27 Dresses (Filmkritik)

Jane Nichols (Katherine Heigl) hat eine Leidenschaft. Sie liebt Hochzeiten. Doch sie heiratet nicht selber, sie spielt mit großer Hingabe und Aufopferungsbereitschaft die Brautjungfer. Doch nach 27 schrecklichen Kleidern sehnt sie ihren eigenen großen Tag. Als ihre kleine Schwester (Malin Akerman)Jane ihren Traumprinzen ausspannt, sieht sich Jane zu ihrem Unglück wieder in ihre übliche Rolle gedrängt. Als sie den Reporter Kevin (James Marsden) des Hochzeitsteils einer großen Zeitung kennen lernt, sprühen die Funken.

Man mag diesen Film vorhersehbar nennen und wisst ihr was? Das ist richtig. Aber who cares? Wenn man etwas innovatives sucht, wird man es hier wohl kaum finden. Für alle die etwas für Romantik übrig haben, die perfekte Wahl. Bei weitem die beste Komödie der letzten Zeit. Schlagfertige Dialoge sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt und beschwören manchen spontanen Szenenapplaus herauf. Manchmal kann man sich als Frau fast in die Szenen hineinversetzen. Allem in allem – leichte Comedy-Romance mit viel Pfeffer.

Noch ein Zitat zum Schluß: Du bist meine Schwester. – Das war gestern. Heute bist du die Schlampe, die das Hochzeitskleid meiner Mutter zerschnitten hat.

Der Film bekommt 8/10 Empfehlungspunkte.


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