Die Fälscher (Filmkritik)

Im Jahre 1930 verdient sich Salomin Sorowitsch mit dem Fälschen von Ausweise und Dokumenten. Schließlich wird er eines Tages von einem Kriminalbeamten namens Herzog erwischt, verhaftet und ins Konzentrationslager Mauthausen überstellt. Dort entdeckt man sein zeichnerisches Talent. Später wird er ins KZ nach Mauthausen verlegt.

Er wird mit ein paar anderen Mithäftlichen vom ehemaligen Kriminalbeamten Herzog empfangen und erfährt sogleich den Grund für seine Verlegung. Er und seine „Kollegen“ sollen dabei behilflich sein, im großem Stil Banknoten zu fälschen um so die Wirtschaft des Gegners zu ruinieren. Dabei gerät er in einen Gewissenskonflikt, den das Letzte was er will ist die Nazis in ihrem Krieg zu unterstützen. Andererseits droht Herzog einige von ihnen zu erschießen sollten sie ihre Arbeit nicht zu seiner Zufriedenheit erledigen.

And the Oscar goes to… Auch wenn ich zugeben muss dass ich mir den Film hauptsächlich wegen der Auszeichnung des besten Fremdsprachigen Films angeschaut habe hat mich der Film nichts desto trotz bereits nach wenigen Minuten in seinen Bann gezogen. Der Regisseur (Stefan Ruzowitzky) erzählt vom eher unbekannten Dasein der Juden, die ihr Dasein im goldenen Käfig verbrachten mit unglaublich eindrucksvollen und estätischen Bildern wie man es sonst nur aus Hollywoodproduktionen kennt.

Karl Markovics der Salomon Sorowitsch zum Besten gibt, stellt das moralische Dilemma in dem er sich befindet sehr gut dar. Dies gilt auch für die anderer eher unbekannten Schauspieler die man möglicherweise aus diversen anderen deutschen Produktionen kennt. Was mancher möglicherweise etwas vermissen mag ist die Action wobei gesagt sein muss das der Film ganz einfach nicht darauf angelegt ist.

Der Film bekommt deshalb von mir 8/10 oscarreife, deutschsprachige Empfehlungspunkte!


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