Human Target (Serienkritik)

Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. In diesem konkreten Falle in der Gestalt von Christopher Chance (Mark Valley), einem Personenschützer, dessen Spezialgebiet es ist in eine Identität zu schlüpfen um möglichst unauffällig in der Nähe seiner Klienten zu sein. Ihm zur Seite stehen Laverne Winston (Chi McBride), der Leiter der Firma und Guerrero (Jackie Earle Haley), der mit seinen diversen Kontakten einen produktiven Beitrag leistet.

Human-Target

Ich muss zugeben, am Anfang war ich ein wenig skeptisch was das Konzept betrifft und auch das eigenwillig anmutige Intro konnte meine Zweifel kaum zerstreuen. Dennoch konnte mich das Konzept nach immerhin 4 Folgen überzeugen – in den folgenden Zeilen verrate ich auch warum.

Wem Chance alias Mark Valley bekannt vorkommt hat vermutlich zumindest die ersten Folgen Fringe gesehen. Dort konnte er als Agent Dunhams Partner überzeugen – und auch wenn seine Rolle bei Human Target anders angelegt ist tut er es auch hier. Nicht nur das er bei Actionszenen eine tolle Figur macht, nimmt er sich selbst nie so ganz ernst und verbreitet mit seiner schelmisch angehauchten Art gute Laune beim Zuschauer.

Zu Winston (Chi McBride) pflegt Chance ein freundschaftliches Verhältnis. Auch wenn dieser die Firma leitet, hat man eher das Gefühl als seien sie Freunde und Partner. Winston ist der rationalere der Beiden, hat meist die Finanzen im Hinterkopf und nicht immer Glücklich mit der Art wie Chance arbeitet.

Guerrero (Jackie Earle Haley) ist ein zwielichtiger Typ, der zwar meistens weiß was zu tun ist, oder zumindest jemanden kennt der es weiß, dennoch kann man sich als Zuschauer nie (bis jetzt zumindest) sicher sein was er im Schilde führt.

Als eine Art amerikanischer James Bond erlebt Chance diverse Abenteuer, bei denen Explosionen, Verfolgungsjagden und schöne Frauen natürlich nicht fehlen dürfen. Das man der Serie ein verhältnismäßig geringes Budget ansieht, ist dabei zweitrangig – die Folgen wirken wie ein gut gemachter 40 Minuten Film bei dem man sich immer schon auf den nächsten freut.

Auch wenn die erste Staffel nur 13 Folgen ist zumindest schon eine zweite in der Mache, die in den kommenden Tagen über dem großen Teich startet. Ich für meinen Teil hoffe, dass die restliche Staffel genau so viel Spaß macht und wünsche denen, die ich möglicherweise überzeugen konnte ein Blick rein zu werfen eine gute Unterhaltung.

Von mir gibt es (bis jetzt) 8/10 Empfehlungspunkte.


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