Best Of Worst Case: Kung Fury (Filmkritik)

Der Partner von Kung Fury wird getötet als die beiden Polizisten einen Ninja-Meister stellen wollen. Aber noch bevor Kung Fury Rache nehmen kann wird er von einer Cobra gebissen, während ihn gleichzeitig ein Blitz trifft – das erweckt die Fury-Kräfte in ihm und er ist der absolute Kung Fu-Meister. Doch die Mächte des Bösen schlafen nicht, denn vor vielen Jahren hat Hitler sich darauf konzentriert genau diese Kräfte zu besitzen. Jetzt ist er in der Zeit nach vor gereist und bringt gleich mal eine ganze Polizeistation um die Ecke.

Damit Kung Fury das verhindern kann muss er in der Zeit zurückreisen, aber wie soll das gehen? Zum Glück trifft er Hackerman, der weiß, wie man die Zeit hacken kann. Aber etwas geht schief. Kung Fury landet in der Urzeit, muss sich (kurz) mit Laser-Raptoren, Thor, Walküren (mit MGs) und vielen anderen Dingen rumschlagen bevor er schließlich Hitler stellen kann. Am Ende kann nur einer der beiden lebend den Kampfort verlassen …

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Ja, ich gebe es zu. Ich war einen von denen, die Kung Fury „gebackt“ haben auf Kickstarter. Warum? Weil der Trailer dieses geniale „80iger Jahre Trashfilm“-Feeling mit einer ziemlich großen Portion „Wie irre ist das denn bitte“ kombiniert hat. Ich war sofort begeistert. Fast 18.000 Backer (darunter die völlig irren Rapper/Comedians „The Lonely Island“ und, wie bereits erwähnt, yours truly „Fireagent“) haben beigetragen, diesen Film zu realisieren.

Was David Sandberg und seine Crew da auf die Beine gestellt haben ist ein gut halbstündiger irrer Trip, eine Tour-de-Force durch alle 80iger Jahre-Cop-Movie und Kung Fu-Movie-Klischees. Und es ist herrlich. Wirklich herrlich.

Ich will jetzt gar nicht viel schreiben, denn der Film ist mittlerweile fertig gestellt und kann gratis für jedermann (und -frau) auf YouTube angesehen werden. Was ihr jetzt alle tun solltet. Die Story ist irre und die Action ist teilweise atemberaubend gut (vor allem der lange Endkampf im „Side-Scroller-Stil“). Ich hoffe ja noch immer auf einen zweiten Teil.

Oh – und das David Hasselhoff (Ja, THE HOFF himself, im Film kurz mitspielt und den Titelsong singt … das ist für mich das I-Tüpfelchen). Ganz nebenbei erwähnt muss David Sandberg ein ziemlicher „Far Cry 3: Blood Dragon“ -Fan sein. Aber sei nur am Rande erwähnt.

Genug der Worte. Ansehen. Jetzt. Danken könnt ihr mir danach 😉

Von mir bekommt „Kung Fury“ 8,5 von 10 möglichen, die 80iger auf durchgeknallte Art wieder aufleben lassende, Punkte.


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