Justice League vs. Teen Titans (Filmkritik)

Robin (Stuart Allan) greift, sehr zum Missfallen seines Vaters Batman (Jason O’Mara), in einen Kampf der Justice League ein und wird daraufhin zu Ausbildungszwecken zu den Teen Titans, bestehend aus Starfire (Kari Wahlgren), Raven (Taissa Farmiga), Beast Boy (Brandon Soo Hoo) und Blue Beetle (Jake T. Austin), geschickt. Kurze Zeit später werden zuerst Superman und später der Rest der Justice League von einem Dämon übernommen und die Teen Titans stehen vor ihrer größten Herausforderung.

Justice League vs Teen Titans

Es ist also wieder einmal so weit und das Team von Warner Bros. Animation beschert uns einen neuen Animationsfilm aus dem DC Universum. Dabei setzt man dieses Mal, ähnlich wie „Batman v Superman“ oder „Captain America: Civil War“, ganz auf den Trend der Verses-Filme. Der wesentliche Unterschied hier aber ist, dass die zwei Parteien keine Meinungsverschied haben, sondern „nur“ eine von einem Dämon übernommen wurde.

Wer allerdings einen Kampf der Teen Titans mit der demonisierten Variante der Justice League erwartet, wird dennoch etwas ernüchtert sein. Der Name ist ähnlich irreführend wie „Batman: Assault on Arkham“ und die Konfrontation entsprechend auf das Ende des Films begrenzt. Der Film beginnt dann mit einem Kampf der Justice League gegen eine Gruppe Bösewichte, die sich Legion of Doom nennen.

Während der Zuschauer eindrucksvoll vorgeführt bekommt, wie stark die Justice League ist, muss Robin/Damien Wayne für die Sicherheit der Zivilisten sorgen. Natürlich ist ihm dabei langweilig. Als ein Dämon ein Mitglied der Legion übernimmt ist, löst Robin das Problem auf sehr effiziente Art und Weise, und zum Missfallen seines Vaters.

Robin landet bei den Teen Titans und freundet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit seinen neuen Teamkollegen an. Das Anfreunden beinhaltet dann auch einen Ausflug auf den Jahrmarkt. Der Ausflug hätte furchtbar werden können (die verwendete Musik ist jedenfalls sehr grenzwertig), zeigt aber, dass Damien, ähnlich wie sein Vater, im Zweifelsfall auch ein Dance-Off gewinnt.

Ähnlich wie sein alter Herr hält Damien viel von Information, Vorbereitung und Planung. Dementsprechend ist für ihn dann auch ein böser Superman kein wirkliches Problem. Schön ist ebenfalls, dass eine Verbindung zwischen dem Dämon Trigon und einem Mitglied der Teen Titans hergestellt wird.

Regisseur Sam Liu (Justice League: Gods and Monsters) schafft es hier eine runde Geschichte zu erzählen die, den Protagonisten entsprechend, neben den wie immer ausgezeichnet choreographierten Kämpfen und den düsteren Momenten, auch eine Menge Humor zu bieten hat. Diese Mischung funktioniert ausgezeichnet und wirkt dabei zu keinem Zeitpunkt erzwungen.

Alles in allem wird der Film „Justice League vs. Teen Titans“ seinem Titel nur teilweise gerecht. Das ändert aber nichts daran, dass das erste Abenteuer der Teen Titans in diesem Filmuniversum auf ganzer Länge überzeugen kann.

Der Film „Justice League vs. Teen Titans“ bekommt daher 8,5/10 die Welt als Team vor dämonischen Einflüssen beschützende Empfehlungspunkte.


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