Stranger Things – Staffel 2 (Serienkritik)

Eigentlich hätte Ruhe einkehren sollen. Der Demogorgon wurde besiegt und Will ist wieder heil zurückgekommen aus dem „Upside Down“. Wobei das so nicht ganz stimmt, denn Will hat Visionen. Laut Ärzten handelt es sich dabei um Flashbacks, immerhin hat der junge Mann eine postraumatische Belastungsstörung.

Das stimmt so allerdings nicht.

Wie sich rasch herausstellt ist das „Böse“ keineswegs vertrieben, denn Will hat Visionen von etwas anderem als dem Demogorgon, etwas viel Größerem, Mächtigerem. Was es will? Alles töten. Außer Will. Während Wills Freunde und Familie versuchen, zu verstehen was vor sich geht, hat Sheriff Hopper ganz andere Probleme. Denn entgegen anders lautender Vermutungen ist Eleven nicht im „Upside Down“ gelandet, sondern hat ihren Weg zurückgefunden und lebt jetzt versteckt unter Hoppers Aufsicht …

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The Commuter (Filmkritik)

Michael (Liam Neeson) ist ein Ex-Cop, der seit zehn Jahren als Versicherungsvertreter arbeitet, bis heute zumindest, denn gerade wurde er gekündigt. Das passiert ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, an dem es bereits Schwierigkeiten mit der Finanzierung der weiteren Ausbildung seines Sohnes gibt. Nach ein paar schnellen Bieren mit seinem Ex-Partner Alex (Patrick Wilson), nimmt er wie jeden Tag den gleichen Zug nach Hause.

Dort spricht ihn eine ihm unbekannte Dame namens Joanna (Vera Farmiga) an, die ihm nach einem kurzen Gespräch, ein verlockendes Angebot macht: er kann sich versteckt in einer Zug-Toilette, 25 Tausend Dollar nehmen (und weitere 75 sollen folgen), wenn er einen bestimmten, sich in diesem Zug befindenden Gast mit Gepäck ausfindig macht, der nicht zu den regulären Fahrern gehört und ihm einen GPS-Tracker ansteckt…

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Audrie & Daisy (Filmkritik)

Es beginnt mit einer Party. Es beginnt mit Alkohol. Es beginnt mit einer Gruppe von Jungs, die sich wie Vollidioten benehmen. Es beginnt damit, dass Intimität nicht mehr als Intimität gesehen wird. Es beginnt mit Handy und Filmen und Fotos und Internet und Facebook und Social Media.

Es endet im Selbstmord. Es endet im Selbsthass. Es endet in Anklagen, in Gerichtsverfahren, in Schuldzuweisungen, in „Victim Blaming“, in Freisprüchen, Schuldsprüchen und einem letzten Akt an Aufbegehren.

Es ist die Wahrheit.

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Anna und die Apokalypse – Anna and the Apocalypse (Filmkritik)

Anna (Ella Hunt) hat Pläne. Sie will nach der Schule die Welt bereisen und zwar beginnend mit Australien. Danach kann sie sich dann entscheiden, was sie studieren wird bzw. welche Karriere sie anstrebt. Diese Idee gefällt ihrem Vater herzlich wenig, ihr bester Freund John (Malcolm Cumming) unterstützt ihren Plan zwar offiziell, ist insgeheim jedoch in sie verliebt und hätte sie lieber an seiner Seite.

Das alles und alle sonstigen Teenager-Probleme rücken jedoch plötzlich in den Hintergrund, als eine Seuche immer mehr Menschen in Fleisch fressende Zombies verwandelt. Es wird Zeit seinen Kampfgeist zu entdecken, sich die richtigen Verbündeten zu suchen und freilich dabei auf eines nicht zu vergessen: die eigenen Gefühle mit passenden Songs auszudrücken!

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Slender Man (Filmkritik)

Wren (Joey King), Hallie (Julia Goldani Telles), Chloe (Jaz Sinclair) und Katie (Annalise Basso) hören von der Legende des „Slender Man“. Und sie wollen (warum auch immer) beweisen, dass er nicht existiert. Also beschwören sie ihn, ist ja logisch. Durch eine Internetrecherche, die fünf Minuten dauert. Kurz darauf wird die erste von ihnen vermisst und die anderen fühlen sich verfolgt.

Denn der Slender Man ist real und er hat sie als seine Opfer auserkoren …

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The Possession of Hannah Grace (Filmkritik)

Megan (Shay Mitchell) ist Polizistin. Zumindest war sie das, bis sie bei einem Einsatz im „Starrzustand“ nicht schießen konnte und ihr Partner dabei das Leben verloren hat. Es folgte der Tablettenmissbrauch und eine ziemlich schwere Zeit für sie, doch dank ihrer Freundin Lisa (Stana Katic), hat sie nun einen neuen Job. Sie übernimmt die Nachtschicht in einer Leichenhalle.

Körper annehmen von der Rettung, Fotos machen, Fingerabdrücke nehmen und im Computer aufnehmen. Alles kein Problem, das schafft Megan. Kein Grund wieder zu Tabletten zu greifen. Dann kommt jedoch der schwer entstellte Körper einer jungen Dame namens Hannah Grace (Kirby Johnson) in die Pathologie und der ist weit weniger tot, als es ein ganz gewöhnlicher Leichnam sein sollte…

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Best Of Worst Case: Toxic Shark (Filmkritik)

Eden (Kabby Borders) hat sich von ihrem Freund getrennt und fährt auf eine Insel, die verspricht ein Paradies für Singels zu sein. Mit dabei sind ihre Freundinnen Gabriella (Cristina Jayo) und Audra (Christina Masterson). Blöd nur, dass ihr Exfreund Sam (Brice Durfee) sich ebenfalls dort erholen will. Natürlich läuft man sich über den Weg. Natürlich geht es nicht besonders gut aus.

Wie das Schicksal so spielt wird diese Konstellation (3 Mädels, 3 Burschen) in Kombination mit den Veranstaltern der Singles-Party natürlich von einem Hai heimgesucht. Dieser Hai allerdings frisst nicht gleich alles und jeden, sondern sein Biss infiziert Menschen mit einem Virus. Dieser macht sie sehr aggressiv und blutrünstig …

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Pokémon Meisterdetektiv Pikachu – Pokémon Detective Pikachu (Filmkritik)

Tim (Justice Smith) hat seinen Vater seit Jahren nicht gesehen. Nun ist er während eines Einsatzes gestorben, als Held im Polizeidienst. Das alles beschäftigt Tim jedoch wenig, er will nur so schnell wie möglich die Wohnung seines Vaters ausräumen. Dort angekommen trifft er auf ein Pikachu Pokemon (gesprochen von Ryan Reynolds) und es scheint eine ganz spezielle Verbindung zu Tim zu haben.

Es kann nämlich sprechen und nur Tim kann es verstehen. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten machen sich die beiden schließlich gemeinsam auf, das Geheimnis rund um den „Unfall“ seines Vaters zu lösen. Dabei bekommen sie Unterstützung von der aufstrebenden Reporterin Lucy (Kathryn Newton), die genau wie Tim Fläschchen eines Stoffes gefunden hat, der Pokemon temporär sehr aggressiv machen kann.

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Glass (Filmkritik)

„The Beast“ (James McAvoy) mordet wieder. Und David Dunne (Bruce Wilis), mittlerweile als „Overseer“ bekannt, macht Jagd auf ihn. Es kommt wie es kommen muss: Beide werden verhaftet und Fr. Dr. Ellie Staple, ihres Zeichens Psychologin, bekommt die Gelegenheit und ein paar Tage Zeit, um die „Superhelden“ davon zu überzeugen, dass sie an einer psychischen Erkrankung leiden. Sie würden nur glauben, besondere Fähigkeiten zu haben, denn in Wahrheit wären sie durch die Bank nichts Besonderes.

Auch in ihrer „Obhut“ befindet sich Elijah Price, auch „Mr. Glass“ genannt, der in einer katatonischen Starre vor sich hindämmert. Drei „Superhelden“ in einer Anstalt? Das kann nicht lange gutgehen.

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Final Score (2018 Filmkritik)

Seit sein Kamerad und Freund unter seiner Führung bei einem Einsatz ums Leben kam, besucht der Amerikaner Michael Knox (Dave Bautista) regelmäßig dessen Frau und Kind in England. Für Danni (Lara Peake) ist Michael ein „richtiger“ Onkel und so nimmt sie freudig an als er ihr anbietet, gemeinsam ein Fußballspiel zu besuchen. Womit die beiden nicht gerechnet haben, ist der Terrorist Arkady (Ray Stevenson) und seine Leute.

Dieser sucht seinen totgeglaubten Bruder Dimitri (Pierce Brosnan), mit dem er einen Umbruch in seinem Land erreichen will. Dimitri soll sich irgendwo unter den Gästen im Stadion befinden und deshalb bringen die Schurken das Gebäude unter ihre Kontrolle und riegeln es ab. Als Michael Danni aus den Augen verliert und sich hilfesuchend ans Stadion-Personal wendet, trifft der Ex-Soldat unsanft auf den ersten von zahlreichen Terroristen…

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