Vielleicht, Vielleicht auch nicht – Definitley, Maybe (Filmkritik)

Als William Hayes (Ryan Reynolds – manchen aus Smokin Aces bekannt) – gerade frisch geschieden – eines Abends von seiner Tochter Maya (Abigail Breslin) gelöchert wird, wie sich ihre Eltern eigentlich wirklich kennen gelernt haben, erzählt er seiner Tochter die Geschichte – nur mit leichten Modifikationen. Geänderte Namen sollen dafür sorgen, dass die Tochter bis zum Schluß raten muss wer nun wirklich ihre Mutter ist.

Leider haben es Liebeskomödien in unserer Zeit nicht mehr so leicht wie früher, oft werden sie von Clichés getragen, die schon hunderte Male abgenutzt wurden und bei vielen Menschen schon zu Brechreiz führen. Bei manchen Filmen kann man darüber hinweg sehen, weil sie einfach gut sind, wie dieser hier zum Beispiel.

Ein sehr kreativer Story-Aufbau zieht einen wie durch einen Sog in da vergangene Geschehen. Durch die Szenen in denen Reynolds mit seiner Tochter spricht, wird man dann wieder in die „Realität“ geholt, was dem Film eine ganz eigene Note verleiht. Mit Reynolds als Hauptdarsteller hat man einen guten Fang gemacht, denn er sieht nicht nur gut aus, sondern spielt sowohl die Rolle als Tollpatsch, Frauenheld als auch als liebender Vater mit großer Glaubwürdigkeit.

Breslin spielt ihre Rolle als neunmalkluges und übergescheites Mädchen mit einer leichtigkeit, die zeigt was für ein großes Talent die kleine als Schauspielerin hat. Die 3 Hauptdarstellerinnen (Rachel Weisz, Elisabeth Banks und Isla Fisher) wirken allesamt liebenswert und so bleibt es bis zum Schluß spannend, wer das Rennen um Will’s Herz gewinnt.

Ein wirklich süßer Film, der viel gute Laune macht. Hier noch ein kleiner Auszug aus dem Film: Dad, ich kann nicht glauben, dass du getrunken hast, ….. geraucht …. und eine Schlampe warst. Aber ich habe dich trotzdem lieb.

Der Film bekommt von mir 7 von 10 aus alt mach neu, mal anders Empfehlungspunkte


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