There will be Blood (Filmkritik)

Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) ist ein Schatzsucher. Nur dass er nicht nach Gold, Silber oder Diamanten schürft, sondern nach Öl bohrt. Er bezeichnet sich selbst als Ölmenschen und verschreibt sein ganzes Leben der Suche nach dem schwarzen Gold. Mit dabei sein Sohn H.W., der dem Öltycoon etwas menschliches verleihen soll. Als er den Tipp bekommt, dass auf der Farm einer Familie names Sunday Öl zu finden ist, macht er sich auf um das Land dort zu kaufen. Dort trifft er auf den jungen Pfarrer der Gemeinde, der vom Ölsegen seinen Teil abhaben will um Gott besser zu dienen. Als das Öl zu fließen beginnt, verliert Plainview vor lauter Gier jede Menschlichkeit….

Großes Potential, leider verschenkt. Aus diesem Film hätte man sehr viel machen können, doch leider war er mehr oder weniger ein Griff ins Klo. Die Musik war fast zur Gänze völlig unpassend, der wahrscheinlich beabsichtigte Stilbruch gelang hier eindeutig nicht. Die Schnitte waren ebenfalls öfters störend. Die ersten 10 Minuten wo kein Wort gesprochen (man hört nur das Stöhnen der Arbeiter) wird und auch keine Musik zu hören ist, wirken geradezu beklemmend. Herrausragend hingegen sind die Auftritte von Daniel Day-Lewis als gieriger Ölmensch der immer mehr in den Wahnsinn abgleitet und von Paul Dano als fanatischer Pfarrer. Sonst würde ich den Film eher als Mittelklasse und nicht wirklich oscarwürdig bezeichnen – abgesehen von der Nominierung als bester Hauptdarsteller. Immerhin hat der Film 8 Oscar-Nominierungen.

Der Film bekommt von mir absolut verschenkte 5/10 Empfehlungspunkte.


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