The Deaths of Ian Stone (Filmkritik)

Ian Stone (gespielt von Mike Vogel) ist ein ganz gewöhnlicher junger Mann, zufrieden mit seinem Job als Hockeyspieler und glücklich liiert mit seiner Freundin Jenny.
Eines Tages sieht er eine regungslos vor einem Bahnübergang liegende Gestalt und möchte ihr helfen. Das Wesen erhebt sich aber plötzlich und schleudert Ian vor einen fahrenden Zug. Statt zu sterben erwacht er jedoch in einem Büro – in seinem Büro.
Sein Leben ist nun ein anderes: er hat niemals Hockey gespielt sondern arbeitet im Büro, Jenny ist nur eine Kollegin und er hat eine Freundin namens Medea.

Er kann sich an sein früheres Leben nicht erinnern bis ihn ein seltsamer Mann auf der Straße anspricht und ihm erklärt, dass Ian in großer Gefahr ist. Sie werden ihn jagen und jeden Tag töten, und er wird keine oder nur wenig Erinnerungen an seine anderen Leben haben. Jenny muss unbedingt beschützt werden, denn sonst wäre er verloren.
Der Wettlauf mit der Zeit hat für Ian Stone schon längst begonnen. Er muss unbedingt herausfinden wer er ist, wer oder was seine Verfolger sind und warum sie ihn immer wieder töten wollen, und warum Jenny der Schlüssel zu seiner Rettung sein soll.

Endlich mal ein etwas anderer Horrorthriller der zwar nicht das Genre neu erfindet aber einige neue Ideen liefert bzw. alte Ideen neu aufbereitet. Stan Winston, der bereits für die Terminator, Predator, Jurassic Park3 und viele weitere Filme Kreaturen entworfen und auf die Leinwand gezaubert hat, liefert auch bei Ian Stone wieder einen Beweis seines Könnens ab. Schön düster gruselige Wesen, hätte als Kind sicher nicht schlafen können nach dem Anblick einer solchen Gestalt. Die Schauspieler sind größtenteils Jungstars die ihre Sache aber sehr gut machen.

Man fiebert mit dem Hauptcharakter bis zum Schluss mit und auch die Auflösung der zahlreichen Tode des Ian Stone hat mir gefallen. Ich mag den Film einfach.
Nach logischen Erklärungen sollte man allerdings nicht suchen, einfach zurücklehnen und einen spannenden, sympathischen, gut getricksten und mit vollem Einsatz gespielten Film genießen, der etwas anders ist als der Einheitsbrei, und trotzdem von seinem Grundthema her etwas sehr vertrautes hat. Schließlich weiß doch jeder Mensch, dass Liebe einer Person viel mehr Energie liefern kann als Angst oder Schmerzen, oder etwas nicht?

The Deaths of Ian Stone bekommt von mir 8,5/10 tödliche, unsterbliche Empfehlungspunkte.


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