Pathology (Filmkritik)

Ted Grey (Milo Ventimiglia) war der Klassenbeste, jetzt wartet eine wichtige Assistentenstelle in einem der wichtigsten Lehrkrankenhäuser auf den jungen Pathologen. Dafür muss er sich für kurze Zeit von seiner bezaubernden Verlobten Gwen (Alyssa Milano) trennen, das nimmt er aber in Kauf. Schließlich stehen einem nach einer Ausbildung unter Dr. Quentin Morris (John de Lancie) alle Türen offen. Er will seinem neuen Mentor unbedingt beweisen, dass er der Beste ist und macht sich dabei bei Dr. Jake Gallo (Michael Weston), der Morris’s Liebling ist, nicht gerade beliebt. Der ist fasziniert von Greys Ehrgeiz und seiner unerschütterlichen Selbstsicherheit. Er zieht ihn in sein Spiel hinein, in dem er und ein paar Kollegen versuchen den perfekten, nicht nachweisbaren Mord zu verüben – vorzugsweise mit passendem Anschauungsobjekt…

Pathology

Der Film verbindet eine gewisse MTV-Optik mit passender Musik und der etwas düsteren Optik eines Krankenhauses. Dieses Konzept funktioniert zwar nicht hundertprozentig, was der Stimmung aber nicht wirklich schadet. Was allerdings etwas schade ist, ist dass man hin und wieder das Gefühl hat als würde etwas fehlen. Ob es am Drehbuch hängt, für das Mark Neveldine und Brian Taylor verantwortlich sind, die bereits Crank zusammen gemacht haben, lasst sich nur schwer beantworten. Zwar hat man auf der einen Seite viele liebevolle Anspielungen wie zum Beispiel den Namen unseres Anti-Helden, aber andererseits ist das Ende etwas unbefriedigend was dafür sorgt, dass einfach kein guter Gesamteindruck entstehen mag.

Ein riesiger Pluspunkt sind die Schauspieler. Selten hat man so eine große Anzahl bekannter Serien- und B-Movie-Darsteller gesehen wie in diesem Film. Da wären zum Beispiel Milo Ventimiglia (Heroes), Micheal Weston (Dr. House 5te Staffel), Alyssa Milano (Charmed), Lauren Lee Smith (Mutant X), John de Lancie (Star Trek) um nur einige zu nennen. Die meisten spielen zwar ihre alt-bekannte Rolle, nachdem sie aber alle für die richtige Rolle besetzt wurden machen alle das was sie tun sollen und sorgen für gute Unterhaltung.

Alles in Allem bekommt Pathology von mir 7/10 „Potential verschwendende“ Empfehlungspunkte!


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