Into the Blue 2: Das goldene Riff – Into the Blue 2: The Reef (Filmkritik)

Sebastian (Chris Carmack) und Dani (Laura Vandervoort) sind seit Jahren ein Paar und arbeiten als professionelle Taucher auf Hawai. Sebastian hat von Kindheitstagen an den Wunsch das verschollene Schiff von San Cristobal zu finden, das voller Reichtümer aller Arten sein soll, doch noch niemand konnte es bisher finden und daher wird es allgemein als Legende gesehen. Der Traum vom Schatz bekommt wieder frischen WInd, nachdem die beiden Taucher von einem geheinmisvollen, europäischem Pärchen angeheuert werden, genau eben dieses Schiffwrack zu finden.

Nach den ersten Tauchgängen wird aber schnell klar, dass dies keine normale Schatzsuche sein wird. Azra und Carlton, die beiden zwielichtigen Auftraggeber von Sebastian und Dani, suchen nach zwei bei einer Übergabe verloren gegangenen Kisten. Der Inhalt ist extrem wertvoll für Carlton´s Hintermänner und um sie zu bekommen, schreckt er auch keineswegs vor Mord zurück. Nun hängt das Überleben der beiden Taucher davon ab,dass sie so schnell wie möglich die zwei Kisten wieder an Land bringen können.

Into the Blue 2 The Reef Film

Dies ist die DVD Fortsetzung von Into the Blue, einem Abenteuer/Actionfilm, indem Paul Walker und Jessica Alba mitspielten und der 2005 im Kino lief. Für Teil zwei konnte man nun mit Chris Carmack und Alexandra Vandervoort zwei hübsche Jungstars gewinnen und mit Regisseur Stephen Herek (Critters, The Three Musketeers, RockStar) einen alten Hasen im Showbusiness.

Am Anfang muss ich gleich mal eines klarstellen: In den Into the Blue Filmen geht es um gar nichts, außer darum Spass zu haben. Dieser zweite Teil schafft es wirklich, auch einen alten Stubenhocker wie ich es bin mal hinaus in die Sonne zu bekommen. Man sehnt sich direkt seinen nächsten Urlaub herbei, um selbst in der Sonne liegen zu können und seine Drinks unter den Palmen zu geniessen.

Die gesamte Atmosphäre von Hawaii und die versammelten schönen Körper werden von der Kamera in sehr farbenfrohen, überlebensgrossen Bildern eingefangen, auf fehlende Spannung bzw. Charakterentwicklung vergisst man dadurch größtenteils. Dass dabei die Handlung – bis auf kleine Abweichungen – fast vollständig von Teil 1 kopiert wird, nehme ich dem Film nicht wirklich übel, da bei dieser Art Film eine ausgeklügelte Handlung nicht erforderlich bzw. sogar störend ist.

Laura Vandervoort, die ich bis jetzt nur als Supergirl aus der Smallville Serie kennengelernt habe, macht ihre Sache als liebende Freundin, die ihren Freund immer unterstützt und in Extremsituationen auch einen kühlen Kopf bewahrt sehr gut. Natürlich hilft auch ihr gutes Aussehen, wobei ich sie keinesfalls als 08/15 Schönheit bezeichnen würde. Bin gespannt, was sie weiterhin so für Rollen annimmt, sie kann sicherlich noch einiges an Erfahrung brauchen um eine richtig gute Schauspielerin zu werden. Chris Carmack, der mir zuletzt als fertiger Antiheld in The Butterfly Effect 3 sehr gut gefallen hat, kehrt hier leider wieder zu seinem Schönling Image zurück. Auch er kann aber überzeugen, vor allem die Chemie zwischen ihm und Vandervoort passt.

Hier ist also alles drinnen was bereits den ersten Teil auch unterhaltsam gemacht hat. Schöne Kulissen und schöne Menschen. Ein bißchen Spannung und eine Brise menschlichen Dramas. Die Bösen sind schmierig und gemein, die Guten sind schön und naiv.

Als anspruchsloser Spass funkioniert Into The Blue 2 für mich wirklich gut, die Helden sind sympathisch genug um mit ihnen mitfiebern zu können bis zum obligatorischen Happy End und der zuvor gezeigten Beerdigungszeremonie aud den Surfboards, die wegen dem erhöhten unfreiwillig komischen Potential wohl nicht jedermanns Sache sein wird. Am Ende noch ein kleines Zitat und gleichzeitig ein Tip für alle Tauchfreunde. Sebastian: „There is nothing wrong with fear. Fear can keep you alive, especially under water!“

Into the Blue 2: The Reef bekommt von mir 6/10 sonnig, urlaubsreif abgetauchte Empfehlungspunkte.


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