Die Herrschaft des Feuers – Reign of Fire (Filmkritik)

Die Vorherrschaft der Spezies Mensch gehört der Vergangenheit an. Nun sind die Drachen an der Reihe. Bei der Bohrung für einen U-Bahnschacht wurde aus Versehen eine längst zum Mythos erklärte Spezies erweckt – ein Drache. Seitdem leben die Menschen in Angst und müssen ständig den Himmel im Auge behalten. Unter ihnen Quinn (Christian Bale), der gemeinsam mit seinem Klan ums überleben kämpft. Sie leben eher recht als schlecht bis eines Tages Denton Van Zan (Matthew McConaughey) auftaucht und versucht Männer zu rekrutieren, um Drachen zu töten.

Bei diesem Film wird es einem direkt warm uns Herz. Aber nicht wegen der außergewöhnlichen Story, sondern weil die Drachen richtig geil animiert sind. Wenn sie auftauchen, hat man das Gefühl sie fixieren einen durch die Mattscheibe hindurch. Das erzeugt manchmal regelrecht feuchte Hände und ein beklemmendes Gefühl.

Leider ist der Rest nicht so gut gelungen, die Endzeitstimmung die hier gemalt wird hat man schon dutzende Male gesehen und teilweise auch um einiges besser als hier. Dann haben wir die Anführer – Bale und McConaughey. Bei den beiden fliegen zwar die Fetzen, aber aus diesen gegensätzlichen Menschen hätte man durchaus mehr machen können. Vielleicht hätte dem Film auch ein wenig Humor gut getan.

Alles in allem ein Monsterfilm, der seine Ressourcen aber nicht einmal annähernd ausschöpft.

Noch eine kleine Weisheit, die in Anbetracht der Sache, dass dieser Film mit Sicherheit amerikanisch ist, der ganzen Sache einen gewissen Witz gibt: „Es gibt nur eins, was schlimmer ist als Drachen… Amerikaner.“

Der Film bekommt von mir feurige 6/10 Empfehlungspunkte.


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