Sanctuary (Serienkritik)

Dr. Will Zimmermann ist sich mit sich selbst im unreinen. Immer öfter sieht er in seinem Job Dinge, für er keine logische Erklärung findet. Auch in seinem jetzigen Fall hat der Forensiker eine offensichtlich haarsträubende Theorie: die Opfer wurden nicht erschossen, sondern von einem Wesen ausgesaugt. Die Polizei tut dies als Humbug ab. Auf der Polizeistation halten sie ihn wegen seiner wilden Theorien schon für mehr als nur leicht exzentrisch. Eines Nachts wird er von der Engländerin Dr. Helen Magnus angesprochen, die ihm eine Welt des paranormalen eröffnet und ihm anbietet für sie zu arbeiten. Anfangs hadert Will noch, aber er kann dieser fremden und unbekannten Welt einfach nicht widerstehen….

Soweit zur ersten Folge.

Sanctuary

Diese Serie habe ich durch Zufall zu sehen begonnen. Ich wollte mal nachsehen, was meine alten Bekannten von Stargate derzeit so machen, und habe bei Amanda Tapping diese Serie im Lebenslauf gesehen. Da ich Amanda als Samantha Carter sehr sympathisch fand, wollte ich dieser Serie gerne eine Chance geben. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Man kann es sich von der Handlung so in etwa vorstellen wie „Warehouse 13“, nur das keine Artefakte, sondern paranormale Wesen teilweise zu ihrer eigenen Sicherheit gesucht und weggesperrt werden. Also hier eine kleine Ähnlichkeit.

Amanda Tapping spielt Dr. Helen Magnus, eine Britin, die durch ein Experiment mit Vampir-Blut schon über 157 Jahre alt ist. Sie ist sehr weise und beherrscht und hat einen Akzent, der mal mehr, mal weniger ausgeprägt ist (liegt aber wohl eher daran, dass Amanda keine Britin ist). Ihr Vater gründete das Titelgebende „Sanctuary“, das allen Arten von Kreaturen und Monstern entweder ein zuhause gibt, oder, wenn sie gefährlich sind, ihr Gefängnis darstellt.

An ihrer Seite kämpft ihre Tochter Ashley, die nicht nur über ausgezeichnete Reflexe, sondern auch über eine sehr große Klappe verfügt. Sie ist Monster- und Waffenexpertin und bildet einen Gegenpol zu der beherrschten Helen. Gespielt wird sie von Emilie Ullerup.

Dr. Will Zimmermann wird von Robin Dunne gespielt. Er ist hochintelligent und trotzdem noch sehr menschlich. Er wird von Dr. Helen Magnus als ein möglicher Nachfolger für sie rekrutiert. Schon seit seiner Kindheit verfolgte sie seinen Werdegang.

Ursprünglich war diese Serie nicht für das Fernsehen konzipiert, sondern erschien zuerst im Internet. Die dort gegen Bezahlung zum Download freigegebenen Webisodes dauerten so um die 20 Minuten. Da die Serie aber so gutes Feed-Back bekam, beschloss der SiFiChannel der Serie eine Chance im echten Leben zu geben und gab grünes Licht für 13 Folgen in der ersten Staffel. Die Serie hielt auch im TV was sie im Web versprach und so läuft derzeit die zweite Staffel in Amerika auf den Schirmen.

Die Serie bekommt von mir 8 von 10 paranormalen Empfehlungspunkte.


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