Demolition Man (Filmkritik)

In einer nicht allzufernen Zukunft (wir schreiben das Jahr 1996) wird Los Angeles von schweren Unruhen heimgesucht. Während dieser Unruhen hat der Gangster Simon Phoenix die Insassen eines Busses in seine Gewalt gebracht und sich in einem Haus verschanzt. Der Abgebrühte Cop John Spartan wird auf Phoenix angesetzt. Es gelingt ihm auch ihn zu schnappen, allerdings explodiert kurze Zeit später das Haus im dem später nur tote Geiseln gefunden werden. Spartan wird wegen fahrlässiger Tötung suspendiert und so landen beide in einem kryogenischem Gefängnis wo sie als Eisblock ihre Haftstrafe absitzten. Im Jahr 2032 wird Phoenix zwecks möglicher Resozialisierung aufgetaut, bricht aber während einer Sitzung mit dem Gefängnisdirektor aus und tötet auf seiner Flucht mehrere Menschen. Die Polizei ist mit der Situation und dem Grad an Gewalt völlig überfordert. Und so taut man auch Spartan auf. Man glaubt, mit einem ebenso rabiaten Menschen wie Phoenix diesen fassen zu können.

Diesen Film aus dem Jahre 1993 kann man schon fast zu den Klassikern zählen. Die Darstellung der Zukunft wurde bewußt so übertrieben wie nur irgend möglich. Unsereins würde es vermutlich keine 5 Minuten ohne Tabak, Alkohol, Cholesterin, Salz usw. aushalten. Ja sogar fluchen ist von Gesetz wegen verboten. Alles in allem ist das Jahr 2032 sehr stimmig. Sylvester Stallone alias Spartan hat mit dem Film eine Rolle die zu ihm passt wie die Faust aufs Auge. Spartan wirkt einfach so cool wie die Nacht dunkel ist. Wesley Snipes alias Phoenix liefert eine würdigen Gegenpart der auch in Punkto Coolness kaum nachsteht. Abgerundet wird das ganze durch Sandra Bullock die als Polizistin die in Punkto Vergangenheit recherchiert hat so manche Redensart neu interpretiert. z.B. Sie können meinen Job nehmen und ihn sich stecken!

Der Film bekommt von mir 9,5/10 überzogene, stylische und einfach coole Empfehlungspunkte.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.