Mamma Mia – The Movie (Filmkritik)

Sophie (Amanda Seyfried) ist in der Zwickmühle. Sie will ihren Vater zu ihrer Hochzeit einladen, doch nachdem sie das Tagebuch ihrer Mutter gelesen hat, stehen 3 Kandidaten zur Auswahl: Bill (Stellan Skarsgård), Sam (Pierce Brosnan) und Harry (Colin Firth). Doch wen einladen? Sophie macht es sich einfach und lädt einfach alle 3 ein – sehr zum Schock ihrer Mutter (Meryl Streep).

Als ich den Kinosaal verließ hatte ich einfach ein gutes Gefühl, anders kann man es gar nicht nennen. Ich hatte ein Grinsen im Gesicht, das ein Anzeichen für eine wirklich gute Komödie gewertet werden darf. Das die meisten Schauspieler im echten Leben nie Broadwaystars geworden wären, ist hier gar nicht zu bestreiten. Auch das die Songs manchmal wie mühsam hineingequetscht wirken ist nicht von der Hand zu weisen. Doch der Rest stimmt einfach.

Die Gags sitzen punktgenau und die Chemie zwischen den Hauptdarstellern passt einfach. Man kann gar nicht anders als zu schmunzeln wenn sich Meryl Streep melodramatisch auf dem Dach wälzt und Mamma mia zum Besten gibt. Auch „Newcomerin“ (hat ja doch schon bei einigen Sachen mitgespielt und wird dennoch als Shooting Star gehandelt – also häh!?) Amanda Seyfried machte ein gutes Bild.

Wenn sie mit ihren besten Freundinnen interagiert kann man gar nicht anders als sich an die eigenen Freunde erinnert zu fühlen. Auch Meryl Streep und ihre Filmfreundinnen sind so ausgeflippt, dass man sich wünscht die eigenen Eltern wären auch so cool. Alles in allem ein Feel-Good-Movie das bei mir einen Dauergrinser hervorrief der auch bis nach der Vorstellung hielt.

And the winner takes almost all: Der Film bekommt 9 von 10 Empfehlungspunkte.


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