Hulk vs. (Filmkritik)

Der Hulk verwüstet ein ganzes Dorf an der kanadisch/amerikanischen Grenze.
Wolverine wird damit beauftragt, ihn entweder zu stoppen oder wenn es sein muss auch zu töten. Der bald darauf folgende heftige Kampf der beiden wird jedoch plötzlich von den Mitgliedern der Weapon X Organisation gestört, die die beiden Gegner betäuben und gefangennehmen. Aus dem Hulk soll nach einer Gehinwäsche der stärkste Kämpfer der verbrecherischen Organisation werden, und auch Wolverine soll dem Wissenschaftler, der sein Adamantiumskelett entwickelt hat wieder dienen.

Weit außerhalb unserer Welt existiert die magische Welt Asgard. Es ist das Zuhause der Götter, das Odin mit seiner Weisheit und Güte als oberster der Götter anführt.
Jeden Winter jedoch muss Odin einen Regenerationsschlaf einlegen, während die gesamten Wachen von Asgard angeführt von seinem Sohn Thor, die Stadt gegen sämtliche bösen Eindringlinge verteidigen. Für diese göttliche Schlafperiode hat sich Thor´s Halbbruder Loki aber einen besonders perfiden Plan ausgedacht.
Er hat den Hulk aus unserer Welt in seine gebracht und ihn von der Essenz seiner menschlichen Hälfte – Doktor Bruce Banner – gelöst. Als ein Wesen aus reinem Hass und gelenkt von Loki soll der Hulk nun Thor vernichten.

Hulk-vs

Hulk vs Wolverine und Hulk vs Thor ist ein 2009 produzierter Zeichentrickfilm von Marvel.
Erzählt werden zwei unabhängige Geschichten, die beide von grossen Kämpfen zwischen dem Hulk und Thor bzw. Wolverine erzählen. Beiden Filmen merkt man dabei die Liebe zum Detail an, wer die Charaktere aus den Comics bzw. anderen Medien kennt, der wird beim Anschauen gleich eine doppelte Freude haben. Ich als Comicfan schätze natürlich die gepflegte, meinem Alter entsprechende Zeichentrickfilmvariante der Hulk Stories sehr.

Im ersten Teil (ca. 37 Minuten lang) wimmelt es von bekannten Figuren. Wolverine und der Hulk müssen sich im Weapon X Labor mit Omega Red, Lady Deathstrike (wurde in X Men 2 von Kelly Hu gespielt), Sabretooth (im X Men Film von Tyler Mane verkörpert, im bald kommenden Wolverine Film von Liev Schreiber) und Deadpool (kommt ebenfalls im Wolverine Film vor von Ryan Reynolds gespielt) herumschlagen.

Dabei werden auch einige Soldaten getötet und Körperteile abgetrennt, sogar der Hulk wird durch Wolverines Klauen verletzt und dadurch noch wütender, was den Kampfsequenzen animalische Kraft verleiht. Deadpool ist dabei der coolste Charakter, er redet dabei dauernd Blödsinn, hat dabei einen sehr kranken Humor bzw. Charakter.
In einer Szene meint er doch wirklich: „Can we kill the babies afterwards, babies creep me out!“

Im Thor Film (ca. 45 Minuten lang) wird man schön in die Marvel Version der Asgard Mythologie eingeführt, von den prachtvollen Bauten hin zu den auf fliegenden Pferden reitenden Wallküren. Auch die Unterwelt kommt zum Zug mit ihrer Herrscherin Hela (Lokis Tochter). Wer hier auf Asgard stirbt, der kommt in die Unterwelt und Hela gehört dessen Seele. Blöd nur, wenn das verstorbene Wesen gar nicht aus Asgard stammt (mehr darf ich natürlich nicht verraten). Das ganze Kampfgeschehen hat epische Ausmaße, da der Hulk beinahe die ganze Stadt inklusive aller Wachen dem Erdboden gleichmacht.

Wer also Marvel bzw. deren Charaktere mag und auch als Erwachsener gerne Zeichtrickfilme sieht, der kann bei diesem Doublefeaturefilm, der wie von Fans für Fans gemacht wirkt, getrost zugreifen. Am Ende noch ein kleines Zitat von Deadpool, nachdem ihm Wolverine den Arm abgetrennt, und teilweise in Scheibchen geschnitten hat:
„Dude that is just not cool. Would you give me a hand? Just kidding, I go get it!“

Hulk vs. bekommt von mir 7/10 monumental wütende Empfehlungspunkte.


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