Dance of the Dead (Filmkritik)

Im amerikanischen Städtchen Georgia steht den Jugendlichen der gesammten Gegend der wichtigste Abend in ihren Leben bevor – die Prom Night. Alle machen sich bereit für das Fest auf das sie solange gewartet hatten, bis auf Jimmy der arbeiten muss und ein paar Außenseiter, die niemand dabei haben will oder die keine Ballbegleitung gefunden haben.

Als durch ein Leck im naheliegenden Atomkraftwerk seltsame Gase ausfließen und die Toten sich wieder aus ihren Gräbern erheben, sind es jedoch gerade diese Verlierer, die den Tag retten müssen.
Die prall gefüllte Schule mit allen Prom Gästen lockt natürlich sämtliche Zombies zu diesem Festmahl an, und die Anwesenden haben keine Ahnung von der kommenden Bedrohung.
Nun heißt es für Jimmy und seine Freunde allen Mut zusammennehmen, nach geeigneten Waffen zu suchen, alle Überlebenden zu retten und möglichst viele Untote zu vernichten.

Auf einem Plakat für diesen Film heißt der Slogan „The Uncool vs. the Undead“. Das Konzept ist wirklich sympathisch unud funktioniert ziemlich gut. Hier dürfen drei Jungs aus dem SciFi Club, der ortsbekannte Verlierer, der gemeine Schläger den alle fürchten, das Mädchen das kein Date bekommt und die Band die keiner hören will den Tag retten.

Dass die Rockmusik der eben erwähnten Band Zombies zum Stillstand bzw. zum Mitschunkeln bewegt, ist dabei nicht nur sehr praktisch, sondern auch wirklich lustig anzuschauen.
Der Sportlehrer mit militärischer Vergangenheit und einigen Waffen in der Garage übernimmt schließlich die Führung dieser schrägen Truppe und der Spass kann damit erst richtig losgehen.

Die Effekte sind gut und nie übertrieben, die Untoten sind manchmal schneller manchmal langsamer, die Verwandlung verläuft auch unterschiedlich schnell ab, aber sämtliche mögliche logische Fehler verzeiht man dem Film angesichts seines hohen Unterhaltungswerts mehr als gerne.

Die Schauspieler sind allesamt mit Spass bei der Sache, man fiebert bald mit ihnen, da man sich angesichts eigener schlimmer Erlebnisse in der Schulzeit nur allzu gut in ihre Lage versetzen kann.
Insgesamt macht Dance of the Dead viel Spass, und punktet mit liebenswerten Losern auf der Seite der Guten, und einem dämlichen Direktor und einem gemeinen Lehrer (die hoffentlich beide bald untot bzw. tot sein werden) auf der Seite der Bösen.

Am Ende noch ein kleiner Dialog aus dem Film.
Gwen: „Why is this happening“?
Kyle: „End of the world“.
Gwen: „I’ll need years of therapy after this“.

Dance of the Dead bekommt von mir 7/10 rockige Empfehlungspunkte.


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