The Big Lebowski (Filmkritik)

Jeff Lebowski ist „der Dude“, und der mag es nun mal gar nicht wenn jemand auf seinen Teppich pinkelt. Doch zurück zum Anfang. Eigentlich ist alles nur eine Verwechslung. Im Prinzip ist der Dude ein Alt-Hippie, der sich ausschließlich von White-Russian-Cocktails ernährt, am liebsten Walgesänge hört und den Joint nur selten aus der Hand legt. Die verbleibende Zeit spielt er gemeinsam mit seinen Freunden Walter und Donny Bowling. Doch ist es alles schlagartig vorbei, als der Dude mit einem gleichnamigen Millionär verwechselt wird. Erst pinkeln ihm zwei Geldeintreiber auf seinen Lieblingsteppich, verprügeln ihn um dann die Schulden seiner angeblichen Frau Bunny zu kassieren. Schließlich wird Bunny entführt und der andere Mr. Lebowski heuert seinen Namensvetter als Kurier für das Lösegeld an. Natürlich ist das mit der Übergabe nicht so einfach wie man glauben könnte…

Keine Ahnung wie man diesen Film der Brüder Coen am besten beschreiben könnte. Im Prinzip ist es ein Krimi, ein Thriller und schwarze Komödie in einem, die von Anti-Helden erzählt der gerne kifft und von der Stütze lebt. Der Film ist perfekt insziniert und „der Dude“ wird von Jeff Briges ausgezeichnet in Szene gesetzt. Besondere Erwähnung verdient an dieser Stelle John Goodman alias Walter mit seiner Darstellung eines psychisch angeknaksten Kriegsveteranen und mit Aussagen wie: „in Vietnam hatte wir auch Regeln“, oder „du begibst dich in das Land des Schmerzes“.

Der Film bekommt von mir 9/10 Punkte!


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