden. Aber es ist heiß. Also setzen sich ein paar in den Schatten des Autos, während einer der Jungs den Reifen wechselt und Todds Freundin versucht Empfang am Telefon zu bekommen.

Dann fällt der Schraubenschlüssel laut zu Boden. Der Reservereifen rollt davon. Todd läuft ihm nach. Seine Freundin guckt nach, was mit dem Kollegen beim Reifenwechsel passiert ist.

Nun, es stellt sich heraus, dass ihm ein Scharfschütze den Kopf von den Schultern geschossen hat. Und als sich Todds Freundin umsieht, passiert ihr etwas ähnliches.

Allen ist klar: Da gibt es einen Scharfschützen, der irgendwo weit weg Zielübungen macht und die sechs (bzw. vier übrigen) als Zielscheiben ausgewählt hat. Was tun, wenn der Schütze abgesehen von dem Teil hinter dem Auto, ein freies Schussfeld hat, es nirgends sonst Platz zum Verstecken gibt, die Sonne runterbrennt und man seit Stunden weder eine Haus noch ein anderes Auto gesehen hat? Kann man überhaupt entkommen?

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No One Gets Out Alive (2025 Filmkritik)

Ambar (Cristina Rodlo) ist eine undokumentierte Migrantin in den USA. Sie hat einen Job, einen falschen Ausweis und allerlei Probleme. Sie verliert ihre Wohnmöglichkeit und muss mehr oder weniger gegen ihren Willen in eine billige Absteige ziehen. Irgendwas ist von Anfang an komisch in diesem Haus – das merkt sie bereits bei der ersten Begegnung mit dem Vermieter Red (Marc Menchaca), auch wenn dieser halbwegs okay wirkt. Aber sein Bruder Becker (David Figlioli) ist, nun, … sehr seltsam.

Immerhin ist sie nicht die einzige hier im Haus und es ist zumindest eine Bleibe. Auch wenn sie immer wieder schlechte Träume hat, denkt, sie würde in der Ferne eine Frau weinen hören und sie immer wieder eine Art „Steinbox“ sieht, die sich bedrohlich öffnet, bleibt sie – denn was wäre die Alternative?

Und dann passieren wirklich schlimme Dinge …

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