Harold und Kumar 2 – Flucht aus Guantanamo (Filmkritik)

Für die beiden Freunde Harold und Kumar hat der Flug nach Amsterdam ein schnelles Ende. Harold kann es nicht lassen sich im Flugzeit mittels Spezialbong eine Dröhnung zu verpassen. Leider bekommen die anderen Fluggäste Wind davon und halten seine Spezialkonstruktion für eine Bombe.

Daraufhin werden die beiden nach Guantanamo Bay verfrachtet, wo sie nicht nur Bekanntschaft mit zudringlich werdenden Wärtern, sondern auch mit durch geknallten Terroristen machen. Mit ein wenig Glück gelingt den beiden die Flucht. Sie machen sich auf nach Texas um den Freund von Kumars alter Flamme um Hilfe zu bitten, der ihnen mit seinem Einfluss in Washington aus der Patsche helfen soll. Aber letztendlich kann nur einer helfen: George W. persönlich.

Während der erste Teil bei uns an der Kinokassa ein wenig untergegangen ist, hat es der zweite Teil gar nicht erst soweit geschafft. Dabei hätte er es durchaus verdient. Nicht weil die Story so toll ist, oder der Film irgendetwas neu erfindet. Es wird mit Klischees gespielt, und zwar so, dass man als Ergebnis einen recht unterhaltsamen Spielfilm erhält.

So ist der in dem Fall ermittelnde Beamte ein strohdummer Psychopath, die heranstürmende schwarze Meute will eigentlich nur helfen und der Südstaatler hält mit seiner Frau – die auch seine Schwester ist – das gemeinsame „Inzestkind“ im Keller gefangen (um nur einige Beispiele zu nennen).

Das die Story teilweise den Anschein erweckt, als hätte sie nur den Sinn Harold und Kumar von einer wahnwitzigen Situation in die nächste zu bringen ist dabei meist nebensächlich. Alles in allem kein Film mit hohen Wiedersehenswert, aber durchaus einen Blick wert.

Von mir bekommt der Film 7/10 abgedreht bekiffte Empfehlungspunkte.

Zitat: Der (KK)Klan weiß wie man feiert!


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