Iron Man (Filmkritik)

Tony Stark hat von seinem Vater nicht nur ein Händchen für die Technik, sondern auch noch eine Waffenfirma und ein Haufen Kohle vererbt. Als er jedoch bei einer Vorführung seiner neusten Entwicklung in Afganistan verwundet und entführt wird, wollen Terroristen ihn zwingen ihnen ein Raktensystem zu bauen. Stark nutzt statt desses die ihm zur Verfügung stehenden Mittel um sich die erste Version eines Kampfanzuges zu baun, mit dessen Hilfe ihm die Flucht gelingt. Wieder zu Hause schwört er sich diejenigen zu schützen, deren Leben durch die von seiner Firma zur Verfügung gestellten Waffen bedroht ist. Dabei wird er von seiner Assistentin Virginia ‚Pepper‘ Potts und dem Verbindungsoffizier Rhodes unterstützt. Schließlich muss er sich Obadiah Stone stellen, der sich seinen eigenen Anzug gebaut hat und nichts gutes im Schilde führt.

Iron-Man

Die Story ist stimmig, auch wenn ihr an mancher Stelle ein wenig die Tiefe zu fehlen scheint und so ist es während des ganzen Films nie langweilig. Der Humor ist dabei fast schon grenzwertig – noch mehr Lacher und der Film würde als Komödie durchgehen.

Alles in Allem Funktioniert das Gesamtkonzept als solches überraschend gut. Robert Downed Jr. verleiht dem Film seinen eigenen Charakter und einen hohen Wiedererkennungswert. Starks Wandlung vom skrupellosen, leicht versoffenen Frauenheld zum Helden der er ja dank einer Nahtoderfahrung wird ist zwar nicht ganz nachvollziehbar und etwas klischeehaft, dass ist in diesem Fall aber auch nicht so wichtig.

Gwyneth Paltrow spielt Starks bessere Hälfte mit einer Art das man sie einfach gerne haben muss. Abgerundet wird die Partie vom „Dude“ Jeff Bridges der Stark nicht nur die Firma wegnehmen will.  Bridges, den man sonst eher aus Filme wie „the big Lebowski“ kennt, spielt den Bösewicht mit Glatze – der über Leichen geht um seine Ziele zu erreichen – mit seinem eigenen, ganz speziellen Charisma.

Alles in Allem macht Ironman genau das was man von einem Film erwartet – er unterhält und macht Spaß. Dabei nimmt er sich nicht hundertprozentig ernst und das ist gut so.

Zitat: Tony Stark hat es geschafft das Ding (einen Generator im Miniformat) zu bauen – in einer Höhle!

Alles in allem bekommt Ironman von mir 8,5/10 sarkastisch, aktiongeladene Empfehlungspunkte.


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