Kung Fu Panda 3 (Filmkritik)

Nachdem er in der Geisterwelt das Ch’i von Oogway (Randall Duk Kim) und den anderen Kung Fu Meistern gestohlen hat, macht sich Kai (J.K. Simmons) auf in die Welt der Lebenden. In der Zwischenzeit wird Po (Jack Black) nicht nur von Shifu (Dustin Hoffman) die Rolle des Meisters übertragen. Zusätzlich findet er heraus, dass sein Vater noch lebt und es ein verstecktes Dorf voller Pandas gibt.

Kung Fu Panda 3

Als DreamWorks Animation im Jahre 2008 den kleinen aber feinen Film mit dem Titel „Kung Fu Panda“ in die Kinos brachte, war dieser nicht nur ein finanzieller Erfolg. Man hatte etwas geschaffen das, ähnlich wie die Filme der Marke Pixar, die ganze Familie unterhalten konnte. Die Welt war großartig, der Humor war breit gefächert und der Protagonist über alle Maßen sympathisch.

Was will man mehr? Drei Jahre später folgte der zweite Teil. Der war eine Spur düsterer, setzte aber die Geschichte des einzig wahren, dicken fetten Pandas fort. Mit einem dritten Teil ließ man sich dann noch einmal ganze fünf Jahre Zeit. Nun gibt es Filme, die eine derart lange Zeit für sich nutzen können. Leider ist das hier nur begrenzt der Fall.

Die Geschichte wirkt trotz einiger Ideen so, als hätte man nicht genug gute Einfälle für einen ganzen Film gehabt. Stattdessen streckt man viele Szenen mit einem Humor, der im Vergleich zu den Vorgängern, etwas seicht wirkt. Entsprechend scheint Po hier, wie viele andere Charaktere auch, oft nur in der Gegend herum zu blödeln.

Während Po im ersten Teil seine Bestimmung und im zweiten Teil inneren Frieden findet, scheint hier ein entsprechendes Ende zu fehlen. Dabei ist es in Ordnung, dass Po im Kampf gegen den neuen Bösewicht, der die anderen Meister in seine grünen Handlanger verwandelt hat, Hilfe von den anderen bekommt. Dennoch fühlt sich das Ende etwas leer an.

Der Bösewicht Kai, übrigens großartig gesprochen von J.K. Simmons (Spider-Man), bleibt dann leider auch etwas hinter den Erwartungen zurück. Dabei verliert er vor allem im Vergleich zu seinen Vorgängern, die großartig in Szene gesetzt wurden. Dasselbe lässt sich dann leider auch über die Action sagen, die offensichtlich in den beiden Vorteilen größere Ausmaße angenommen hat.

Das alles macht „Kung Fu Panda 3“ zwar nicht zu einem schlechten Film, aber leider zu einer schlechten Fortsetzung. Man erreicht das hohe Niveau, das die beiden Vorteile hatten, leider nicht mehr, was unter dem Gesichtspunkt, dass man sich fünf Jahre Zeit für diesen Film genommen hat, besonders schade ist.

Der Film „Kung Fu Panda 3“ bekommt aus diesem Grund 7/10 das Tal erneut beschützende Empfehlungspunkte.


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