The Forbidden Kingdom (Filmkritik)

Jason (Michael Angarano) ist ein großer Fan von Kung-Fu-Filmen. Nachts träumt er sogar von legendären Kämpfern aus einer anderern Welt. Im wirklichen Leben wird er allerdings von einem Raudi namens Lupo drangsaliert. Dieser zwingt ihn auch bei einem Überfall auf den alten chinesischen Pfandleiher Old Hops zu helfen (Jackie Chan). Als dieser angeschossen wird vertraut er Jason den magischen Stab des Affenkönigs mit dem Auftrag ihn seinem Eigentümer zurückzubringen. Dieser wurde vom Jadekriegsherren (Collin Chou) durch eine List in Stein verwandelt. So kommt es das sich Jason im alten China wiederfindet, auf der Flucht vor den Schergen des Kriegsherren unterstützt von einem ständig betrunkenen Unsterblichen (Jackie Chan), einem schweigsamen Mönch (Jet Li) und der Kriegerin Goldener Sperling (Liu Yifei).

The Forbidden Kingdom Film

Der Film erinnert an die guten alten Zeiten als Helden noch strahlender und Bösewichte noch eine Spur böser waren. So scheint er sich an Kung-Fu-Filme vergangener Tage zu orienteren und bringt seine Geschichte mit einer gewissen Mainstream-Prägung auf die große Leinwand.

Diese ist eigentlich schnell erzählt: unbedarfter Nobody muss sich der Herausforderung seines Lebens stellen und mit Hilfe seiner Gefährten einen unsterblichen Bösewicht und desen endlose Armee bezwingen. Zugegeben die Story ist nicht unbedingt eine Stärke des Films und manchmal scheint es so als würden die Protagonisten nur von A nach B reisen um sich an beiden Orten möglichst eindrucksvoll gegenseitig in den Allerwertesten zu treten. Die Kämpfe selbst sind erstklassig choreographiert wirken aber manchmal fast ein wenig lang.

Dennoch ist das Bedürfniss nach mehr Handlung dank vieler guten und lustiger Pointen vernachlässigbar und so fühlt man sich als begnadeter Kung-Fu-Zuseher gut unterhalten. Unterstützt wird das Ganze von einer tollen Fantasielandschaft die so unecht süß wirkt das man glatt Karies davon bekommen könnte.

Das eigentliche Highlight sind die Schauspieler. Zwar darf man nicht von der Annahme ausgehen das Jackie Chan und Jet Li automatisch einen doppelt so guten Film bedeuten. Sie funktionieren zwar gut miteinander aber irgendwie hat man stellenweise das Gefühl als würde die Chemie nicht hundertprozentig stimmen. Dafür besteht immerhin ein Highlight in einem gar nicht mal so kurzem und ziemlich überzeugenden Kampf zwischen den beiden.

Beide haben Gelegenheit ihren Sinn für Humor unter Beweiß zu stellen und bestehen mit Humor.
Einerseits Jet Li dem die Rolle als Affenkönig richtig viel Spaß zu machen schien – leider ist das nur eine kleiner von zwei Rollen – und andererseits Jackie Chan der als ständig betrunkener Meister unterhält. Der eigentliche Protagonist Michael Angarano kann da kaum mithalten und wirkt zeitweise fast ein wenig deplaziert.

Alles in allem ein Film der sein Herz am rechten Fleck hat.
Von mir deshalb 7,5/10 Empfehlungspunkten.

Zitat: Wein ist eine Inspiration – in einigen Provinzen nennt man mich den Poeten. In anderen nennt man mich den Bettler (und reicht die Rechnung weiter).


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