The Blind Side (Filmkritik)

Das Leben meint es nicht gut mit Michael „Big Mike“ Oher (Quinton Aaron). Seine Mutter ist Crack-süchtig und hat ihn verbannt und nun hat er auch kein Heim mehr. Doch er hatte Glück, denn Leigh Anne Tuohy (Sandra Bullock) nimmt ihn in ihr Heim auf und gibt ihm was er so nötig brauchte: Stabilität und festen Glauben in ihn. Mit der Hilfe der Tuohys schafft er es alle Hindernisse zu überwinden und wird so ein All-American Footballspieler und wird in die NFL gewählt.

The-Blind-Side

Eine wahre Geschichte die wirklich zu Herzen geht. Michael Oher – ein Junge aus den Slums bekommt die Chance seines Lebens. Es ist die Geschichte des jetzt 22 Jahre alten schwarzen Football-Nachwuchsstars Michael Oher, der auf der Straße und bei zahlreichen Pflegefamilien aufwuchs, bevor sein Talent erkannt und gefördert wurde. Der Film basiert auf dem Buch „The Blind Side: Evolution of the Game“.

Leigh Anne Tuohy und ihr Mann Sean nehmen den verwaisten Jungen in ihrem Heim auf und geben ihm eine Chance, als ihn schon alle anderen aufgegeben haben. Sie helfen ihm seiner wahren Leidenschaft nach zu gehen – Leute zu beschützen. So bekommt er von seinem Highschool-Footballcoach die Position des „offensive Lineman’s“ und es stellt sich heraus, dass er dabei wirklich glänzen kann und schon bald kommen die ersten Angebote von Colleges, sodass er selbst bestimmen kann wie seine Zukunft weiter geht.

Bullock (Miss Congeniality) spielt Leigh Anne, die Michael in ihre Familie aufnimmt. Mit ungewohnt blonden Haaren und gewöhnungsbedürftigen Akzent stöckelt sie durch die Szenen. Sie macht ihre Sache sehr gut, man vergisst wahrlich, dass unter dem blonden Schopf die sonst brünette Ulknudel steckt. Wenn sie ihre Krallen ausfährt um Michael zu verteidigen, wächst sie einem richtig ans Herz.

Quinton Aaron spielt Michael Ohre. Er hat immer einen Ausdruck, der vermuten läßt, dass sein IQ nicht höher ist als der einer Gurke und zieht so das Niveau des Films ein wenig nach unten. Wie nahe seine Performance an der wirklichen Person des Michael Oher angelehnt ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber naja.

Der Film selber geht sehr ans Herz und ist sehr berührend. Er ist nie wirklich spannend und plätschert dahin , aber ohne jemals in Gefahr zu geraten seicht zu sein. Es wurde eine gute Mischung aus Drama und Komödie gefunden und Regisseur John Lee Hancock schaffte es seine Schauspieler in ein gutes Licht zu setzen.

Fazit: „The Blind Side“ ist eine mehr als solide Leistung, die berührt, amüsiert und ganz nebenbei noch gut unerhält.

Der Film bekommt von mir 7/10 footballfanatische Empfehlungspunkte.


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