Frequency (Filmkritik)

John Sullivan (James Caviezel), ein Polizist, traut seinen Ohren kaum, als er mit einem Unbekannten via dem alten Funkgerät seines Vaters spricht. Doch warum? Dieser Unbekannte (Dennis Quaid) lebt nicht wie John im Jahr 1999, sondern im Jahr 1969…

Eins muss man „Frequency“ lassen, die Prämisse ist ziemlich einzigartig und bis jetzt habe ich nichts Ähnliches gesehen. Der im Jahr 2000 erschienene Film spielte trotz positiver Kritiken bei einem Budget von 31 Millionen Dollar nur 68 Millionen ein, was es für mich umso überraschender macht, dass man es fast 17 Jahre später für notwendig befunden hat, aus dem Plot dieses Films eine Fernseh-Serie zu basteln. Genau das ist für mich Grund genug gewesen, mir den Film zur Serie nochmal anzusehen.

Ich konnte mich noch dunkel an „Frequency“ erinnern und meinte, dass ich ihn damals gut gefunden habe. Doch was wird mein heutiges, um einiges kritischeres Ich zum Film sagen? Ich finde auch heute noch, dass er ein solider Sci-Fi-Film ist, der zu Unrecht so wenig Aufmerksamkeit erhielt/erhält.

Eines vorweg – Filme die sich mit dem Thema Zeitreise oder ähnlichem beschäftigen, machen für mich nie komplett Sinn und so ist es auch hier. Da ändert sich fix mal die Vergangenheit und dadurch auch die Zukunft, aber sein Sohn scheint von diesen Veränderungen komischerweise ausgenommen zu sein, bzw hat er im Gegensatz zu allen anderen nicht alles vergessen, dass in der anderen Zeitebene passiert ist. Warum? Because of reasons!

Die Handlung teilt sich zwischen den Jahren 1969 und 1999 auf. Im Jahr 1969 geht es um den Feuerwehrmann Frank Sullivan, der von Dennis Quaid gespielt wird. Sehr schnell kommen Frank und John zu der Erkenntnis, dass sie Vater und Sohn sind und ebenso schnell wird klar, dass John versuchen wird, den viel zu frühen Tod seines Vaters zu verhindern. Doch durch dieses Ereignis verändern sich auch andere Geschehnisse. So steigt etwa die Anzahl der Opfer eines Serienmörders von 3 auf 10 und eines der Opfer ist Johns Mutter.

Als Feuerwehrmann Frank kann Dennis Quaid (Movie 43) brillieren. Heute ist es um den talentierten Schauspieler leider ziemlich still geworden. Als Frank tut er alles um seine Familie zu beschützen und ist einfach durch und durch sympathisch. Vor allem das erste Kennenlernen mit seinem Sohn hat Regisseur Gregory Hoblit (The Strain) gut inszeniert.

Jim Caviezel spielt im Jahr 1999 Franks Sohn John, der während einem Naturphänomen doch tatsächlich mit seinem seit 30 Jahren verstorben Vater via Funkgerät in Verbindung treten kann. Auch er konnte in den letzten Jahren keinen wirklich erfolgreichen Film vorweisen, was schade ist, denn er ist wirklich begabt, was man auch in Filmen wie zB „The Passion of the Christ“ sehen kann, der weltweit ganz nebenbei über 600 Millionen Dollar einnahm.

Fazit: „Frequency“ ist ein Film, der zwar nicht immer Sinn macht, es aber auf jeden Fall wert ist, ihn mal zu sehen.

Dieser Film bekommt von mir 7,5/10 dazwischen gefunkte Punkte.


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