Sunshine (Filmkritik)

In der nahen Zukunft liegt unsere Sonne im Sterben – und stirbt sie stirbt auch die Menschheit. Vor sieben Jahren ist die Icarus 1 aufgebrochen um mit einer gewaltigen Sprengladung die Sonne wieder zu entzünden und spurlos verschwunden. Jetzt liegt es an der Crew unter der Führung von Kapitän Kaneda (Huroyuki Sanada) es mit der Icarus 2 noch einmal zu versuchen. Doch schon bald nachdem der Funkkontakt zur Erde abgebrochen ist wird die Crew auf eine harte Probe gestellt. Sie empfangen das Notsignal der Icarus 1 und geraten durch einen Fehler in tödlicher Gefahr. Dabei kämpfen sie nicht nur um das eigene Überleben sondern um das der gesamten Menschheit.

Sunshine Film

So manch einem mag bei der Idee zum Film ein schmunzeln über die Lippen kommen. So hat die Idee die Menschheit drohe zu erfrieren in Zeiten in der die globale Erwärmung immer mehr zu spüren ist schon eine gewisse Ironie. Nur gut das ich diese Zeilen an einem sonnigen Wintertag schreibe.

Der Film ist eine Zusammenarbeit von Regisseur Danny Boyle und Drehbuchautor Alex Garland. Dieses dynamische Duo zeigte sich schon für Filme wie „the beach“ oder „28 Tage später“ verantwortlich. Boyle seinerseits erhielt vor kurzem den Oscar für die beste Regie in „Slumdog Millionär“.

Sunshine bei der Wahl seiner Geschichte nicht besonders innovativ, dafür besticht der Film durch seine Atmosphäre und seine Umsetzung. Dabei sind die Bilder von der Sonne, des vorbeiziehenden Merkurs und des riesigen Schutzschildes klar einen Blick wert. Im Kontrast dazu stehen das unendliche Dunkel des Weltalls und die nie enden wollenden Gänge (wobei die Blair Witch Project Optik gegen Ende sicher nicht jedermanns Geschmack ist). Das alles wird unterlegt mit einem tollen Soundtrack und sorgt für Grundstimmung die zeitweise für Gänsehaut sorgt.

Schauspielerisch hat der Film auch einiges zu bieten. So sorgt Cillian Murphy (Batman Begins) für das Überleben der Menschheit und Cris Evans (Die Fantastischen Vier) das er sowieso der Coolste ist (um nur einige zu nennen). Leider scheint es so als würden die Schauspieler, auch dadurch das der Film ein wesentliches Augenmerk auf zwischenmenschliche Psychologie zu legen scheint, im Vergleich zur Sonne ein wenig blass auszusehen. Nicht desto trotz ist der Film für mich ein Geheimtipp den ich klar empfehlen kann.

Von mir bekommt der Film 8/10 atmosphärisch erstklassige Empfehlungspunkte.

Zitat: Wenn ihr also eines morgens aufwacht und es ist ein besonders schöner Tag, dann wisst ihr das wir es geschafft haben.


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